- verantwortliche Lehrperson: Bettina Detmann
- verantwortliche Lehrperson: Luisa Kagermeier
- verantwortliche Lehrperson: Jasmin Kaufmann
- verantwortliche Lehrperson: Khalid Nasr
- verantwortliche Lehrperson: Eugen Perau
Neu: Lehr-Moodle der Universität Duisburg-Essen
Suchergebnisse: 2035
Dozenten: Ministerialrat, Justiziar - Hans Martín Müller, Regierungsamtsfrau - Jennifer Trabant
In einem sich stetig wandelnden Prozess wird insbesondere in der Praxis eine allumfassende Betrachtung gefordert. Dessen juristisches Verständnis ermöglicht eine zuverlässigere Einordnung im maritimen Wirtschaftsgeschehen und damit rechtssichere Beurteilungen und Gestaltungsmöglichkeiten der geschäftlichen Abläufe. Dabei kommt dem Öffentlichen Recht – vor allem im Hinblick auf internationale Determinanten - zunehmende Bedeutung zu. Ziel der Veranstaltung ist, dieses juristische Grundwissen in den relevanten Rechtsbereichen nahezubringen.
Die Veranstaltung beleuchtet in einem ersten Teil die allgemeinen Thematiken im Gesamtsystem Wasser und vermittelt deren juristische Entsprechung, somit zunächst Kenntnisse der einschlägigen Rechtsregime. Mit kurzen Ausführungen wird in die rechtlichen Grundlagen eingeführt. Dabei werden auch die dogmatischen Defizite sowie die geringe wissenschaftliche Durchdringung der Rechtsmaterie skizziert.
So besteht weiter Rechtsunsicherheit bereits in der Bestimmung der Rechtsinhalte und der Bedeutung grundlegender, da oft verwendeter Begrifflichkeiten (Hafen, öffentlicher Hafen, hafenaffines Gewerbe pp.). Dabei kommt deren Konturierung große praktische Bedeutung zu. Eingehend wird über die relevanten Rechtsrahmen berichtet und so einen unmittelbaren Zugang zu den dort normierten Gehalten ermöglicht. Vorgestellt werden die Kompetenztitel und somit die Regelungszuständigkeiten sowie die Verwaltungskompetenzen für die jeweiligen Elemente des Gesamtsystems Wasser; damit einhergehende, praktisch bedeutsame Problematiken werden gegenwärtig gemacht. In diesem Kontext wird auch auf den in Bearbeitung befindlichen, erstmalig in der Bundesrepublik verfassten Entwurf eines Landeshafengesetz NRW eingegangen und zentrale Regelungsgehalte (Begriffsklärungen, Widmung, Betrieb, Gebühren/Entgelte) diskutiert. Das hafenbezogene Recht erfährt auch sonst eine besondere Behandlung. Einbezogenen werden hier aufgrund der teils bereits institutionalisierten internationalen Verflechtungen zwischen Binnen- und Seehäfen und der global ausgerichteten Logistikketten auch Rechtsthemen, die sich um dieses Zusammenwirken in vielfältigen Formen ranken. Speziell zum Hafenrecht darf auch das Planungs- und Zulassungsrecht (Godorf-Entscheidungen) nicht fehlen, insbesondere die jüngst unternommenen Versuche des Bundesgesetzgebers, die Verfahren zu beschleunigen.
Den zweiten Teil abschließend wird auf die vielfältigen städtebaulichen Begehrlichkeiten hinsichtlich originär hafenaffin genutzter Flächen eingegangen, denen u. a. mit landesplanerischen Mitteln begegnet wird. Schließlich werden die einzelnen Akteure des Wassersystems – Schifffahrtstreibende, Hafenbetreiber, Anlieger bzw. Ansiedler im Hafenbereich pp.- behandelt und die sie betreffenden Rechtskreise näher beleuchtet. Es wird sich zeigen, dass die für sie geltenden Rechtsvorschriften deren Wirken erheblich bestimmt, so dass durch eine verlässliche Kenntnis der Rahmen regelmäßig beachtliche Handlungsmöglichkeiten erfolgsgerichtet genutzt werden können.
Im abschließenden dritten Teil wird auf die sog. Hafensicherheit eingegangen, auch ein Rechtskreis, der auf internationales Recht zurückgeht und zwischenzeitlich national bzw. landesseitig umgesetzt wurde. So befasst sich das Hafensicherheitsrecht mit der Gefahrenvorsorge sowie der konkreten Umsetzung der Gefahrenabwehr in der Hafenwirtschaft. Im Mehr-Ebenen-System internationaler und nationaler Rechtsgrundlagen wird das rechtspraktische Wechselspiel von Eigensicherungs- und staatlichen Gefahrenabwehrmaßnahmen erörtert. Schwerpunktmäßig wird der Bereich zum Schutze der Verkehrsinfrastruktur insb. der Häfen und Hafenanlagen vor Sabotageakten und terroristischen Übergriffen behandelt. Als Element der globalen Lieferkette ist der Verkehrsträger Seeschiff/ Schiff zentraler Gegenstand. Der Fokus liegt auf den in NRW implementierten Maßnahmen als Besonderheit privater und staatlicher Aufgabenzuweisung mit fachpraktischen Beispielen.
