Lehr-Moodle der Universität Duisburg-Essen
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Moodle Kursraum des Seminars "Sozioökonomie der Ungleichheit und Ökologie" (Bank) im Lehramt Wirtschaft-Politik/Sozialwissenschaften im Sommersemester 2026
- verantwortliche Lehrperson: Julian Bank
- verantwortliche Lehrperson: Isabelle Annette Wappelhorst
Dieses Vertiefungsseminar widmet sich der Analyse ökonomischer Ungleichheit aus einer sozioökonomischen Perspektive. Ziel ist es, zentrale theoretische, normative und empirische Dimensionen von Ungleichheit systematisch zu thematisieren. Im ersten Teil des Seminars stehen konzeptionelle und philosophische Fragen im Mittelpunkt: Was ist unter ökonomischer Ungleichheit zu verstehen? Welche normativen Prinzipien werden zur Bewertung von Ungleichheit verwendet? Welche Rolle spielen Gerechtigkeitstheorien in der ökonomischen Analyse? Der zweite Teil vermittelt theoretische und formale Grundlagen zur empirischen Messung von Ungleichheit. Dabei werden zentrale Ungleichheitsmaße (z. B. Gini-Koeffizient, Theil-Index, Top-Einkommensanteile…), ihre mathematischen Eigenschaften und ihre intuitive Bedeutung behandelt. Im dritten Teil werden aktuelle Entwicklungen und Dynamiken der Einkommens- und Vermögensungleichheit diskutiert – sowohl in globaler Perspektive als auch auf Länderebene. Von den Teilnehmer*innen wird die Übernahme eines kurzen Referats zu einem ausgewählten Thema erwartet. Zudem ist zum Abschluss des Seminars ein kurzes Essay einzureichen
- verantwortliche Lehrperson: Arthur Zito Guerriero
Das Modul "Spektroskopischen Methoden in der Organischen Chemie" macht sich zum Ziel, die Studierenden zu befähigen, spektroskopische Daten so auswerten zu können, dass aus den gewonnenen Informationen eine Molekülstruktur ermittelt werden kann. Die Lehrveranstaltung besteht aus einer einstündigen Vorlesung, Übungsaufgaben und (in der Woche darauf) einer zweistündigen Übung, in der die Übungsaufgaben besprochen und Vorlesungsinhalte vertieft werden.
Zunächst werden die eindimensionale NMR-Spektroskopie, die Infrarot-Spektroskopie und die Massenspektrometrie behandelt - das dort gewonnene Wissen wird zur Lösung sog. "Kombinationsaufgaben" zur Strukturaufklärung einfacher Molekülstrukturen genutzt. Mit Hilfe der zweidimensionalen NMR werden weitere Informationen gewonnen; hinzu kommen ein vertiefter Blick in die Technik der Massenspektrometrie , eine Einführung in die CD-Spektroskopie sowie spezielle NMR-Methoden, die in den Essener Arbeitsgruppen genutzt werden.
Die Lehrveranstaltung lebt von der aktiven Beteiligung der Studierenden, die ihre Lösungen der Übungsaufgaben in der Übung präsentieren - für die Lösung der Kombinationsaufgaben und der 2D-NMR Aufgaben in Form eines kurzen Vortrages (PowerPoint, Acrobat o.ä.).
Das Modul wird mit einer zweistündigen Klausur abgeschlossen - der erste Termin liegt üblicherweise in der ersten Woche nach dem Sommersemester.
Die Übungen und Vorlesungen beginnen um 8 Uhr c.t. bzw. 10 Uhr c.t. im Raum S05 T05 B01; am 07.04.25 findet um 8 Uhr c.t. eine kurze Einführung in das Modul statt, danach beginnt die erste Vorlesung.
- verantwortliche Lehrperson: Felix Niemeyer
- verantwortliche Lehrperson: Torsten Schaller
Im Jahr 1156 erscheint in einem Dokument aus Genua über ein Seehandelsunternehmen ein neues Wort: resicum. Es ist Stammvater unseres Wortes Risiko, wie auch von Risk, risque, rischio et cetera.
Das neue Wort indiziert die Entstehung eines neuen Dispositives im menschlichen Umgang mit der Ungewissheit der Zukunft, eine neue Hinwendung zur Unsicherheit als einem zurechenbaren und berechenbaren Wagnis. Sie war eine Reaktion auf die Chancen, die der Fernhandel zur See seit dem 12. Jahrhundert barg, aber auch auf seine Gefahren.
In der Vorlesung soll es darum gehen, wie diese Hinwendung entstand, sich entwickelte und was sie für die Gesellschaften urbaner Handelszentren im Italien des Spätmittelalters bedeutete.
- verantwortliche Lehrperson: Benjamin Scheller
Innerhalb der Sozialpolitik gewinnt die Pflegepolitik zunehmend an Relevanz. Die steigende Lebenserwartung und der damit verbundene demografische und soziale Wandel rücken die Pflege und pflegebezogene Maßnahmen zunehmend in den Mittelpunkt der nationalen und internationalen politischen Diskussion.
In diesem Kurs wird eine internationale Perspektive auf relevante Konzepte und Akteure in Pflegesystemen und -Politiken eingeführt. Ziel des Seminars ist, dass die Teilnehmer*innen ein besseres Verständnis der organisatorischen Aspekte von Pflegesystemen gewinnen und in der Lage sind, Daten sowie valide Quellen zu sammeln und zu nutzen, um Pflegepolitiken und -systeme zu vergleichen.
Dementsprechend werden im Laufe des Kurses theoretische Aspekte wie relevante Institutionen, Begriffe, Akteure und Strukturen der Pflegepolitik erläutert. Außerdem werden die unterschiedlichen Rollen, die Sozialarbeiter in verschiedenen internationalen Pflegesystemen übernehmen, behandelt. Darüber hinaus liefert dieser Kurs die Instrumente, um empirische Vergleiche zwischen Sozialpolitiken und Pflegesystemen durchzuführen.
- verantwortliche Lehrperson: Davide Viero

- verantwortliche Lehrperson: Karin Eckenbach
- verantwortliche Lehrperson: Cedric Bardowieck
- verantwortliche Lehrperson: Daniela Eydt
- verantwortliche Lehrperson: Felix Sage
- verantwortliche Lehrperson: Daniela Eydt
- verantwortliche Lehrperson: Ulf Gebken
- verantwortliche Lehrperson: Ulf Gebken