Lehr-Moodle der Universität Duisburg-Essen
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Hee Kyoung Chang (heekyoung.chang@uni-due.de/ LE 610)
10:15-12:35 Thursday
SG / SG 111
Course Description
This course addresses the geopolitical dynamics surrounding the Korean peninsula from the international relations perspective. The aim of the course is that the students while focusing on the Korean peninsula develop an academic understanding of the various ongoing conflicts in East Asia (i.e. “New Cold War”) between the USA, China, Japan, Russia and North and South Korea. At the beginning of the seminar, we will make ourselves acquainted with conceptual approaches to international relations in East Asia. This is followed by a set of sessions in which we examine historical developments around the Korean peninsula starting from the 19th century working our way up to the division of the Korean peninsula (1945-48) and the Korean War (1950-53). Against this backdrop, we spend the remainder of the semester with studying contemporary developments regarding international relations and conflicts and cooperation between the two Koreas, the USA, Japan, China, and Russia. Meanwhile, a central focus is put on issues related to the difficulties and possibilities of peace on the Korean peninsula and East Asia.
Grading
Common: 2 times summary of the required reading materials
Master’s degree: research paper based on secondary literature focused on 1 topic in 5,000 words
Bachelor's degree: 2-3 Essay writing concerning the questions that I will suggest.
- verantwortliche Lehrperson: Hee Kyoung Chang
Das Seminar zum Berufsfeldpraktikum im Lehramt sonderpädagogische Förderung mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung (ESE) ist eine Begleitveranstaltung für Studierende bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung ihres außerschulischen Praktikums. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit den vielfältigen beruflichen Aufgaben und Herausforderungen im Bereich ESE sowie die Entwicklung zentraler professionsbezogener Kompetenzen. Die Studierenden lernen, zentrale außerschulische Handlungsfelder und Unterstützungsangebote für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen in der emotionalen und sozialen Entwicklung kennen und reflektieren dabei ihre eigene berufliche Rolle.
Das Seminar ist in eine vorbereitende und eine reflektierende Phase gegliedert. Im ersten Teil der Blockveranstaltung (vor dem Praktikum) werden außerschulische Institutionen und Arbeitsfelder im Kontext von Beeinträchtigungen in der emotionalen und sozialen Entwicklung genauer vorgestellt. Einrichtungen, in denen Sie Ihr außerschulisches Praktikum mit Bezug zur Diagnose und/oder Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen erbringen könnten, sind z.B. Frühförderstellen, integrative Kindergärten, Sozialpädiatrische Zentren (SPZ), Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Autismus-Therapie-Zentren/Praxen, Tageskliniken, heilpädagogische Tagesgruppen, Jugendarrestanstalten, Jugendstrafvollzug.
Ein zentrales Anliegen des Seminars ist die Vertiefung der Reflexionskompetenz (nach dem Praktikum): Die Studierenden setzen sich kritisch mit ihren Praktikumserfahrungen auseinander, erkennen persönliche Stärken und entwickeln Perspektiven für ihre weitere berufliche Entwicklung. Das Seminar bietet Raum für kollegialen Austausch, Fallbesprechungen und die systematische Einordnung der Praxiserfahrungen in den Kontext der sonderpädagogischen Professionalisierung.
Das Modul schließt mit einer schriftlichen Leistung im Umfang von 10 Seiten ab.
- verantwortliche Lehrperson: Katharina Päselt
! Die Praktikumsstellen müssen selbstständig von den Studierenden organisiert werden! Erfahrungsgemäß sollten Sie einen großen zeitlichen Vorlauf für die Anfrage geeigneter Praktikumsstellen einplanen. Informationen zur Organisation und dem Ablauf des BFP finden sich auf den Infoseiten des ZLB: https://zlb.uni-due.de/berufsfeldpraktikum/
Dieses Seminar ist die Begleitveranstaltung zum Berufsfeldpraktikum (BFP) mit Ausrichtung auf den Förderschwerpunkt Sprache. Das BFP sollte im bzw. nach dem 5. Fachsemester in einer außerschulischen Einrichtung absolviert werden, die dem Berufsfeld Bildung zuzuordnen ist. Es kann aber auch schon vorgezogen werden.
Im ersten Teil der Blockveranstaltung (vor dem Praktikum) werden außerschulische Institutionen und Arbeitsfelder im Kontext von Sprach- und Kommunikationsbeeinträchtigungen genauer vorgestellt. Einrichtungen, in denen Sie Ihr außerschulisches Praktikum mit Bezug zur Diagnose und/oder Förderung der sprachlichen bzw. kommunikativen Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen erbringen könnten, sind z.B. logopädische Praxen/Zentren, Frühförderstellen, Sprachheilkindergärten, Sozialpädiatrische Zentren (SPZ), Rehabilitationskliniken für Kinder und Jugendliche mit Kommunikationsstörungen, Autismus-Therapie-Zentren/Praxen, neuropädiatrische Rehabilitationszentren, Phoniatrien, Pädaudiologien etc.
Im zweiten Teil der Veranstaltung (nach absolviertem Praktikum) werden die Erfahrungen aus dem außerschulischen Kontext reflektiert und Implikationen für die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams sowie die eigene professionelle Weiterentwicklung abgeleitet. Zur Vorbereitung auf die Tätigkeit im Berufsfeld werden Beratungsansätze sowie Kommunikationsmethoden erarbeitet. Aufgaben von Pädagog:innen sowie Teamstrukturen werden thematisiert.
Das Modul schließt mit einer schriftlichen Leistung von 10 Seiten ab.
- verantwortliche Lehrperson: Tanja Ulrich