- verantwortliche Lehrperson: Alexander Goudz
- verantwortliche Lehrperson: Elena Kalinina
- verantwortliche Lehrperson: H M Müller
- verantwortliche Lehrperson: Bernd Noche
- verantwortliche Lehrperson: Jennifer Trabant
Dozenten: Ministerialrat, Justiziar - Hans Martín Müller, Regierungsamtsfrau - Jennifer Trabant
In einem sich stetig wandelnden Prozess wird insbesondere in der Praxis eine allumfassende Betrachtung gefordert. Dessen juristisches Verständnis ermöglicht eine zuverlässigere Einordnung im maritimen Wirtschaftsgeschehen und damit rechtssichere Beurteilungen und Gestaltungsmöglichkeiten der geschäftlichen Abläufe. Dabei kommt dem Öffentlichen Recht – vor allem im Hinblick auf internationale Determinanten - zunehmende Bedeutung zu. Ziel der Veranstaltung ist, dieses juristische Grundwissen in den relevanten Rechtsbereichen nahezubringen.
Die Veranstaltung beleuchtet in einem ersten Teil die allgemeinen Thematiken im Gesamtsystem Wasser und vermittelt deren juristische Entsprechung, somit zunächst Kenntnisse der einschlägigen Rechtsregime. Mit kurzen Ausführungen wird in die rechtlichen Grundlagen eingeführt. Dabei werden auch die dogmatischen Defizite sowie die geringe wissenschaftliche Durchdringung der Rechtsmaterie skizziert.
So besteht weiter Rechtsunsicherheit bereits in der Bestimmung der Rechtsinhalte und der Bedeutung grundlegender, da oft verwendeter Begrifflichkeiten (Hafen, öffentlicher Hafen, hafenaffines Gewerbe pp.). Dabei kommt deren Konturierung große praktische Bedeutung zu. Eingehend wird über die relevanten Rechtsrahmen berichtet und so einen unmittelbaren Zugang zu den dort normierten Gehalten ermöglicht. Vorgestellt werden die Kompetenztitel und somit die Regelungszuständigkeiten sowie die Verwaltungskompetenzen für die jeweiligen Elemente des Gesamtsystems Wasser; damit einhergehende, praktisch bedeutsame Problematiken werden gegenwärtig gemacht. In diesem Kontext wird auch auf den in Bearbeitung befindlichen, erstmalig in der Bundesrepublik verfassten Entwurf eines Landeshafengesetz NRW eingegangen und zentrale Regelungsgehalte (Begriffsklärungen, Widmung, Betrieb, Gebühren/Entgelte) diskutiert. Das hafenbezogene Recht erfährt auch sonst eine besondere Behandlung. Einbezogenen werden hier aufgrund der teils bereits institutionalisierten internationalen Verflechtungen zwischen Binnen- und Seehäfen und der global ausgerichteten Logistikketten auch Rechtsthemen, die sich um dieses Zusammenwirken in vielfältigen Formen ranken. Speziell zum Hafenrecht darf auch das Planungs- und Zulassungsrecht (Godorf-Entscheidungen) nicht fehlen, insbesondere die jüngst unternommenen Versuche des Bundesgesetzgebers, die Verfahren zu beschleunigen.
Den zweiten Teil abschließend wird auf die vielfältigen städtebaulichen Begehrlichkeiten hinsichtlich originär hafenaffin genutzter Flächen eingegangen, denen u. a. mit landesplanerischen Mitteln begegnet wird. Schließlich werden die einzelnen Akteure des Wassersystems – Schifffahrtstreibende, Hafenbetreiber, Anlieger bzw. Ansiedler im Hafenbereich pp.- behandelt und die sie betreffenden Rechtskreise näher beleuchtet. Es wird sich zeigen, dass die für sie geltenden Rechtsvorschriften deren Wirken erheblich bestimmt, so dass durch eine verlässliche Kenntnis der Rahmen regelmäßig beachtliche Handlungsmöglichkeiten erfolgsgerichtet genutzt werden können.
Im abschließenden dritten Teil wird auf die sog. Hafensicherheit eingegangen, auch ein Rechtskreis, der auf internationales Recht zurückgeht und zwischenzeitlich national bzw. landesseitig umgesetzt wurde. So befasst sich das Hafensicherheitsrecht mit der Gefahrenvorsorge sowie der konkreten Umsetzung der Gefahrenabwehr in der Hafenwirtschaft. Im Mehr-Ebenen-System internationaler und nationaler Rechtsgrundlagen wird das rechtspraktische Wechselspiel von Eigensicherungs- und staatlichen Gefahrenabwehrmaßnahmen erörtert. Schwerpunktmäßig wird der Bereich zum Schutze der Verkehrsinfrastruktur insb. der Häfen und Hafenanlagen vor Sabotageakten und terroristischen Übergriffen behandelt. Als Element der globalen Lieferkette ist der Verkehrsträger Seeschiff/ Schiff zentraler Gegenstand. Der Fokus liegt auf den in NRW implementierten Maßnahmen als Besonderheit privater und staatlicher Aufgabenzuweisung mit fachpraktischen Beispielen.
