
Lehr-Moodle der Universität Duisburg-Essen
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Die Vorlesung gibt einen Überblick über die moderne Theorie der Phasenübergänge und kritischen Phänomene. An ausgewählten Beispielen werden Konzepte und Methoden veranschaulicht. Das begleitende Projekt wird als Seminar organisiert.
Zielgruppe: (1. - 2. FS, WP) M.Sc. Ph/ESc
Vorlesungsbeginn: 16.04.2026, 14:15 Uhr im MC 231
Aushang: Aushang.pdf
- verantwortliche Lehrperson: Alfred Hucht
- verantwortliche Lehrperson: Bettina Vennemann
In dieser einführenden Veranstaltung wollen wir uns mit linguistischen Grundlagen beschäftigen, die uns dabei helfen, den Zweitspracherwerb beschreiben und analysieren zu können. Dieser Einstieg ist wichtig, um später adäquat Sprachlernende unterrichten zu können. Darüber hinaus werden Geschichte und Forschungsfelder des Fachs „Deutsch als Zweitsprache“ thematisiert. Die Vorlesung behandelt drei thematische Blöcke: (1) Theorien und Modelle des Erst- und Zweitspracherwerbs; (2) Beschreibung des Zweitspracherwerbs und seiner Bedingungen und Variablen (Fokus frühkindlicher bis adoleszenter Erwerb des Deutschen als Zweitsprache); (3) Forschungsmethodik in Deutsch als Zweitsprache. Aspekte von Diagnostik, Förderung, Inklusion und sonderpädagogischen Förderschwerpunkten werden punktuell einbezogen.
Die Veranstaltung ist eng mit der Übung „Linguistische Aspekte DaZ I“ (Kania) verzahnt.
Die Modulprüfung besteht aus einer Klausur (90 Minuten) zu den Kompetenzen des Moduls.
- verantwortliche Lehrperson: Katja Francesca Cantone-Altintas

- verantwortliche Lehrperson: Jan Renner
- verantwortliche Lehrperson: Irwin Yousept
Das Seminar bietet eine interdisziplinäre Perspektive, indem es theoretische Konzepte aus der Bildungswissenschaft, Soziologie und anderen relevanten Bereichen mit praktischen Erfahrungen verbindet. Es untersucht Ansätze aufsuchender politischer Bildung und analysiert deren Potenzial zur Förderung von politischer Partizipation, demokratischer Bildung und sozialer Gerechtigkeit.
Die Teilnehmer:innen werden in Diskussionen, Gruppenarbeiten und Präsentationen aktiv eingebunden, um ein tiefes Verständnis für die theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendungen aufsuchender politischer Bildung zu entwickeln. Durch die Reflexion über Best Practices werden die Teilnehmer:innen dazu angeregt, innovative Ansätze und Strategien für die politische Bildungsarbeit zu entwickeln, die sich an den Bedürfnissen und Herausforderungen einer superdiversen Klassengesellschaft orientiert.
- verantwortliche Lehrperson: Nejra Dedić-Demirović
Das Angebot richtet sich in erster Linie an Studierende im 2-Fach-Master sowie im Master Kulturwirt. Zielgruppe sind außerdem Doktorand*innen im Fach der französischen und französischsprachigen Literaturen. Interessierte Studierende aus anderen Studiengängen sind aber auch sehr herzlich willkommen.
- verantwortliche Lehrperson: Stephanie Bung
- verantwortliche Lehrperson: Sabine Beck

- verantwortliche Lehrperson: Kerstin Göbel
- verantwortliche Lehrperson: Jacqueline Wendhof

