
- begleitende Lehrperson: Rebecca Och
- begleitende Lehrperson: Elena Anouk Scharun
- verantwortliche Lehrperson: Friederike Schmidt

Geschlecht ist vielfältig und umfasst unterschiedliche Ausprägungen und Identitäten. Rechtlich sind heute vier Optionen anerkannt: weiblich, männlich, divers und ohne Geschlechtseintrag.
Im Seminar befassen wir uns mit kultureller, biologischer und politischer Geschlechtervielfalt, insbesondere mit Intergeschlechtlichkeit. Dazu analysieren wir das Alltagsbild der Zweigeschlechtlichkeit, dem zufolge es nur „Mann“ und „Frau“ gibt, und stellen vereinfachte Vorstellungen aus Schulbüchern aktuellen Forschungsergebnissen gegenüber, die ein biologisches Geschlechterspektrum belegen.
Wir beschäftigen uns damit, wie in westlichen Gesellschaften seit dem 18. Jahrhundert trotz körperlicher Vielfalt Geschlecht soziokulturell auf die beiden Ausprägungen „Mann“ und „Frau“ reduziert wurde, und wie diese Vorstellung im Kolonialismus, oft unter Zerstörung lokalen Wissens, global verbreitet wurde. Dabei lernen wir auch historische und heutige Kulturen weltweit kennen, in denen Geschlechtervielfalt existiert(e) und anerkannt wurde bzw. ist.
Wir befassen uns außerdem mit den Diskursverschiebungen der letzten vierzig Jahre zu Geschlechtervielfalt, die trans* und inter* Personen auf gesellschaftlicher, kultureller und politischer Ebene Existenz und Anerkennung ermöglichen. Diese Veränderungen sind maßgeblich dem Aktivismus von trans* und inter* Personen zu verdanken.
Inhalt:
75% der Kinder unter 18 Jahren leben mit einem weiteren Geschwisterkind im Haushalt. Die Beziehung zu Geschwistern ist, neben der zu den Eltern, das erste und intensivste Lernumfeld. Dennoch wurde die Bedeutung der Geschwisterbeziehung in der Forschung lange Zeit vernachlässigt oder als gering eingestuft. Dabei hatte Dreikurs schon 1933 (!) festgehalten: "Man kann ganz einfach kein Kind unabhängig von seinen Geschwistern verstehen".
Dieses Seminar untersucht die komplexen Beziehungen zwischen Geschwistern und deren langfristige Auswirkungen auf die individuelle Entwicklung und den Lebenslauf. Wir werden uns mit einer Vielzahl von Themen befassen, die von der (ambivalenten) Qualität der Geschwisterbeziehung sowie der Geschwisterkonstellation (z.B. Geburtsrang) bis hin zu deren Auswirkungen in der Kindheit über Jugend und Erwachsenenalter reichen und bspw. auch die Konsequenzen für den Bildungserwerb, soziale Ungleichheiten, oder auch für die eigene Familiengründung. Durch die Analyse von theoretischen Ansätzen, aktuellen Forschungsergebnissen und kulturellen Perspektiven werden die Studierenden ein tiefgehendes Verständnis für die Dynamiken von Geschwisterbeziehungen und deren Bedeutung entwickeln.
Voraussetzung:
Eine aktive Teilnahme ist Voraussetzung sowie die Bereitschaft englischsprachige Literatur zu lesen. Weiteres zu der Prüfungsleistung sowie studienbegleitenden Aufgaben werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben. Eine Teilnahme an der ersten Sitzung ist daher verpflichtend.
Wie ist die Gesellschaft im Kapitalismus konstituiert? Wie wird sie reguliert und beherrscht? Diesen Fragen wollen wir anhand der klassischen Denker*innen der modernen europäischen, politischen und soziologischen Theorie nachgehen. Unser Ausgangspunkt ist hierbei, dass die kapitalistische Produktionsweise sowohl die politische wie auch die soziologische Verfasstheit der Gesellschaft formt. Inhaltlich gliedert sich das Seminar in drei Teile: Im ersten wollen wir uns mit den Antworten aus dem klassischen Liberalismus befassen, im zweiten mit der marxistischen Denktradition und in Teil 3 mit Theorien des Populismus enden. Das Seminar lebt von der regelmäßigen und sorgfältigen Lektüre der Pflichttexte sowie Ihrer Bereitschaft zu diskutieren und sich einzubringen.