- verantwortliche Lehrperson: Alexander Goudz
- verantwortliche Lehrperson: Elena Kalinina
- verantwortliche Lehrperson: H M Müller
- verantwortliche Lehrperson: Jennifer Trabant
Die Kirchen wurden im 19. und 20. Jahrhundert vielfach herausgefordert: der Säkularisierungsschub durch die Aufklärung, die soziale Frage, der Kolonialismus und die Begegnung mit der religiösen Welt der „Anderen“, die wechselnden Verfassungssysteme bis hin zur Diktatur, das Trauma der Weltkriege, der Siegeszug des Kapitalismus und der „Rationalisierung“, die globalen Migrationsbewegungen. Das Gesicht des Christentums hat sich in den letzten beiden Jahrhunderten grundlegend verändert. Die Vorlesung thematisiert Ereignisse, Prozesse und Strukturen, deren Kenntnis zum Verstehen der heutigen Situation des Weltchristentums unverzichtbar ist.
- verantwortliche Lehrperson: Marcel Nieden
An Haupt-, Real- und Gesamtschulen wird Geschichte in der Sekundarstufe I in Kombination mit den Fächern Erdkunde und Politik unterrichtet. Dies verlangt von angehenden Geschichtslehrerinnen und -lehrern zum einen die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen fachlichen Konzepten der Fachdisziplinen und zum anderen die Beschäftigung mit den sprachlichen Anforderungen der Teilfächer, da das zentrale Medium in diesen Fächern die Sprache ist. Welche Inhalte und Kompetenzen werden im Vergleich zum Fach Geschichte in Erdkunde und Politik verlangt? Welche Vorteile kann die fachliche Erweiterung mit sich bringen und welche Chancen können für das historische Lernen daraus entstehen? Wie können die unterschiedlichen Inhaltsbereiche sinnvoll miteinander kombiniert werden und wie kann der Unterricht durch sprachsensible Elemente so gestaltet werden, dass das Erschließen von fachlichen Inhalten für alle Schülerinnen und Schüler möglich wird?
Um auf diese Fragen Antworten zu finden, hat die Übung vielfältige Ziele: Die Studierenden sollen sich einerseits mit den Fachkonzepten der Teildisziplinen beschäftigen und sich zum anderen mit den aus den Fachkonzepten resultierenden disziplinspezifischen Sprachen auseinandersetzen. Sie sollen sich zudem mit grundlegenden Spracherwerbsprozessen beschäftigen und ihr Wissen um solche Prozesse für das fachliche Lernen nutzbar machen. Weiterhin sollen sie Konzepte und Strategien für den sprachbildenden Unterricht in Gesellschaftslehre kennenlernen und diese an kleineren Sequenzen ausprobieren.
- verantwortliche Lehrperson: Sven Alexander Neeb
An Haupt-, Real- und Gesamtschulen wird Geschichte in der Sekundarstufe I in Kombination mit den Fächern Erdkunde und Politik unterrichtet. Dies verlangt von angehenden Geschichtslehrerinnen und -lehrern zum einen die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen fachlichen Konzepten der Fachdisziplinen und zum anderen die Beschäftigung mit den sprachlichen Anforderungen der Teilfächer, da das zentrale Medium in diesen Fächern die Sprache ist. Welche Inhalte und Kompetenzen werden im Vergleich zum Fach Geschichte in Erdkunde und Politik verlangt? Welche Vorteile kann die fachliche Erweiterung mit sich bringen und welche Chancen können für das historische Lernen daraus entstehen? Wie können die unterschiedlichen Inhaltsbereiche sinnvoll miteinander kombiniert werden und wie kann der Unterricht durch sprachsensible Elemente so gestaltet werden, dass das Erschließen von fachlichen Inhalten für alle Schülerinnen und Schüler möglich wird?
Um auf diese Fragen Antworten zu finden, hat die Übung vielfältige Ziele: Die Studierenden sollen sich einerseits mit den Fachkonzepten der Teildisziplinen beschäftigen und sich zum anderen mit den aus den Fachkonzepten resultierenden disziplinspezifischen Sprachen auseinandersetzen. Sie sollen sich zudem mit grundlegenden Spracherwerbsprozessen beschäftigen und ihr Wissen um solche Prozesse für das fachliche Lernen nutzbar machen. Weiterhin sollen sie Konzepte und Strategien für den sprachbildenden Unterricht in Gesellschaftslehre kennenlernen und diese an kleineren Sequenzen ausprobieren.
