Die Vorlesung profiliert das Europa des Spätmittelalters als eine religiös plurale Welt und fragt danach, warum diese religiöse Pluralität am Ende des Mittelalters durch Vertreibungen religiöser Minderheiten und Konversionen weitgehend zu einem Ende kam.

Benjamin Scheller (2018): Vertreibung als Disambiguierung: Die Ausweisungen der Juden aus England (1290), Frankreich (1394), Spanien (1492) und dem Königreich Neapel (1510) im Vergleich, in: Ders. u.a. (Hg.): Ambiguität und die Ordnungen des Sozialen im Mittelalter. (Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung. Beihefte, Bd. 10.) Berlin/Boston., 35-60.

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