Begleitseminar zum Berufsfeldpraktikum in Physik für GyGe, BK und HRSGe
- verantwortliche Lehrperson: Verena Broszeit
- verantwortliche Lehrperson: Kerstin Gresens
- verantwortliche Lehrperson: Hendrik Härtig

- verantwortliche Lehrperson: Katharina Braasch
- verantwortliche Lehrperson: Clara Greta Deike Brandt
- verantwortliche Lehrperson: Noah Degner
- verantwortliche Lehrperson: Jonathan Nepomuk Dreisvogt
- verantwortliche Lehrperson: Oliver Oing
- verantwortliche Lehrperson: Sandro Pohl
- verantwortliche Lehrperson: Lilith Marie Wlokas
Dieser Kurs ist als Plattform für das freiwillige Zusatzangebot im Rahmen des Bachelor Psychologie WiSe2025 gedacht. Ich werde hier Materialien und Ankündigungen teilen.
- verantwortliche Lehrperson: Wolf Culemann
Der deutsche Sozialstaat steht seit jeher im Spannungsfeld gesellschaftlicher und politischer Debatten. Von den ersten Sozialversicherungen unter Bismarck bis zu den jüngsten Sozialreformen wurden Fragen der Prävention, Versorgung und sozialen Kontrolle immer wieder neu verhandelt. Das Seminar untersucht diese Entwicklungen insbesondere am Beispiel der Gesundheitsfürsorge. Gesundheit wurde im 19. Jahrhundert im Zuge von Industrialisierung und Urbanisierung zunehmend als wertvolle Ressource erkannt, die es zu fördern galt – kurativ wie präventiv. Dabei stand die Vorstellung eines leistungsfähigen „Volkskörpers“ im Mittelpunkt, die im 20. Jahrhundert, insbesondere im Nationalsozialismus, rassistisch überformt wurde. Das Seminar geht der Rolle des „Vorsorgestaates“ (François Ewald) nach und analysiert zentrale Reformen und historische Zäsuren von der Kaiserzeit über die Weimarer und NS-Zeit bis in die Gegenwart.
- verantwortliche Lehrperson: Helge-Fabien Hertz

Mit seinem Wunsch „Ich möcht’ ein Clown sein“ stellt sich der aus Moers am Niederrhein stammende Kabarettist Hanns Dieter Hüsch (1925–2005) in eine lange Tradition des Narrentums. Vom philosophischen Clown Hanns Dieter Hüsch lässt sich eine direkte Linie zu mittelalterlichen Narrenfiguren ziehen. Wie die Narren in Sebastian Brants “Narrenschiff” (1494) hält Hüsch der Gesellschaft den Spiegel vor.
Hüsch bezeichnete sich explizit als “Hanswurst, der Narr, der dumme August” und knüpfte damit auch an die mittelalterliche Tradition der Hanswurst-Figur an, die seit dem 16. Jahrhundert als derb-komische Gestalt der deutschsprachigen Stegreifkomödie bekannt ist. Beide - mittelalterliche Narren und Hüsch - nutzen Humor und Ironie zur Zeit- und Moralkritik. Während Brants Narren durch Karikierung und Übertreibung menschliche Schwächen entlarven, seziert Hüsch den bundesrepublikanischen Alltag und nimmt allerlei Torheiten aufs Korn.
Interessant ist auch die Parallele zwischen der religiös-moralischen Dimension der mittelalterlichen Narrenliteratur und Hüschs Rolle als säkularer Prediger, der regelmäßig bei Kirchentagen auftrat. Hüsch knüpft an die volkstümliche, oft derbe Sprache der mittelalterlichen Narrenliteratur an und bedient sich wie seine Vorgänger einer Sprachfärbung, die dem Volk aufs Maul schaut.
Das Seminar wird literaturwissenschaftliche Kontinuitäten aufzeigen und fragen, wie sich die Funktionen des Narren als Gesellschaftskritiker und Moralprediger über die Jahrhunderte gewandelt haben. Dabei werden Texte von Sebastian Brant bis hin zu Hüschs “Ich sing für die Verrückten” verglichen. Das medienwissenschaftliche Seminar wird zeigen, wie mittelalterliche Literaturtraditionen in der zeitgenössischen Kultur fortwirken.
Einführende Literatur:
Brant, Sebastian: Das Narrenschiff. Nach der Erstausgabe (Basel 1494} mit den Zusätzen der Ausgaben von 1495 und 1499 sowie den Holzschnitten der deutschen Originalausgaben, hrsg. v. Manfred Lemmer (4., erweiterte Auflage). Tübingen 2004.
Welke, Michael: Der Kabarettist als literarischer Orator. Produktions- und rezeptionsästhetische Strategien im Werk des literarischen Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch. Essen 2010.
- verantwortliche Lehrperson: Jörg Zimmer
- verantwortliche Lehrperson: Christian Johannes
- verantwortliche Lehrperson: Kerstin Killinger