Service learning ist eine didaktische Gestaltungsform in der Hochschullehre, die sich an verschiedenen Hochschulstandorten weltweit als Teil der hochschulischen Third Mission etabliert hat und die forschendes Lernen mit der Gestaltung und Entwicklung von angrenzenden zivilgesellschaftlichen Lebensräumen verbindet. Die Verbindung von wissenschaftlicher Forschung und Lernen mit sozialräumlichen und lebensweltlichen Herausforderungen, Problemen und Entwicklungsperspektiven ist das vorrangige Merkmal.
Zunächst werden im Seminar Grundlagen des Service learning erarbeitet und kritisch reflektiert sowie einige Einblicke in die deutsche und tansanische Praxis des Service learnings gewonnen. Danach befasst sich das Seminar mit Fragen des Community buildings und problembasierten Lernsettings. Im letzten Schritt erhält die Perspektivverschränkung zwischen Lehrenden und Studierenden von der UDE einerseits und der St. Augustine University in Mwanza/Tanzania andererseits einen transnational geöffneten Raum für Austausch und gemeinsame Lernprozesse zu Service learning.
Inhalt:
Für kommunikative Prozesse jeder Art – insbes. das eigene Studium, spätere Arbeitsfelder, das persönliche Fortkommen, gesellschaftliches Engagement – ist es wesentlich, präzise beobachten und beschreiben zu können und die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten zielführend zu nutzen.
In diesem Blockseminar erfahren und erlernen Sie Vorgehensweisen und Konzepte aus künstlerischer Gestaltung und funktionaler Innovation sowie geeignete Kommunikationstechniken. In Exkursionen (Josef Albers Museum, Bottrop; RUB Makerspace, Bochum) und praktischen Übungen lernen Sie ganz unterschiedliche Prozesse und Techniken zum Beobachten, Beschreiben und Gestalten, zur Kommunikation und zum Design Thinking kennen und reflektieren.
Lernziele:
Sie kennen eine (Teil)Antwort auf die Fragen: Was heißt es zu gestalten? Welche Fähigkeiten benötigen Sie dafür? Und in welchen Situationen können Gestaltungskompetenzen hilfreich sein?
Sie kennen, verstehen und können Grundlagen künstlerischer Gestaltung anwenden.
Sie kennen, verstehen und können Grundlagen des Design Thinkings anwenden.
Sie können kommunikative Prozesse durch Feedback, Reflexion und „gewaltfreie“ Kommunikation (mit)gestalten.
Der Kurs findet als Präsenzveranstaltung in Essen, Bottrop und Bochum statt.
Mo, 13.01.2025: 16:00-17:00 (online via Zoom)
Do, 20.02.2025: 10:15-16:45 (Josef Albers Museum, Anni-Albers-Platz 1, 46236 Bottrop)
Fr, 21.02.2025: 9:30-15:00 (RUB-Makerspace, Suttner-Nobel-Allee 4 (O-Werk), 44803 Bochum)
Fr, 07.03.2025: 10:15-14:15 (Essen, Ort wird noch bekannt gegeben)
Studienleistung zum Erwerb von ECTS-Credits:
Gruppen- oder Einzelexponat und individuelles Konzeptpapier (Onepager)
ECTS-Credits: 2
Inhalte:
Gesellschaftliches Engagement ist aktuell möglicherweise wichtiger denn je. Unser Handeln in der momentanen Situation gestaltet die gesellschaftlichen Bedingungen des zukünftigen Zusammenlebens. Im gesellschaftlichen Engagement lassen sich zudem soziale, kommunikative und Selbstkompetenzen erlernen und trainieren, indem in komplexen Situationen proaktiv gehandelt, Probleme und Konflikte gelöst und Verantwortung übernommen werden.
Diese Lehrveranstaltung ist als Begleitseminar zum individuellen Engagement bzw. Ehrenamt konzipiert. Sie ermöglicht die Anerkennung und ECTS-Kreditierung von individuellen Lernerfahrungen, die die Teilnehmenden in ihrem gesellschaftlichen Engagement machen.
