Shoppen macht glücklich. Viele glückliche Menschen ziehen auf der Jagd durch die Stadt – und klicken sich rund um die Uhr durchs Netz: Wo wird online geschossen und wie wird die Beute präsentiert? In der Übung begeben wir uns selbst auf die Suche nach dem Glück des Kaufens. Wir verfolgen Spuren digitaler und analoger Shopping-Strategien, analysieren ihre Erzählweisen und küren neue Queens abwegiger Konsumpraktiken. Algorithmen flüstern: Kunden, die sich hierfür interessierten, gefiel auch jenes. Wir untersuchen Product Placement – und platzieren selbst: anders, um, gegen. Daraus entwickeln wir eigene Shopping-Projekte: als subversive Intervention, als alternative Handlungsanweisung; oder wir steigern hemmungslos das Glücksversprechen als Skulptur, Foto oder Film. Das Material ist freigestellt. Vom Automaten-Kiosk bis zum TikTok-Haul entstehen Arbeiten, die Konsum sichtbar, befragbar und erzählbar machen. Eine Präsentation in analogen Schaufenstern in Essen ist geplant.

 

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