- verantwortliche Lehrperson: Kerstin Göbel
- verantwortliche Lehrperson: Jacqueline Wendhof
- verantwortliche Lehrperson: Miriam Schilling
- verantwortliche Lehrperson: Carmen Wunderlich
Strukturen und Theorien der internationalen Beziehungen werden zunehmend durch die ‚Globalisierung der Weltpolitik’ (Baylis et al. 2017) geprägt. Sowohl aus politischer wie auch aus wissenschaftlicher Perspektive verschiebt sich damit die Aufmerksamkeit auf transnationale und ‚globale’ bzw. ‚glokale‘ statt nationale und internationale Regulierungsbemühungen. Der erste Teil des Seminars beschäftigt sich mit den konzeptionellen und theoretischen Grundlagen von Global Governance, wobei sowohl Chancen als auch Grenzen und Blindstellen des Konzepts exemplarisch beleuchtet werden. Der zweite Teil widmet sich den unterschiedlichen Formen, Instrumenten und Akteuren internationalen Regierens, wobei ein besonderer Akzent auf die Frage gesetzt wird, ob und inwiefern nicht-westliche Ordnungsvorstellungen aufgenommen werden können. An einigen für die Nord-Süd-Beziehungen relevanten Politikfeldern soll schließlich in einem dritten Teil verdeutlicht werden, über welche Praktiken das Regieren mit dem Staat und jenseits des Staates funktioniert bzw. funktionieren kann. Eine besondere Rolle spielt dabei die Frage, inwiefern in der derzeitigen weltpolitischen Konstellation und insbesondere in Krisenregionen die Voraussetzungen für die Umsetzung komplexer Steuerungsansätze gegeben sind.
Lernziele
Die Studierenden verstehen zentrale Probleme bisheriger Versuche internationalen Regierens. Sie können unterschiedliche Global Governance-Konzepte unterscheiden und ihre jeweiligen Stärken und Schwächen abwägen. Sie können die Auswirkungen der fortschreitenden Globalisierung auf das Regulierungspotenzial bestehender Architekturen und theoretischer Entwürfe von globalem Regieren einschätzen. Sie verstehen, welchen Stellenwert Entwicklungsländer in der Global Governance haben und welche Legitimitätsprobleme sich daraus für internationale Regulierungsmechanismen ergeben.
Literatur
- Baylis, John & Smith, Steve (Hg.) (2017). The Globalization of World Politics. An Introduction to International Relations, 4. Aufl. Oxford: Oxford University Press.
- Dingwerth, K. & Pattberg, P. (2006). Global Governance as a Perspective on World Politics. In: Global Governance, 12:2, 185-203.
- Glaab, Katharina/Fuchs, Doris (2018): Globalisierung, Global Governance und internationale Politik. In: Sauer, Frank/Masala, Carlo (Hrsg.): Handbuch Internationale Beziehungen, Wiesbaden: Springer VS, S. 991-1015.
- Weiss, T.G. (2014). Rethinking Global Governance? Complexity, Authority, Power, Change. In: International Studies Quarterly, 58:1, 207-215.
Weitere Hinweise
Von den Studierenden wird im
Verlaufe des Seminars ein mündlicher oder schriftlicher Input erwartet.
Das Seminar schließt voraussichtlich mit einer mündlichen Prüfung ab.
- verantwortliche Lehrperson: Tobias Debiel
The seminar covers central concepts and controversies of development research and development cooperation. We will start by introducing key theoretical concepts of development and strands of critique. We will then discuss central controversies concerning normative ideas about developmental success/failure, and contemporary programmatic policy changes that characterise the research and policy fields of development. We will also engage with radically critical perspectives on the discourse and practice of development cooperation (e.g. based on post- and decolonial perspectives).
We put a special focus on addressing the increasingly influential role of private, transnational actors: the power and responsibility of large corporations as development actors, their regulation, and the development policy controversies around global production, trade, and financial markets. These represent key issue areas for international development. We approach them by linking development research with theories of transnational private governance and global political economy. We include empirical case studies.
The seminar will enable students to deepen their knowledge of development concepts and political-economic paradigms, and to critically engage with the sometimes contradictory assumptions and policies associated with them. Students will learn to critically reflect on the development discourse, its different theoretical approaches and related practices of international cooperation with a view towards engagement in their own research projects.
The course is open to students of MA Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik and MA Development and Governance.
The course language is English.
Students are expected to attend regularly, to read assigned texts, and to engage actively in our discussions.
At the end of the lecture period, students will write a short policy brief as an examination assignment (to be submitted by 31 March 2026). All necessary details will be discussed in the course.
- verantwortliche Lehrperson: Christian Scheper