Für die Teilnahme gibt es zwei Möglichkeiten:
Im Rahmen des Seminars erlernen die Teilnehmenden Grundlagen zur Projektmanagement, über die sie befähigt werden, ihre Engagementprojekte eigenständig durchzuführen.
Das Engagement in Non-Profit-Organisationen oder gemeinwohlorientierten Aktivitäten von zivilgesellschaftlichen Akteuren und Initiativen ermöglicht den Studierenden Einblicke in gesellschaftliche Handlungsfelder. Über die Auseinandersetzung mit Grundlagen über den Dritten Sektor und Studien zum bürgerschaftlichen Engagement können die individuellen Lernerfahrungen aus dem Engagement theoretisch verortet werden.
Seminaraufbau:
Begleitend zu Ihrer eigenverantwortlichen Durchführung des Engagements finden regelmäßig Online-Coachings in der Seminargruppe statt. Die Coachings dienen der Vermittlung der theoretischen Grundlagen sowie dem Austausch von Erfahrungen zwischen den Teilnehmenden und der gemeinsamen Erarbeitung von Lösungsansätzen zur Umsetzung im weiteren Engagement. In der angeleiteten Reflexion ihrer Lernerfahrungen lernen die Studierenden, ihre persönlichen Kompetenzen bedarfsgerecht auszubauen, zu stärken und für ihr eigenes Studium nutzbar zu machen.
Lernziele:
Als Teilnehmer*in erwerben Sie wertvolles Grundlagenwissen über Projektmanagement zur Durchführung eines eigenen Engagementprojektes. Sie entwickeln eine reflektierte Perspektive auf gesellschaftliche Verantwortung und freiwilliges Engagement. Sie analysieren Erfahrungen, Situationen und Perspektiven und erwerben so zentrale Schlüsselkompetenzen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung.
Content:
Nowadays, civic engagement is probably more important than ever. Our actions in the current situation shape the social conditions of future cohabitation. Civic engagement is also an outstanding opportunity to learn and train social, communicative, and personal skills, e.g. by acting proactively in complex situations, solving problems and conflicts and taking responsibility. This course provides support for individual commitment. It recognizes and ECTS credits the individual learning experiences the participants obtain during their social commitment.
There are two possibilities for participation:
In the context of the seminar, the participants learn the basics of project management, which enable them to carry out their engagement projects independently. The commitment in non-profit organizations or charitable activities of civil-society actors and initiatives provides students with insights into fields of social action. By examining the basics about the third sector and studies on civic engagement the individual learning experiences from civic engagement can eventually be theoretically related and positioned.
Seminar structure
Accompanying your self-organized commitment, online coaching sessions in the course group take place regularly. The coaching sessions teach theoretical basics of project management and allow the participants to exchange experiences and to develop solutions for implementation in further commitment. Through the guided reflection of their learning experiences, the students learn to develop and strengthen their personal competencies according to their needs and to utilize these competencies for their own studies.
Learning objectives
As a participant you acquire valuable basic knowledge about project management for the implementation of your own engagement project. You develop a reflected perspective on social responsibility and voluntary commitment. You analyze experiences, situations and perspectives and thus acquire central key competencies for your personal and professional development.

Gesellschaftliches Engagement ist aktuell möglicherweise wichtiger denn je. Unser Handeln in der momentanen Situation gestaltet die gesellschaftlichen Bedingungen des zukünftigen Zusammenlebens. Im gesellschaftlichen Engagement lassen sich zudem soziale, kommunikative und Selbstkompetenzen erlernen und trainieren, indem in komplexen Situationen proaktiv gehandelt, Probleme und Konflikte gelöst und Verantwortung übernommen werden.
Diese Lehrveranstaltung ist als Begleitseminar zum individuellen Engagement bzw. Ehrenamt konzipiert. Sie ermöglicht die Anerkennung und ECTS-Kreditierung von individuellen Lernerfahrungen, die die Teilnehmenden in gesellschaftlichem Engagement machen.
