„Demokratie“ ist ein Leuchtturmbegriff. Er hat Strahlkraft und ist Ausdruck unseres Selbstverständnisses – als Gesellschaft, Individuum, Profession. Politikwissenschaft ist Demokratiewissenschaft. Demokratietheorien fungieren darin als Kompass: Was ist Demokratie? Wodurch wird sie gefährdet? Wie(so) muss sie verbessert werden? Was sollen Menschen in einer Demokratie wissen und können? Wie kann eine Demokratie gelernt und gelebt werden, die es noch nicht gibt?
Studierende entscheiden sich für die Politikwissenschaft, weil sie Reflexions- und Handlungskompetenzen stärken wollen. Demokratietheorien helfen, eigenes Denken, Fühlen und Handeln zu befragen, Dynamiken und Verhalten in sozialen Gruppen zu erkunden, Regeln und Prozesse in Organisationen zu verstehen und formelle wie informelle Strukturen in der Gesellschaft aufzuspüren – das alles mit dem Ziel, Empowerment und Partizipation auf allen Ebenen auszubauen.
In diesem Seminar werden Studierende in Grundgedanken radikaler Demokratietheorien eingeführt, indem sie sich mit folgenden Themenfeldern beschäftigen:
- „die Politik“ und „das Politische“ („die Demokratie“ und „das Demokratische“)
- Konflikt und Kontingenz
- Subjekt und Subjektivierung
- Theorie und Praxis
- verantwortliche Lehrperson: Rabia Akin
- verantwortliche Lehrperson: Franziska Martinsen







