Der religiöse Aufbruch des 16. Jahrhunderts, wie er in der Reformation und Konfessionalisierung greifbar ist, brachte für den Bereich der Elementarbildung vielfältige Impulse. Im Seminar werden einflussreiche reformatorische Bildungskonzepte erarbeitet, verbreitete Katechismen analysiert und die institutionellen Veränderungen des Niederschulwesens untersucht. Gefragt wird nach „success and failure“ reformatorischer beziehungsweise konfessioneller Bildungsinitiativen: Inwieweit konnten die teilweise hochgesteckten Bildungsvorstellungen der Reformatoren und Reformer tatsächlich umgesetzt werden? Ziel des Seminars ist es, Reformation und Konfessionalisierung in ihrer bildungsgeschichtlichen Bedeutung am Beispiel der „Volksbildung“ kennenzulernen und zu verstehen.
- verantwortliche Lehrperson: Marcel Nieden