- verantwortliche Lehrperson: Sven Alexander Neeb

Dieses Hauptseminar untersucht die poetische Verarbeitung von Geschichte bei zwei herausragenden Stimmen der hispanophonen Lyrik: wir diskutieren sowohl das Werk der uruguayischen Dichterin Ida Vitale (geb. 1925) und des spanischen Autors José Ángel Valente (1929–2000). Im Werk Ida Vitales gehen wir insbesondere der Frage nach, wie Spuren ihrer Exilerfahrungen – etwa nach der Militärdiktatur in Uruguay in den 1970er Jahren – und ihrer Auseinandersetzung mit der Weltliteratur zu lesen sind. 2018 erhielt die Autorin den Premio Cervantes (2018), die höchste Auszeichnung für spanischsprachige Literatur. José Ángel Valente gilt als eine der wichtigsten Stimmen der spanischen Nachkriegslyrik. Valente verstand das poetische Wort als ein Mittel der Erkenntnis, das an der Grenze des Sagbaren operiert. Seine Texte sind geprägt von den historischen Katastrophen des 20. Jahrhunderts und der eigenen Exilerfahrung. Anhand ausgewählter Gedichte, Essays und poetologischer Texte untersuchen wir, wie sich individuelle und kollektive Erinnerung literarisch gestalten lässt und welche Rolle das Schreiben selbst als Akt der Erinnerung spielt. Darüber hinaus wird der transatlantische Dialog zwischen Lateinamerika und Spanien thematisiert, ebenso wie die Wechselwirkungen zwischen Dichtung, Geschichte und Philosophie. In diesem Moodle-Kurs finden Sie den Verlaufsplan des Seminars und sämtliche Textauszüge und weiterführende Literatur. Die sorgfältige Vor- und Nachbereitung des Hauptseminars mit Hilfe dieses Materials begünstigt die erfolgreiche Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung. Bitte beachten Sie: ab dem 28. Oktober sind Sie gehalten, wöchentlich jeden Dienstag bis 12:00 Uhr eine kurze schriftliche Zusammenfassung des Lernmaterials auf diesen Moodle-Seite hochzuladen.
Literatur: • Mercedes Roffé, (Hg.): Ida Vitale: La poesía como resplandor. Buenos Aires: 2012. • Antonio Colinas, José Ángel Valente: La palabra y el silencio. Valencia: Pre-Textos, 2004. • Marta Agudo,: La poesía como pensamiento: ensayos sobre José Ángel Valente. Madrid: Abada, 2010.
- begleitende Lehrperson: Helena Goerke
- begleitende Lehrperson: Elena Von Ohlen
- verantwortliche Lehrperson: Susanne Zepp-Zwirner
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Im Praxissemester sollen die Studierenden Planung, Durchführung und Reflexion von Elementen schulischen Lehrens in fachwissenschaftlicher, fachdidaktischer und bildungswissenschaftlicher Basis üben. Ferner sind die Anwendung und Reflexion über Konzepte der Leistungsbeurteilung, Diagnostik und Förderung zu schulen. Dazu kommen dann die Umsetzung des schulischen Erziehungsauftrags, die Entwicklung von Fragestellungen in der Praxis an Theorien und die Entwicklung eines eigenen professionellen Selbstkonzepts. Das Seminar bietet dazu eine Vorbereitung aus geschichtsdidaktischer Perspektive. |
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- verantwortliche Lehrperson: Christian Grieshaber

Die Vorlesung behandelt Fragen nach dem Umgang mit Geschichte im öffentlichen Raum. Die Geschichtsdidaktik hat dafür das Konzept „Geschichtskultur“ entwickelt. Für das gleiche Phänomen wird auch der aus dem amerikanischen Kontext importierte Begriff „Public History“ benutzt. Wo liegen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Konzepte, wo ihre Stärken und Schwächen? Wie sind beide Begriffe auf das historische Lernen zu beziehen? Das historische Lernen im Geschichtsunterricht ist für Lernende wenig selbstbestimmt und dem rationalen Paradigma der Geschichtswissenschaft verpflichtet, während Geschichte im außerschulischen Bereich ästhetische und unterhaltende Bedürfnisse befriedigt. Diskutiert werden Methoden und Strategien der Vermittlung und Aneignung von Geschichte in Schule und Öffentlichkeit. Die öffentliche Geschichte steht aktuell im Zentrum der Forschungsbemühungen von Geschichtsdidaktik und Geschichtsforschung. Zentrale Fragen und Themen sind: Was ist Geschichte? Was ist historisches Wissen? Wie sind Geschichte und historisches Wissen in der Geschichtskultur präsent? Wie manifestierte sich Geschichte im Individuum und in der Gesellschaft? Wozu braucht man Geschichte? In welchem Verhältnis stehen schulische und populäre Vermittlungs- und Rezeptionsprozesse?
