- verantwortliche Lehrperson: Maic Masuch
- verantwortliche Lehrperson: Patrizia Ring
Lehr-Moodle der Universität Duisburg-Essen
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Multinationale Automobilunternehmen stehen heute vor ihrem größten Umbruch mit tiefgreifenden und diskontinuierlichen Veränderungen, ausgelöst durch vier globale Umfeldtrends: die Ausdifferenzierung der Mobilitätsnachfrage und der Antriebstechnologien, die Digitalisierung sowie den Druck der Kapitalgeber auf eine Verringerung des Kapitaleinsatzes im traditionellen Geschäft. Dieser Umbruch wird nicht abrupt erfolgen, sondern langfristig. Damit erhöht er für multinationale Automobilunternehmen die Unsicherheit und die Komplexität.
Diese Veranstaltung zeigt für multinationale Automobilunternehmen, die vor diesem Umbruch stehen, Ansätze im Umgang mit Unsicherheit und Komplexität und betrachtet dazu die Herausforderungen im Umfeld, Geschäftsmodelle und die Steuerung ausländischer Tochtergesellschaften. Dabei geht es um die Ablösung von traditionellen durch neue, innovative Geschäftsmodelle aufgrund von Elektromobilität und Digitalisierung, um die Verringerung von Zielkonflikten zwischen einer stärker länderspezifischen und einer eher länderübergreifenden Steuerung und das notwendige Zusammenspiel von Strategie und Steuerung in Zeiten des Umbruchs.
Der Inhalt
- Veränderungen für multinationale Automobilunternehmen seit Beginn des Jahrtausends
- Herausforderungen für multinationale Automobilunternehmen durch globale Umfeldtrends
- Ansatzpunkte zur Neuausrichtung der Geschäftsmodelle multinationaler Automobilunternehmen in Zeiten des Umbruchs
- Ansatzpunkte zur Neuausrichtung der Steuerung multinationaler Automobilunternehmen in Zeiten des Umbruchs
- Umfassende gemeinsame Neuausrichtung von Geschäftsmodellen und Steuerung ausländischer Tochtergesellschaften durch hybride Agilität
Den Einschreibeschlüssel finden Sie auf der Website des Lehrstuhls.
- verantwortliche Lehrperson: Max Eickhoff
- verantwortliche Lehrperson: Luca Husemann
- verantwortliche Lehrperson: Arne Jeppe
- verantwortliche Lehrperson: Marten Sprehn
- verantwortliche Lehrperson: Marvin Koßler
- verantwortliche Lehrperson: Alexander Schwarz

- verantwortliche Lehrperson: Yvonne Bußhoff
- verantwortliche Lehrperson: Stefanie Caeners
- verantwortliche Lehrperson: Yvonne Bußhoff
- verantwortliche Lehrperson: Stefanie Caeners
- verantwortliche Lehrperson: Sabine Kampmann
Im Seminar beschäftigen wir uns mit ausgewählten literarischen Texten der (Gegenwarts-)Literatur und Filmen, in denen unterschiedliche Motive und Ausprägungen von Mutterschaft eine zentrale Rolle spielen und auf heterogene Weise, formal und inhaltlich, verhandelt werden.
Ein Augenmerk liegt dabei auf dem Wechselverhältnis zwischen literarischen/filmischen Entwürfen von Mutter-Sein und gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Dabei geht es gleichermaßen um Moraldiskurse wie um die Zusammenhänge von Ökonomie und Care-Arbeit.
Im Rahmen des Seminars unternehmen wir eine Tagesexkursion in die Ausstellung MAMA im Museum Kunstpalast Düsseldorf am 26.4.2025.
- verantwortliche Lehrperson: Liane Schüller

Rütlischwur, hohle Gasse und natürlich der Apfelschuss – kaum ein anderes Drama Friedrich Schillers enthält so viele prägnante und einprägsame Szenen wie Wilhelm Tell. Als Verkörperung eines ungebrochenen Freiheitswillens taugt die Haupt- und Titelfigur bis zum heutigen Tag als Projektionsfläche, zumal Schiller mit seinem Stück einen entscheidenden Beitrag zur Mystifizierung Tells als Schweizer Nationalheld geleistet hat. Die hohe Popularität des Stücks manifestiert sich auch in zahlreichen Adaptionen des Stoffs als Oper, Film oder Comic.
Bei einer genaueren Lektüre kommen jedoch Zweifel an einer affirmativen Interpretation des Stücks als Darstellung eines erfolgreichen Freiheitskampfs auf, zumal gerade der Protagonist auch problematische Charakterzüge aufweist, die ihn nur bedingt als Identifikationsfigur taugen lassen. Vielmehr werden in Schillers Drama bis zum heutigen Tag aktuelle und brisante Fragen wie die Verantwortung des Individuums für sich selbst und andere sowie die handlungsleitende Funktion von Geschichts- und Zeitkonzeptionen verhandelt. Bereits Gottfried Keller in seinem realistischen Roman Der Grüne Heinrich, aber auch Autoren des 20. und 21. Jahrhundert wie Max Frisch und Joachim B. Schmidt haben hierin Anknüpfungspunkte gefunden, um den Stoff einer nachhaltigen Dekonstruktion zu unterziehen.
Gegenstand der Seminararbeit sollen gleichermaßen Schillers Drama wie die skizzierten Rezeptionslinien sein, so dass ein Bogen von der Weimarer Klassik bis zur Gegenwart gespannt wird. Dabei werden wir uns schwerpunktmäßig mit literarischen Bearbeitungen des Stoffs beschäftigen, aber auch Adaptionen in anderen Medien einbeziehen.
- verantwortliche Lehrperson: Florian Trabert