Der Kurs richtet sich an Lehramtsstudierende im Bachelor-Lehramt (HRSGe + GS).
- verantwortliche Lehrperson: Mike Lüdmann
Der Kurs richtet sich an Lehramtsstudierende im Bachelor-Lehramt (HRSGe + GS).
Aus verschiedenen Perspektiven wird auf die Bedeutung der Lehrer:in-Schüler:innen-Beziehung für die pädagogische Unterstützung von Bildungsprozessen hingewiesen (Hagenauer & Raufelder 2022; Helsper & Hummrich 2014). Die Gestaltung pädagogischer Beziehungen ist zu den zentralen Aufgaben von Lehrkräften zu zählen. In strukturtheoretischer Perspektive etwa ist Aufbau und Aufrechterhaltung eines „pädagogischen Arbeitsbündnisses“ wesentliche Voraussetzung (Oevermann 2002), aber auch integraler Bestandteil (Helsper 2021) pädagogischer Praxis. Hiervon ausgehend widmet sich das Seminar ausgewählten Aspekten der pädagogischen Beziehung, zeigt auf, inwiefern der Blick auf die Gestaltung der pädagogischen Beziehung in der beruflichen Handlungspraxis von Lehrkräften hilfreich und von zentraler Bedeutung ist, und übt darin ein, unterrichtliches Interaktionsgeschehen mit Blick auf die pädagogische Beziehung zu durchdringen und zu reflektieren. Unterrichtspraxis in Form von Beobachtungsprotokollen oder Transkripten wird daher einen zentralen Stellenwert in der gemeinsamen Seminararbeit einnehmen. Die protokollierte Unterrichtspraxis werden wir intensiv diskutieren und systematisch reflektieren. Gleichzeitig werden wir uns relevante Forschungsbeiträgen zu erarbeiten und bei der Reflexion der protokollierten Unterrichtspraxis geltend machen.
Aus verschiedenen Perspektiven wird auf die Bedeutung der Lehrer:in-Schüler:innen-Beziehung für die pädagogische Unterstützung von Bildungsprozessen hingewiesen (Hagenauer & Raufelder 2022; Helsper & Hummrich 2014). Die Gestaltung pädagogischer Beziehungen ist zu den zentralen Aufgaben von Lehrkräften zu zählen. In strukturtheoretischer Perspektive etwa ist Aufbau und Aufrechterhaltung eines „pädagogischen Arbeitsbündnisses“ wesentliche Voraussetzung (Oevermann 2002), aber auch integraler Bestandteil (Helsper 2021) pädagogischer Praxis. Hiervon ausgehend widmet sich das Seminar ausgewählten Aspekten der pädagogischen Beziehung, zeigt auf, inwiefern der Blick auf die Gestaltung der pädagogischen Beziehung in der beruflichen Handlungspraxis von Lehrkräften hilfreich und von zentraler Bedeutung ist, und übt darin ein, unterrichtliches Interaktionsgeschehen mit Blick auf die pädagogische Beziehung zu durchdringen und zu reflektieren. Unterrichtspraxis in Form von Beobachtungsprotokollen oder Transkripten wird daher einen zentralen Stellenwert in der gemeinsamen Seminararbeit einnehmen. Die protokollierte Unterrichtspraxis werden wir intensiv diskutieren und systematisch reflektieren. Gleichzeitig werden wir uns relevante Forschungsbeiträgen zu erarbeiten und bei der Reflexion der protokollierten Unterrichtspraxis geltend machen.




Lektüreseminar zur vertieften Auseinandersetzung mit klassischen und aktuellen Texten zum pädagogischen Denken um Beziehungen und Beziehungsgestaltung. Weitere Info folgen in der Seminarsitzung.
Das Praxisseminar befasst sich mit dem Image von Organisationen. Besonders interessant sind solche Fälle, die ambivalenten gesellschaftlichen Deutungen unterliegen. Exemplarisch wird der Fokus auf Zoos und Tierparks gerichtet. Neben ihrer Bedeutung für Naherholung und Tourismus wird diesen Einrichtungen eine Relevanz zugeschrieben, die sich durch Tierschutz, Arterhalt (Zucht und Haltung) sowie einem sozialem und zoopädagogischem Bildungsauftrag legitimiert. Andererseits sind Zoos und Tierparks Gegenstand öffentlicher Kritik (u.a. koloniales Erbe). Insbesondere Tierschutzorganisationen stellen unzureichende (räumliche und artgerechte) Bedingungen der Tierhaltung und des Artenschutzes heraus und rufen deshalb dazu auf, die Unterstützung und den Besuch solcher Einreichungen gänzlich zu boykottieren (u.a. PETA). Der Kurs will zunächst die unterschiedlichen Diskurspositionen auf solche Organisationen ausleuchten. Anhand kleinerer Praxisprojekte zu ausgewählten Fallbeispielen wird die öffentliche Selbstdarstellung und die Imagekonstruktion (auf Webseiten, Social Media) solcher Organisationen eingehender betrachtet, wie auch deren reflexiver Umgang mit ihrer Außenwahrnehmung. Auf einer weiteren Ebene werden schließlich die kommunikativen Handlungen von Besucher*innen analytisch in den Blick genommen und wie sie sich solche Einrichtungen erschließen. Auf Grundlage dieser Befunde und Problemdefinitionen sollen in dem Kurs Formen der öffentlichen Kommunikation diskutiert und reflexive Strategien im Umgang öffentlicher Kritik entwickelt werden, die über bloße ‚Selbstvermarktungen‘ hinausreichen. Der Kurs ist offen für alle interessierten Teilnehmenden, schließt aber auch an die Videographie-Seminare aus dem Sommersemester 2025 an.
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