Einführende Literatur:
- Christine Gundermann u.a. (Hrsg.): Schlüsselbegriffe der Public History. Göttingen 2021.
- Felix Hinz / Andreas Körber (Hrsg.): Geschichtskultur – Public History – Angewandte Geschichte. Geschichte in der Gesellschaft: Medien, Praxen, Funktionen. Göttingen 2020.
- Holger Thünemann: Geschichtskultur reviseted. Versuch einer Bilanz nach drei Jahrzehnten, in: Thomas Sandkühler / Horst Walter Blanke (Hrsg.): Historisierung der Historik. Jörn Rüsen zum 80. Geburtstag, Köln u. a. 2018.
- verantwortliche Lehrperson: Markus Bernhardt
- verantwortliche Lehrperson: Jochen Ehlert
- verantwortliche Lehrperson: Charlotte Husemann
- verantwortliche Lehrperson: Helen Klostermann
- verantwortliche Lehrperson: Sven Alexander Neeb
- verantwortliche Lehrperson: Jan Siefert

- begleitende Lehrperson: Rebecca Och
- begleitende Lehrperson: Elena Anouk Scharun
- verantwortliche Lehrperson: Friederike Schmidt
Geschlecht ist vielfältig und umfasst unterschiedliche Ausprägungen und Identitäten. Rechtlich sind heute vier Optionen anerkannt: weiblich, männlich, divers und ohne Geschlechtseintrag.
Im Seminar befassen wir uns mit kultureller, biologischer und politischer Geschlechtervielfalt, insbesondere mit Intergeschlechtlichkeit. Dazu analysieren wir das Alltagsbild der Zweigeschlechtlichkeit, dem zufolge es nur „Mann“ und „Frau“ gibt, und stellen vereinfachte Vorstellungen aus Schulbüchern aktuellen Forschungsergebnissen gegenüber, die ein biologisches Geschlechterspektrum belegen.
Wir beschäftigen uns damit, wie in westlichen Gesellschaften seit dem 18. Jahrhundert trotz körperlicher Vielfalt Geschlecht soziokulturell auf die beiden Ausprägungen „Mann“ und „Frau“ reduziert wurde, und wie diese Vorstellung im Kolonialismus, oft unter Zerstörung lokalen Wissens, global verbreitet wurde. Dabei lernen wir auch historische und heutige Kulturen weltweit kennen, in denen Geschlechtervielfalt existiert(e) und anerkannt wurde bzw. ist.
Wir befassen uns außerdem mit den Diskursverschiebungen der letzten vierzig Jahre zu Geschlechtervielfalt, die trans* und inter* Personen auf gesellschaftlicher, kultureller und politischer Ebene Existenz und Anerkennung ermöglichen. Diese Veränderungen sind maßgeblich dem Aktivismus von trans* und inter* Personen zu verdanken.
- verantwortliche Lehrperson: Helene Götschel
Inhalt:
75% der Kinder unter 18 Jahren leben mit einem weiteren Geschwisterkind im Haushalt. Die Beziehung zu Geschwistern ist, neben der zu den Eltern, das erste und intensivste Lernumfeld. Dennoch wurde die Bedeutung der Geschwisterbeziehung in der Forschung lange Zeit vernachlässigt oder als gering eingestuft. Dabei hatte Dreikurs schon 1933 (!) festgehalten: "Man kann ganz einfach kein Kind unabhängig von seinen Geschwistern verstehen".
Dieses Seminar untersucht die komplexen Beziehungen zwischen Geschwistern und deren langfristige Auswirkungen auf die individuelle Entwicklung und den Lebenslauf. Wir werden uns mit einer Vielzahl von Themen befassen, die von der (ambivalenten) Qualität der Geschwisterbeziehung sowie der Geschwisterkonstellation (z.B. Geburtsrang) bis hin zu deren Auswirkungen in der Kindheit über Jugend und Erwachsenenalter reichen und bspw. auch die Konsequenzen für den Bildungserwerb, soziale Ungleichheiten, oder auch für die eigene Familiengründung. Durch die Analyse von theoretischen Ansätzen, aktuellen Forschungsergebnissen und kulturellen Perspektiven werden die Studierenden ein tiefgehendes Verständnis für die Dynamiken von Geschwisterbeziehungen und deren Bedeutung entwickeln.
Voraussetzung:
Eine aktive Teilnahme ist Voraussetzung sowie die Bereitschaft englischsprachige Literatur zu lesen. Weiteres zu der Prüfungsleistung sowie studienbegleitenden Aufgaben werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben. Eine Teilnahme an der ersten Sitzung ist daher verpflichtend.
