Lehr-Moodle der Universität Duisburg-Essen
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- verantwortliche Lehrperson: Ilka Fladung
- verantwortliche Lehrperson: Markus Grzella

In der Grundschule wird die Basis für ausgebaute Schreibfähigkeiten gelegt. Dabei kommt dem Orthographieerwerb (als Voraussetzung für die Produktion eigener Texte) eine herausragende Bedeutung zu. Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung steht die Frage, wie eine kompetenzorientierte Rechtschreibförderung, die die individuellen Lernausgangsvoraussetzungen und Interessen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt, gelingen kann. Im Seminar setzen wir uns dafür zunächst mit den rechtschreibtheoretischen Grundlagen auseinander. Wir schauen uns an, wie systematisch die deutsche Orthographie geregelt ist und wie Schülerinnen und Schüler die Rechtschreibung des Deutschen erwerben. Ein besonderer Fokus liegt dann auf der Diagnose und Förderung von orthographischen Kompetenzen, denn die Frage, welche Fördermaßnahmen durchgeführt werden sollen, geht die Frage nach dem Lernstand der Schülerinnen und Schüler voraus.
- verantwortliche Lehrperson: Thomas Bartz

Adaptionen literarischer Texte als Graphic Novels haben sich in den letzten drei Jahrzehnten als ein enorm produktives Genre erwiesen. Vor allem Texte der Moderne des frühen 20. Jahrhunderts mit ihren bildreichen Explorationen unbewusster Triebkräfte des Menschen haben Comickünstler*innen vielfach inspiriert. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei dem Werk Franz Kafkas zu, das nach dem Zweiten Weltkrieg auch in der Populärkultur breite Spuren hinterlassen hat: Erzählungen Kafkas wie Das Urteil oder Die Verwandlung sind mit ihrer surrealen Traumlogik mittlerweile schon mehrfach als Graphic Novel adaptiert worden.
Das Seminar möchte in die Comic- und Adaptionsanalyse einführen, um die genannten Texte Kafkas, aber auch Arthur Schnitzlers Erzählungen Fräulein Else und Traumnovelle sowie Thomas Manns Erzählung Der Tod in Venedig mit ihren jeweiligen Adaptionen als Graphic Novel zu vergleichen. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf der Frage liegen, wie für die drei Autoren spezifische Erzähltechniken – etwa der innere Monolog in Fräulein Else oder die Leitmotivtechnik in Der Tod in Venedig – in den Graphic Novels visuell umgesetzt sind. Das Konzept der Werktreue, das in einer möglichst genauen Umsetzung der Vorlage das Ideal gesehen hat, soll dabei zugunsten von Betrachtungsweisen verabschiedet werden, die den spielerischen Umgang mit dem literarischen Text in den Vordergrund rücken.
- verantwortliche Lehrperson: Florian Trabert
- verantwortliche Lehrperson: Friederike Schmidt

An einem konkreten thematischen Beispiel werden im althistorischen Einführungsseminar das wissenschaftliche Arbeiten, die epochenspezifische Methodik und das Handwerkszeug der Alten Geschichte vorgestellt und gelernt. Die Bearbeitung methodischer und historischer Problemstellungen sowie die althistorische Quellenarbeit werden an ausgewählten Beispielen aus dem Themenfeld „Die Stadt im Hellenismus" erörtert und eingeübt.
Begleitend zur Einführungsvorlesung werden in der Quellenübung als spezieller Aspekt zentrale Quellenpassagen für den in der Vorlesung betrachteten Zeitraum erarbeitet. So soll ein Verständnis für das inhaltliche Thema, aber auch für die Arbeitsweise des Historikers ("Woher kommt das Wissen?") erlangt werden.
- verantwortliche Lehrperson: Franziska Luppa-Heida
- verantwortliche Lehrperson: Jule Paulin Sennholz

Wer waren die Frauen der römischen Republik? In diesem Seminar nähern wir uns dieser Frage durch der Betrachtung ausgewählter Frauengestalten: Anhand konkreter Beispiele beleuchten wir das Leben und Wirken von Frauen in verschiedenen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens. Das Seminar vermittelt grundlegende Techniken wissenschaftlichen Arbeitens und den Umgang mit wissenschaftlicher Literatur in der Geschichtswissenschaft. Die Studierenden lernen verschiedene Formen und Formate der Publikation und Diskussion wissenschaftlicher Erkenntnisse kennen und erwerben Rezeptionstechniken für wissenschaftliche Beiträge. Exemplarisch am Thema "Frauen im frühen Rom" üben und reflektieren die Teilnehmenden den kritischen Umgang mit Forschungsliteratur sowie Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens und entwickeln ein Verständnis für wissenschaftliche Argumentation und Methodenreflexion.
- verantwortliche Lehrperson: Franziska Luppa-Heida
- verantwortliche Lehrperson: Axel Lorke
- verantwortliche Lehrperson: Dietrich Wolf