Der Begriff „Kapitalismus“ wird häufig polarisierend verwendet. Während er für manche ein freiheitliches und friedliches Projekt ist, sehen andere in ihm ein System von Ausbeutung, Unterdrückung und Verwüstung. In diesem Seminar lernen Studierende die Ursprünge des Kapitalismus kennen, sowie dessen strukturelle Verwobenheit mit Rassismus, Patriarchat, Nationalismus, Antisemitismus und Queerfeindlichkeit. Lernziel ist es, Zusammenhänge zwischen gesellschaftlicher Reproduktion und Gesellschaftsstrukturen aus verschiedenen theoretischen Perspektiven zu analysieren.

Grundlage für die Diskussionen im Seminar sind einschlägige Texte aus der politischen Ökonomie und der politischen Theorie. Es wird erwartet, dass die Studierenden sich anhand von Verständnisfragen einen Text pro Woche aneignen und im Seminar in der Lage sind, auf Basis der Texte Diskutieren zu können. So wird es möglich, in den Seminarsitzungen zu überlegen, wie das Material im Schulunterricht vermittelt werden kann.

ePortfolio: Nein