Haupt-/Vertiefungsseminar: Modernisierungsprozesse im Ruhrgebiet 1890-1933 (Mo 14-16 Uhr; Raum R12 V05 D81)

 Der Zeitraum zwischen 1890 und 1933 wird häufig als „klassische Moderne“ bezeichnet. Hier seien entscheidende Schritte zur Rationalisierung aller Lebensbereiche im Zeichen der sich durchsetzenden Industriegesellschaft erfolgt. Das Seminar stellt die Frage, inwiefern diese Prozesse auch im Ruhrgebiet zu beobachten sind und vergleicht dabei die Städte Duisburg und Oberhausen. Als Projektseminar führt es zudem an die Arbeit mit Originalquellen heran. Deshalb wird es Zusatztermine geben für jeweils 4stündige Blockveranstaltungen (10-14 Uhr) am 12.05.2026 im Stadtarchiv Oberhausen und am 09.06.2026 im Stadtarchiv Duisburg.

Literatur: Karl Rohe, Die „verspätete“ Region. Thesen und Hypothesen zur Wahlentwicklung im Ruhrgebiet vor 1914, in: Peter Steinbach (Hg.), Probleme politischer Partizipation im Modernisierungsprozeß, Stuttgart 1982, S. 231-252; Dagmar Kift (Hg.), Kirmes, Kneipe, Kino. Arbeiterkultur im Ruhrgebiet zwischen Kommerz und Kontrolle (1850-1914),Paderborn 1992; Heinz Reif, Die verspätete Stadt. Industrialisierung, städtischer Raum und Politik in Oberhausen 1846-1929. 2 Bde., Köln 1992 u. 1993; Nicolai Hannig / Ute Schneider (Hg.), Geschichte des Ruhrgebiets. Bd. 1: Der Rheinisch-Westfälische Industriebezirk bis 1914, Wien u.a. 2025.

 

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