Im Sommersemester 2026 bieten die Literaturwissenschaftlerinnen Dr. Iuditha Balint und Dr. Anna Seidel vom Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt (FHI) ein Seminar mit dem Titel #femaleheritage – Schriftstellerinnen im Archiv an. Jüngst prägte die Münchner Monacensia, die wissenschaftliche Sammlung von Münchner Literatur und Kultur also, den Hashtag #femaleheritage, um auf Lücken und Potentiale im eigenen Bestand hinzuweisen. Die Idee der Bestandsbefragung und -revision gefällt uns gut. Gemeinsam wollen wir Perspektiven auf Archivierung, Kanonisierung und Sichtbarkeit weiblichen Schaffens eröffnen und uns mit dem Nachlass wichtiger Protagonistinnen auseinandersetzen. So liegen im Dortmunder Archiv unter anderem die Nachlässe von der Schwarzen Aktivistin Fasia Jansen, der Gelsenkirchener Autorin Ilse Kibgis und dem von den Verlegerinnen und Aktivistinnen Annemarie Stern und Anneliese Althoff geführten Oberhausener Asso Verlag.
Geplant sind Inputs von weiteren Expert:innen.
Über eine Möglichkeit der Seminarreflexion in Form eines wie auch immer gearteten Textes, eines Podcasts, der Begleitung in Social Media etc. können wir uns am Beginn des Semesters austauschen.
Die ersten Sitzungen finden am Essener Campus statt. Es folgen drei Block-Termine, die vor Ort im FHI stattfinden werden (Grubenweg 5, 44588 Dortmund).
Ein genauer Seminarplan folgt.
Die Termine:
17.04. – 10-12 Uhr: Campus Essen
24.04. – 10-14 Uhr: Campus Essen
19.06. – 9-16 Uhr: Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Dortmund
26.06.– 9-16 Uhr: Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Dortmund
03.07. – 9-16 Uhr: Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Dortmund
- verantwortliche Lehrperson: Anna Seidel