Migrant:innenorganisationen engagieren sich seit vielen Jahren im Bildungsbereich, werden jedoch erst in jüngerer Zeit verstärkt als relevante Akteur:innen im regionalen Bildungsgeschehen anerkannt. Über die konkreten Bildungsangebote, die sie insbesondere für Kinder und Jugendliche bereitstellen, ist bislang noch vergleichsweise wenig bekannt.

Das Forschungsprojekt BIKuMiG setzt hier an und untersucht das Kulturkapital von Bildungsinitiativen, die von Migrant*innenorganisationen getragen werden. In einer ersten Projektphase wurden die Verbreitung dieser Organisationen sowie ihre Bildungsangebote systematisch erfasst. In der zweiten Phase standen vertiefende Fallanalysen im Mittelpunkt, insbesondere mit Blick auf das Verhältnis zur Institution Schule sowie auf lokale Anerkennungsprozesse.

Im Seminar wird auf Grundlage der Projektergebnisse gearbeitet. Ziel ist es, die Rolle von Migrant*innenorganisationen als Bildungspartner zu analysieren und ihre Bedeutung für das Bildungssystem sichtbar zu machen.

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