Für eine erfolgreiche Teilnahme an der Lehrveranstaltung müssen Sie entweder:
Neben Studierenden, die außeruniversitär in Sportvereinen, Feuerwehren, Kindergärten, Tierheimen, Parteien o.ä. engagiert sind bzw. sich dort engagieren wollen, richtet sich die Veranstaltung auch an Studierende, die z.B. in den Gremien der UDE oder der studentischen Selbstverwaltung aktiv sind.
WICHTIG: Die Seminarleitung behält sich vor, Engagements oder -orte nicht zuzulassen, wenn Trägerorganisation oder Tätigkeit geeignet sind, Zweifel an der Gemeinnützigkeit oder der Achtung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung (insbes. Menschenwürde, Demokratieprinzip und Rechtsstaatlichkeit) aufkommen zu lassen.
Das Engagement in Non-Profit-Organisationen oder gemeinwohlorientierten Aktivitäten von zivilgesellschaftlichen Akteuren und Initiativen ermöglicht den Studierenden Einblicke in gesellschaftliche Handlungsfelder, ist aber auch Ausdruck eigenen Mitgestaltungswillens an einer aktiven Gesellschaft. Alle erfolgreich Teilnehmenden erhalten deshalb nach Abschluss einen eigenen Engagementnachweis durch UNIAKTIV.
Seminaraufbau:
Begleitend zu Ihrer eigenverantwortlichen Durchführung des Engagements finden regelmäßig Begleitungs- und Reflexionssitzungen in der Seminargruppe statt. Die Seminarsitzungen dienen der Vermittlung theoretischer und handlungspraktischer Grundlagen sowie dem Austausch von Erfahrungen zwischen den Teilnehmenden und der gemeinsamen Erarbeitung von Lösungsansätzen zur Umsetzung im weiteren Engagement. In der angeleiteten Reflexion ihrer Lernerfahrungen lernen die Studierenden, ihre persönlichen Kompetenzen bedarfsgerecht auszubauen, zu stärken und für ihr eigenes Studium nutzbar zu machen.
Lernziele:
Als Teilnehmer*in erwerben Sie wertvolles Grundlagenwissen zur Durchführung eines eigenen Engagementprojektes. Sie entwickeln eine reflektierte Perspektive auf gesellschaftliche Verantwortung und freiwilliges Engagement. Sie analysieren Erfahrungen, Situationen und Perspektiven und erwerben so zentrale Schlüsselkompetenzen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung.
Content:
Nowadays, civic engagement is probably more important than ever. Our actions in the current situation shape the social conditions of our future communities and society. Civic engagement is also an outstanding opportunity to learn and train social, communicative, and personal skills, e.g. by acting proactively in complex situations, solving problems and conflicts and taking responsibility. This course provides support for individual commitment. It recognizes and ECTS credits the individual learning experiences the participants obtain during their social commitment. There are two possibilities for participation:
Apart from students who (want to) engage outside the university in societal, cultural or ecological organisations, the course also addresses students active in the boards and committees of UDE.
IMPORTANT: If any doubts arise that an organization or engagement does not respect the German free democratic basic order, that organization or voluntary work will not be accepted.
In the context of the seminar, the participants learn the basics to carry out their engagement projects independently. The commitment in non-profit organizations or charitable activities of civil-society actors and initiatives provides students with insights into fields of social action; it is also a sign of the willingness to actively contribute to society. All (successful) participants receive a special certificate.
Seminar structure
Accompanying your self-organized commitment, online coaching sessions in the course group take place regularly. The coaching sessions teach theoretical basics of project management and allow the participants to exchange experiences and to develop solutions for implementation in further commitment. Through the guided reflection of their learning experiences, the students learn to develop and strengthen their personal competencies according to their needs and to utilize these competencies for their own studies.
Learning objectives
As a participant you acquire valuable basic knowledge about project management for the implementation of your own engagement project. You develop a reflected perspective on social responsibility and voluntary commitment. You analyze experiences, situations and perspectives and thus acquire central key competencies for your personal and professional development.

