Welche Körper gelten als „normal“ – und wer entscheidet das? Wie hängen Körperbilder, Zugänglichkeit und gesellschaftliche Teilhabe zusammen? Was ist Ableismus und wie politisch ist unser Körper?
Das Seminar untersucht diese Fragen aus intersektionaler, kulturwissenschaftlicher und aktivistischer Perspektive. Es beleuchtet, wie Ableismus und gesellschaftliche Normen Körper politisch formen und welche Rolle Kunst, Bildung und Alltag dabei spielen. Basierend auf theoretischen, künstlerischen und aktivistischen Texten, die Perspektiven von Menschen mit Behinderung und anderen marginalisierten Körpern sichtbar machen, werden Barrieren, Repräsentationen und Wahrnehmungsmuster analysiert – mit dem Ziel, Körper und Differenz neu zu denken.
- verantwortliche Lehrperson: Birte Jürgens