Im Ruhrgebiet – und auch überall sonst – besuchen Kinder und Jugendliche verschiedener Religionen und solche, die in säkularen Umfeldern aufwachsen, die Schule. Kinder und Jugendliche bringen also ihre Religionen in die Schule mit und von Seiten der Schulen wird Religion in unterschiedlicher Form thematisiert oder auch dethematisiert: durch das Feiern von Festen religiösen Ursprungs, durch unterschiedlichen Religionsunterricht, durch Angebote von Gebetsräumen oder Gottesdiensten, durch Feiertage etc. In Schulen in Migrationsgesellschaften sind damit Aushandlungsprozesse zwischen verschiedenen Religionen wie auch zwischen Säkularität sowie Religiösität verbunden, die manchmal auch Konflikte in sich bergen.

In dem Seminar werden wir uns zunächst theoretisch mit dem Thema auseinandersetzen und empirische Forschungsprojekte im Themenfeld kennenzulernen, um dann in Arbeitsgruppen Projekte zum Thema zu entwickeln. Diese Gruppenarbeitet werden dann im Seminar vorgestellt. Das Feedback zu dieser Vorstellung gibt Ihnen klare Anhaltspunkte, wie Ihr individuelles Projekt, deren Ergebnisse Sie auf einem Poster als Modulabschlussprüfung präsentieren, konzipiert sein soll.

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