Gesellschaftliches Engagement ist aktuell möglicherweise wichtiger denn je. Unser Handeln in der momentanen Situation gestaltet die gesellschaftlichen Bedingungen des zukünftigen Zusammenlebens. Im gesellschaftlichen Engagement lassen sich zudem soziale, kommunikative und Selbstkompetenzen erlernen und trainieren, indem in komplexen Situationen proaktiv gehandelt, Probleme und Konflikte gelöst und Verantwortung übernommen werden.
Diese Lehrveranstaltung ist als Begleitseminar zum individuellen Engagement bzw. Ehrenamt konzipiert. Sie ermöglicht die Anerkennung und ECTS-Kreditierung von individuellen Lernerfahrungen, die die Teilnehmenden in gesellschaftlichem Engagement machen.
Für eine erfolgreiche Teilnahme an der Lehrveranstaltung müssen Sie entweder:
Neben Studierenden, die außeruniversitär in Sportvereinen, Feuerwehren, Kindergärten, Tierheimen, Parteien o.ä. engagiert sind bzw. sich dort engagieren wollen, richtet sich die Veranstaltung auch an Studierende, die z.B. in den Gremien der UDE oder der studentischen Selbstverwaltung aktiv sind.
WICHTIG: Die Seminarleitung behält sich vor, Engagements oder -orte nicht zuzulassen, wenn Trägerorganisation oder Tätigkeit geeignet sind, Zweifel an der Gemeinnützigkeit oder der Achtung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung (insbes. Menschenwürde, Demokratieprinzip und Rechtsstaatlichkeit) aufkommen zu lassen.
Das Engagement in Non-Profit-Organisationen oder gemeinwohlorientierten Aktivitäten von zivilgesellschaftlichen Akteuren und Initiativen ermöglicht den Studierenden Einblicke in gesellschaftliche Handlungsfelder, ist aber auch Ausdruck eigenen Mitgestaltungswillens an einer aktiven Gesellschaft. Alle erfolgreich Teilnehmenden erhalten deshalb nach Abschluss einen eigenen Engagementnachweis durch UNIAKTIV.
Seminaraufbau:
Begleitend zu Ihrer eigenverantwortlichen Durchführung des Engagements finden regelmäßig Begleitungs- und Reflexionssitzungen in der Seminargruppe statt. Die Seminarsitzungen dienen der Vermittlung theoretischer und handlungspraktischer Grundlagen sowie dem Austausch von Erfahrungen zwischen den Teilnehmenden und der gemeinsamen Erarbeitung von Lösungsansätzen zur Umsetzung im weiteren Engagement. In der angeleiteten Reflexion ihrer Lernerfahrungen lernen die Studierenden, ihre persönlichen Kompetenzen bedarfsgerecht auszubauen, zu stärken und für ihr eigenes Studium nutzbar zu machen.
Lernziele:
Als Teilnehmer*in erwerben Sie wertvolles Grundlagenwissen zur Durchführung eines eigenen Engagementprojektes. Sie entwickeln eine reflektierte Perspektive auf gesellschaftliche Verantwortung und freiwilliges Engagement. Sie analysieren Erfahrungen, Situationen und Perspektiven und erwerben so zentrale Schlüsselkompetenzen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung.
Content:
Nowadays, civic engagement is probably more important than ever. Our actions in the current situation shape the social conditions of our future communities and society. Civic engagement is also an outstanding opportunity to learn and train social, communicative, and personal skills, e.g. by acting proactively in complex situations, solving problems and conflicts and taking responsibility. This course provides support for individual commitment. It recognizes and ECTS credits the individual learning experiences the participants obtain during their social commitment. There are two possibilities for participation:
Apart from students who (want to) engage outside the university in societal, cultural or ecological organisations, the course also addresses students active in the boards and committees of UDE.
IMPORTANT: If any doubts arise that an organization or engagement does not respect the German free democratic basic order, that organization or voluntary work will not be accepted.
In the context of the seminar, the participants learn the basics to carry out their engagement projects independently. The commitment in non-profit organizations or charitable activities of civil-society actors and initiatives provides students with insights into fields of social action; it is also a sign of the willingness to actively contribute to society. All (successful) participants receive a special certificate.
Seminar structure
Accompanying your self-organized commitment, online coaching sessions in the course group take place regularly. The coaching sessions teach theoretical basics of project management and allow the participants to exchange experiences and to develop solutions for implementation in further commitment. Through the guided reflection of their learning experiences, the students learn to develop and strengthen their personal competencies according to their needs and to utilize these competencies for their own studies.
