
Die Chemische Verfahrenstechnik beschäftigt sich mit der Auslegung (Dimensionierung) chemischer Reaktoren. Ziel ist die
sicherste und effizienteste Herstellung eines Produktes bei
- hohem Umsatz (große Produktionsmengen)
- hoher Selektivität (wenig Nebenprodukte)
- hoher Ausbeute (wenig Verluste und keine Aufarbeitung) bei minimalem Einsatz von Energie und Rohstoffen.
Wichtige Methoden sind die Erhaltungssätze für Stoff, Energie und Impuls in chemisch reagierende Systeme. Anwendung
findet die Reaktionstechnik vor allem in der chemischen Industrie aber auch in der Lebensmittel-, pharmazeutischen, Bio-,
Mikro- und Nanotechnologie.
Themen:
- Einführung
- Stöchiometrie
- Chemisches Gleichgewicht
- Heterogene und multiple Reaktionen
- Materialbilanz
- Chemische Kinetik
- Komplexe Reaktionen
- Heterogene Katalyse
- Energiebilanz
- Verweilzeit
am Beispiel von Satzreaktor, kontinuierlichem Rührkessel und idealem Strömungsrohr als idealisierten Archetypen
chemischer Reaktoren. Des Weiteren werden die Grundlagen im Umgang mit der Software MATLAB vermittelt.
Lernziele sind die Grundlagen der Verfahrenstechnik, insbesondere die Berechnung von Material- und Energiebilanzen in
unterschiedlichen Reaktorprototypen. Die Studierenden verstehen den Einfluss von Temperatur, Verweilzeit und
heterogenen Katalysatoren auf die Reaktionsführung und können diese anwenden. Die Studierenden können geeignete
experimentelle Methoden zu ihrer Untersuchung auswählen. Die Studierenden können mit Hilfe der Software MATLAB
einfache Gleichungssystem und Differentialgleichungen lösen.
- begleitende Lehrperson: Osama Anwar
- begleitende Lehrperson: Mohit Chatwani
- begleitende Lehrperson: Mohaned Hammad
- begleitende Lehrperson: Mena-Alexander Kräenbring
- begleitende Lehrperson: Doris Segets
- verantwortliche Lehrperson: Fatih Özcan
ePortfolio: No