- verantwortliche Lehrperson: Marion Fischer-Neumann
Wie ist die Gesellschaft im Kapitalismus konstituiert? Wie wird sie reguliert und beherrscht? Diesen Fragen wollen wir anhand der klassischen Denker*innen der modernen europäischen, politischen und soziologischen Theorie nachgehen. Unser Ausgangspunkt ist hierbei, dass die kapitalistische Produktionsweise sowohl die politische wie auch die soziologische Verfasstheit der Gesellschaft formt. Inhaltlich gliedert sich das Seminar in drei Teile: Im ersten wollen wir uns mit den Antworten aus dem klassischen Liberalismus befassen, im zweiten mit der marxistischen Denktradition und in Teil 3 mit Theorien des Populismus enden. Das Seminar lebt von der regelmäßigen und sorgfältigen Lektüre der Pflichttexte sowie Ihrer Bereitschaft zu diskutieren und sich einzubringen.
- verantwortliche Lehrperson: Jeremiah Allen Nollenberger

Service learning ist eine didaktische Gestaltungsform in der Hochschullehre, die sich an verschiedenen Hochschulstandorten weltweit als Teil der hochschulischen Third Mission etabliert hat und die forschendes Lernen mit der Gestaltung und Entwicklung von angrenzenden zivilgesellschaftlichen Lebensräumen verbindet. Die Verbindung von wissenschaftlicher Forschung und Lernen mit sozialräumlichen und lebensweltlichen Herausforderungen, Problemen und Entwicklungsperspektiven ist das vorrangige Merkmal.
Zunächst werden im Seminar Grundlagen des Service learning erarbeitet und kritisch reflektiert sowie einige Einblicke in die deutsche und tansanische Praxis des Service learnings gewonnen. Danach befasst sich das Seminar mit Fragen des Community buildings und problembasierten Lernsettings. Im letzten Schritt erhält die Perspektivverschränkung zwischen Lehrenden und Studierenden von der UDE einerseits und der St. Augustine University in Mwanza/Tanzania andererseits einen transnational geöffneten Raum für Austausch und gemeinsame Lernprozesse zu Service learning.
- begleitende Lehrperson: Jörg Miller
- begleitende Lehrperson: Paulina Alexandra Nowicki
- begleitende Lehrperson: Silke Schreiber-Barsch
- verantwortliche Lehrperson: Lukas Eble
Inhalt:
Für kommunikative Prozesse jeder Art – insbes. das eigene Studium, spätere Arbeitsfelder, das persönliche Fortkommen, gesellschaftliches Engagement – ist es wesentlich, präzise beobachten und beschreiben zu können und die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten zielführend zu nutzen.
In diesem Blockseminar erfahren und erlernen Sie Vorgehensweisen und Konzepte aus künstlerischer Gestaltung und funktionaler Innovation sowie geeignete Kommunikationstechniken. In Exkursionen (Josef Albers Museum, Bottrop; RUB Makerspace, Bochum) und praktischen Übungen lernen Sie ganz unterschiedliche Prozesse und Techniken zum Beobachten, Beschreiben und Gestalten, zur Kommunikation und zum Design Thinking kennen und reflektieren.
Lernziele:
Sie kennen eine (Teil)Antwort auf die Fragen: Was heißt es zu gestalten? Welche Fähigkeiten benötigen Sie dafür? Und in welchen Situationen können Gestaltungskompetenzen hilfreich sein?
Sie kennen, verstehen und können Grundlagen künstlerischer Gestaltung anwenden.
Sie kennen, verstehen und können Grundlagen des Design Thinkings anwenden.
Sie können kommunikative Prozesse durch Feedback, Reflexion und „gewaltfreie“ Kommunikation (mit)gestalten.
Der Kurs findet als Präsenzveranstaltung in Essen, Bottrop und Bochum statt.
Mo, 13.01.2025: 16:00-17:00 (online via Zoom)
Do, 20.02.2025: 10:15-16:45 (Josef Albers Museum, Anni-Albers-Platz 1, 46236 Bottrop)
Fr, 21.02.2025: 9:30-15:00 (RUB-Makerspace, Suttner-Nobel-Allee 4 (O-Werk), 44803 Bochum)
Fr, 07.03.2025: 10:15-14:15 (Essen, Ort wird noch bekannt gegeben)
Studienleistung zum Erwerb von ECTS-Credits:
Gruppen- oder Einzelexponat und individuelles Konzeptpapier (Onepager)
ECTS-Credits: 2
- verantwortliche Lehrperson: Olaf Dunder
Inhalte:
Gesellschaftliches Engagement ist aktuell möglicherweise wichtiger denn je. Unser Handeln in der momentanen Situation gestaltet die gesellschaftlichen Bedingungen des zukünftigen Zusammenlebens. Im gesellschaftlichen Engagement lassen sich zudem soziale, kommunikative und Selbstkompetenzen erlernen und trainieren, indem in komplexen Situationen proaktiv gehandelt, Probleme und Konflikte gelöst und Verantwortung übernommen werden.