Learning objectives
As a participant you acquire valuable basic knowledge about project management for the implementation of your own engagement project. You develop a reflected perspective on social responsibility and voluntary commitment. You analyze experiences, situations and perspectives and thus acquire central key competencies for your personal and professional development.
Wie kommt es, dass bestimmte Dinge oder Ereignisse lustig, ekelig oder beschämend sind? Laut dem Sentimentalismus von Justin D’Arms und Daniel Jacobson liegt dies daran, dass dies Dinge oder Ereignisse sind, auf die wir angemessenerweise mit Humor, Ekel oder Scham reagieren. Diese Werte bzw. Unwerte gibt es entsprechend nur deswegen, weil wir Menschen Dispositionen zu bestimmten emotionalen Reaktionen haben. Es handelt sich daher dabei um „sentimentale“ oder „anthropozentrische“ Werte – Werte, die es nur für Menschen mit den entsprechenden emotionalen Dispositionen gibt. Solche Werte werden entsprechend nicht durch uns entdeckt, sondern durch uns zustande gebracht. Im Seminar werden wir diese Kernthese genauer verstehen lernen und kritisch diskutieren. Die These hat den Vorzug, dass sie eine nachvollziehbare Erklärung für die Existenz von Werten liefert, die sonst mysteriös erscheinen können. Kann man aber die Idee einer angemessenen Reaktion verstehen, ohne unabhängig von uns existierende Maßstäbe vorauszusetzen? Und führt eine solche Konzeption nicht zu einem inakzeptablen Relativismus?
Im Seminar werden wir zusammen das Buch „Rational Sentimentalism“ von D’Arms und Jacobsen sowie kritische Stellungnahmen dazu lesen. Die Kapiteln des Buches können von der Unibibliothek online herunter geladen werden.
Vorbereitende Lektüre: Kapitel 1:

Global Development in the Polycrisis – Current Issues and Novel Approaches
(Globale Entwicklung in der Polykrise – Aktuelle Themen und neue Ansätze)
Zoom: https://uni-due.zoom-x.de/j/65462214595?pwd=882lJHj4IOuCP4Bm3WNBgxkl5ND6ko.1
Password: 218401
In the face of multiple interconnected crises—collectively known as the polycrisis— critiques of international development policies are growing increasingly vocal. Critics are questioning the effectiveness of foreign aid, development assistance and development cooperation as reliable instruments for ensuring the well-being of humanity and the planet (Gabriel et al., 2022, Brand et al., 2021). The polycrisis has exposed the limitations of Western anthropocentrism and instrumentalism, which perpetuate several binaries and dichotomies inherent in the "civilizational" approach (Godrej, 2016). As a result, there is a pressing need for alternative perspectives that transcend Western-centric and purely technocratic approaches to development.
This seminar seeks to revisit, reimagine and reshape international development policies by exploring how alternative conceptions and practices can effectively the polycrisis. The seminar will achieve this aim through the following three steps:
1) Vision - Reimagining international development by incorporating bodies of knowledge beyond Western ideation, such as indigenous wisdom and non-Western development outlooks.
2) Barriers – Assessing the current limitations of international development, with a focus on power dynamics, dominance structures and path dependencies in consensual knowledge and multilateralism.
3) Actions – Developing policy recommendations for advancing international development policies
Throughout the seminar, students will enhance their critical thinking skills and deepen their understanding of diverse concepts and practices in international development. They will also learn to critically and analytically engage with international development discourse, exploring its various theoretical approaches and related practices.
Requirements and Organization of Course:
The course is open to students of MA Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik as well as MA Development and Governance.
To achieve the course objectives, students are expected to attend regularly, read the assigned texts, and actively participate in each session. Since every session includes a discussion of the readings, thorough preparation is essential. The required readings are clearly identified below and are accessible via the Moodle platform. Access to Moodle will require a password, which will be provided during the first meeting.
The main assessment for this course will be an individually composed policy paper (five pages) as well as a group presentation. To support the development of the policy paper, students will be divided into thematic groups. Detailed guidelines regarding the format of the policy papers and class presentations will be provided during the course.
