Der Gottesbegriff steht im Zentrum des christlichen Glaubens. Mit diesem Begriff aber geht eine strukturelle Überforderung einher: Hier soll von etwas gesprochen werden, dessen letzte Unbegreiflichkeit zugleich betont wird. Einerseits sagen die religiösen Traditionen viel und Genaues über Gott, zugleich gestehen sie ein, dass das Objekt ihrer Rede kein bloßer Gegenstand dieser Welt ist und ihnen selbst deshalb entzogen bleibt. Dieses Problem macht grundlegende Klärungen erforderlich, die wir im Rahmen des Seminars entwickeln wollen. Dabei behandeln wir nicht nur Themen der klassischen Gotteslehre und Trinitätstheologie, sondern versuchen auch eine Annäherung an die Figur Jesu.

Bei alldem gehen wir vom Religionsunterricht als einem konkreten Ort der Gottesrede aus. Neben klassischen Themen der Systematischen Theologie denken wir deshalb immer wieder über didaktische Umsetzungsmöglichkeiten nach.

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