Diese Lehrveranstaltung ist als Begleitseminar zum individuellen Engagement bzw. Ehrenamt konzipiert. Sie ermöglicht die Anerkennung und ECTS-Kreditierung von individuellen Lernerfahrungen, die die Teilnehmenden in ihrem gesellschaftlichen Engagement machen.
Für die Teilnahme gibt es zwei Möglichkeiten:
- Sie üben bereits ein Engagement aus und können zum Ende des Semesters eine entsprechende Tätigkeit im Umfang von etwa 30h nachweisen.
- Sie engagieren sich gemeinsam in international zusammengesetzten Teams in einem der Projekte, die in der Einführungsveranstaltung vorgestellt werden. Der zeitliche Umfang des Engagements beträgt etwa 30 Stunden innerhalb von 3 Monaten.
Im Rahmen des Seminars erlernen die Teilnehmenden Grundlagen zur Projektmanagement, über die sie befähigt werden, ihre Engagementprojekte eigenständig durchzuführen.
Das Engagement in Non-Profit-Organisationen oder gemeinwohlorientierten Aktivitäten von zivilgesellschaftlichen Akteuren und Initiativen ermöglicht den Studierenden Einblicke in gesellschaftliche Handlungsfelder. Über die Auseinandersetzung mit Grundlagen über den Dritten Sektor und Studien zum bürgerschaftlichen Engagement können die individuellen Lernerfahrungen aus dem Engagement theoretisch verortet werden.
Seminaraufbau:
Begleitend zu Ihrer eigenverantwortlichen Durchführung des Engagements finden regelmäßig Online-Coachings in der Seminargruppe statt. Die Coachings dienen der Vermittlung der theoretischen Grundlagen sowie dem Austausch von Erfahrungen zwischen den Teilnehmenden und der gemeinsamen Erarbeitung von Lösungsansätzen zur Umsetzung im weiteren Engagement. In der angeleiteten Reflexion ihrer Lernerfahrungen lernen die Studierenden, ihre persönlichen Kompetenzen bedarfsgerecht auszubauen, zu stärken und für ihr eigenes Studium nutzbar zu machen.
Lernziele:
Als Teilnehmer*in erwerben Sie wertvolles Grundlagenwissen über Projektmanagement zur Durchführung eines eigenen Engagementprojektes. Sie entwickeln eine reflektierte Perspektive auf gesellschaftliche Verantwortung und freiwilliges Engagement. Sie analysieren Erfahrungen, Situationen und Perspektiven und erwerben so zentrale Schlüsselkompetenzen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung.
Content:
Nowadays, civic engagement is probably more important than ever. Our actions in the current situation shape the social conditions of future cohabitation. Civic engagement is also an outstanding opportunity to learn and train social, communicative, and personal skills, e.g. by acting proactively in complex situations, solving problems and conflicts and taking responsibility. This course provides support for individual commitment. It recognizes and ECTS credits the individual learning experiences the participants obtain during their social commitment.
There are two possibilities for participation:
- You already do voluntary work and you can prove a corresponding activity of about 30 hours at the end of the semester.
- You work together in international teams on one of the projects presented in the introductory event. The duration of the engagement is about 30 hours within 3 months.
In the context of the seminar, the participants learn the basics of project management, which enable them to carry out their engagement projects independently. The commitment in non-profit organizations or charitable activities of civil-society actors and initiatives provides students with insights into fields of social action. By examining the basics about the third sector and studies on civic engagement the individual learning experiences from civic engagement can eventually be theoretically related and positioned.
Seminar structure
Accompanying your self-organized commitment, online coaching sessions in the course group take place regularly. The coaching sessions teach theoretical basics of project management and allow the participants to exchange experiences and to develop solutions for implementation in further commitment. Through the guided reflection of their learning experiences, the students learn to develop and strengthen their personal competencies according to their needs and to utilize these competencies for their own studies.
Learning objectives
As a participant you acquire valuable basic knowledge about project management for the implementation of your own engagement project. You develop a reflected perspective on social responsibility and voluntary commitment. You analyze experiences, situations and perspectives and thus acquire central key competencies for your personal and professional development.
- verantwortliche Lehrperson: Karsten Altenschmidt
- verantwortliche Lehrperson: Carlotta Behle
- verantwortliche Lehrperson: Carla Cingil
- verantwortliche Lehrperson: Friederike Compernaß

Gesellschaftliches Engagement ist aktuell möglicherweise wichtiger denn je. Unser Handeln in der momentanen Situation gestaltet die gesellschaftlichen Bedingungen des zukünftigen Zusammenlebens. Im gesellschaftlichen Engagement lassen sich zudem soziale, kommunikative und Selbstkompetenzen erlernen und trainieren, indem in komplexen Situationen proaktiv gehandelt, Probleme und Konflikte gelöst und Verantwortung übernommen werden.
Diese Lehrveranstaltung ist als Begleitseminar zum individuellen Engagement bzw. Ehrenamt konzipiert. Sie ermöglicht die Anerkennung und ECTS-Kreditierung von individuellen Lernerfahrungen, die die Teilnehmenden in gesellschaftlichem Engagement machen.
