Das Meer mit seinen Gezeiten, Sturmfluten und Schiffbrüchen hat das Leben auf den nordfriesischen Inseln entscheidend geprägt. Gleichzeitig eröffnete die Seefahrt, von der Küstenfischerei über den arktischen Walfang bis hin zur Handelsschifffahrt auf allen Weltmeeren, für viele die Möglichkeit, zu beachtlichem Wohlstand zu gelangen. Die monate-, oft auch jahrelange Abwesenheit eines großen Teils der männlichen Bevölkerung führte zur Entstehung einer Gesellschaft mit einer ausgeprägten Eigenkultur, deren Spuren bis heute erkennbar sind. Im 19. Jahrhundert kam als neues Element dann der Seebädertourismus hinzu – das Meer als Heilquelle für Körper und Seele.

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