Transitionssysteme, chemische Moleküle und ausführbare Programme scheinen auf den ersten Blick nur wenig gemein zu haben. Was sie jedoch eint ist, dass sie mithilfe von Mitteln der Logik formalisiert werden können. So können beispielsweise Transitionssysteme mittels Modallogiken, chemische Moleküle mittels Prädikatenlogik und Programme mittels Hoare Logik formalisiert werden, welches somit Zugang zu den rigorosen Analyseverfahren und theoretischen Erkenntnissen der jeweiligen Logik schafft. Zum Beispiel ist es möglich, aussagenlogische Erkenntnisse zur Kryptoanalyse von Hashfunktionen zu nutzen oder durch Betrachtung der funktionalen Vollständigkeit von Operatoren über einer Logik eine effizientere Fertigung von Schaltkreisen zu ermöglichen.
Abseits der in Pflichtveranstaltungen eingeführten Aussagen- und Prädikatenlogik erster Stufe existiert noch eine Vielzahl anderer Logiken und Verfahren, welche gemeinsam als Gebiet der Logik ein fundamentales Standbein der theoretischen Informatik bilden, dessen ausgiebigere Exploration Ziel dieses Seminars sein wird.
Im Zuge dieses Seminars wird jeder Teilnehmer einen Vortrag zu einem Thema der Themenliste vorbereiten, die sich thematisch um diverse Logiken, deren Anwendung und theoretische Resultate drehen. Zudem muss jede:r Teilnehmer:in eine Ausarbeitung von 5-10 Seiten zu dem Thema schreiben, welche Teil der Endbewertung sein wird.
- verantwortliche Lehrperson: Rick Adamy
- verantwortliche Lehrperson: Sebastian Gurke
- verantwortliche Lehrperson: Barbara König
- verantwortliche Lehrperson: Karla Messing
- verantwortliche Lehrperson: Pedro Miguel Teixeira Olhero Pessoa Nora
- verantwortliche Lehrperson: Florian Wittbold