Für eine erfolgreiche Teilnahme an der Lehrveranstaltung müssen Sie entweder:
- bereits ein gesellschaftliches Engagement ausüben und können zum Ende des Semesters eine aktuelle entsprechende Tätigkeit im Umfang von 30h nachweisen. Zurückliegende Engagements können leider nicht berücksichtigt werden.
- Sie engagieren sich in einem der Projekte bzw. Angebote, die in der Einführungsveranstaltung vorgestellt werden. Der zeitliche Umfang des Engagements beträgt mind. 30 Stunden innerhalb von 3 Monaten.
Neben Studierenden, die außeruniversitär in Sportvereinen, Feuerwehren, Kindergärten, Tierheimen, Parteien o.ä. engagiert sind bzw. sich dort engagieren wollen, richtet sich die Veranstaltung auch an Studierende, die z.B. in den Gremien der UDE oder der studentischen Selbstverwaltung aktiv sind.
WICHTIG: Die Seminarleitung behält sich vor, Engagements oder -orte nicht zuzulassen, wenn Trägerorganisation oder Tätigkeit geeignet sind, Zweifel an der Gemeinnützigkeit oder der Achtung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung (insbes. Menschenwürde, Demokratieprinzip und Rechtsstaatlichkeit) aufkommen zu lassen.
Das Engagement in Non-Profit-Organisationen oder gemeinwohlorientierten Aktivitäten von zivilgesellschaftlichen Akteuren und Initiativen ermöglicht den Studierenden Einblicke in gesellschaftliche Handlungsfelder, ist aber auch Ausdruck eigenen Mitgestaltungswillens an einer aktiven Gesellschaft. Alle erfolgreich Teilnehmenden erhalten deshalb nach Abschluss einen eigenen Engagementnachweis durch UNIAKTIV.
Seminaraufbau:
Begleitend zu Ihrer eigenverantwortlichen Durchführung des Engagements finden regelmäßig Begleitungs- und Reflexionssitzungen in der Seminargruppe statt. Die Seminarsitzungen dienen der Vermittlung theoretischer und handlungspraktischer Grundlagen sowie dem Austausch von Erfahrungen zwischen den Teilnehmenden und der gemeinsamen Erarbeitung von Lösungsansätzen zur Umsetzung im weiteren Engagement. In der angeleiteten Reflexion ihrer Lernerfahrungen lernen die Studierenden, ihre persönlichen Kompetenzen bedarfsgerecht auszubauen, zu stärken und für ihr eigenes Studium nutzbar zu machen.
Lernziele:
Als Teilnehmer*in erwerben Sie wertvolles Grundlagenwissen zur Durchführung eines eigenen Engagementprojektes. Sie entwickeln eine reflektierte Perspektive auf gesellschaftliche Verantwortung und freiwilliges Engagement. Sie analysieren Erfahrungen, Situationen und Perspektiven und erwerben so zentrale Schlüsselkompetenzen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung.
Content:
Nowadays, civic engagement is probably more important than ever. Our actions in the current situation shape the social conditions of our future communities and society. Civic engagement is also an outstanding opportunity to learn and train social, communicative, and personal skills, e.g. by acting proactively in complex situations, solving problems and conflicts and taking responsibility. This course provides support for individual commitment. It recognizes and ECTS credits the individual learning experiences the participants obtain during their social commitment. There are two possibilities for participation:
- You already do voluntary work and you can prove a corresponding recent activity of min. 30 hours at the end of the semester.
- You work one of the projects/engagements presented in the introductory event. The duration of the engagement is 30 hours min. within 3 months.
Apart from students who (want to) engage outside the university in societal, cultural or ecological organisations, the course also addresses students active in the boards and committees of UDE.
IMPORTANT: If any doubts arise that an organization or engagement does not respect the German free democratic basic order, that organization or voluntary work will not be accepted.
In the context of the seminar, the participants learn the basics to carry out their engagement projects independently. The commitment in non-profit organizations or charitable activities of civil-society actors and initiatives provides students with insights into fields of social action; it is also a sign of the willingness to actively contribute to society. All (successful) participants receive a special certificate.
Seminar structure
Accompanying your self-organized commitment, online coaching sessions in the course group take place regularly. The coaching sessions teach theoretical basics of project management and allow the participants to exchange experiences and to develop solutions for implementation in further commitment. Through the guided reflection of their learning experiences, the students learn to develop and strengthen their personal competencies according to their needs and to utilize these competencies for their own studies.
Learning objectives
As a participant you acquire valuable basic knowledge about project management for the implementation of your own engagement project. You develop a reflected perspective on social responsibility and voluntary commitment. You analyze experiences, situations and perspectives and thus acquire central key competencies for your personal and professional development.
- verantwortliche Lehrperson: Karsten Altenschmidt
- verantwortliche Lehrperson: Lea Maria Stief