The course will be conducted in a hybrid format, incorporating both online and in-person sessions. Additionally, the course will be organized into blocks, as outlined in the schedule below.

In diesem Seminar erhalten Sie eine erste Einführung in die Megatrends Nachhaltigkeit, Interkulturalität und Digitalisierung. Sie erfahren, wie Kommunikation als essenzielles Bindeglied zwischen diesen Trends fungiert und welche Herausforderungen und Chancen sich daraus ergeben. Wir diskutieren die globale Bedeutung von Nachhaltigkeit, erkunden die Rolle der Interkulturalität in einer vernetzten Welt und analysieren, wie die Digitalisierung sowohl Werkzeug als auch Herausforderung für nachhaltige Entwicklung und interkulturellen Austausch darstellt.
Der interaktive Austausch und die gemeinsame Erarbeitung von Projekten stehen dabei im Mittelpunkt. Die Auftaktveranstaltung in Präsenz dient der Organisation und Themenfindung, gefolgt von Gruppenarbeit und Online-Sitzungen zur Unterstützung der Projektarbeit, die in einer abschließenden Präsentation, wieder in Präsenz, mündet.

Angesichts mehrerer miteinander verbundener Krisen – zusammenfassend als Polykrise bezeichnet – werden die Kritiken an internationalen Entwicklungspolitiken immer lauter. Kritiker*innen hinterfragen die Wirksamkeit von Auslandshilfe, Entwicklungsunterstützung und Entwicklungszusammenarbeit als verlässliche Instrumente zur Sicherung des Wohlergehens der Menschheit und des Planeten (Gabriel et al., 2022, Brand et al., 2021). Die Polykrise hat die Grenzen westlichen Anthropozentrismus und Instrumentalismus aufgezeigt, die zahlreiche Dichotomien und binäre Denkweisen im „zivilisatorischen“ Ansatz aufrechterhalten (Godrej, 2016). Daher besteht ein dringender Bedarf an alternativen Perspektiven, die westlich-zentrierte und rein technokratische Entwicklungsansätze überwinden.
Dieses Seminar zielt darauf ab, internationale Entwicklungspolitiken neu zu überdenken, zu gestalten und umzugestalten, indem untersucht wird, wie alternative Konzepte und Praktiken die Polykrise wirksam angehen können. Das Seminar verfolgt dieses Ziel durch die folgenden drei Schritte:
Im Laufe des Seminars werden die Studierenden ihre kritischen Denkfähigkeiten erweitern und ihr Verständnis für diverse Konzepte und Praktiken in der internationalen Entwicklung vertiefen. Sie lernen, sich kritisch und analytisch mit dem Diskurs über internationale Entwicklung auseinanderzusetzen und dessen verschiedene theoretische Ansätze sowie verwandte Praktiken zu erkunden.
Anforderungen und Organisation des Kurses:
Um die Kursziele zu erreichen, wird von den Studierenden erwartet, regelmäßig teilzunehmen, die zugewiesenen Texte zu lesen und sich aktiv an jeder Sitzung zu beteiligen. Da jede Sitzung eine Diskussion der Lektüre beinhaltet, ist eine gründliche Vorbereitung unerlässlich. Die erforderlichen Lektüren sind unten eindeutig identifiziert und über die Moodle-Plattform zugänglich. Der Zugang zu Moodle erfordert ein Passwort, das während der ersten Sitzung bereitgestellt wird.
Der Kurs wird in einem hybriden Format durchgeführt, das sowohl Online- als auch Präsenzsitzungen umfasst. Darüber hinaus wird der Kurs in Blöcken organisiert, wie im unten stehenden Zeitplan beschrieben.
Kontaktdaten des Dozenten:
Nur nach Vereinbarung über Zoom oder MS Teams
E-Mail: ariel.hernandez@giga-hamburg.de
Das Seminar behandelt Globalisierung und globales
Regieren aus feministischer Perspektive. Wir setzen uns kritisch mit
verschiedenen Akteuren und Formen des globalen Regierens auseinander. Welche
Formen globaler Steuerung gibt es und welche Akteure spielen im globalen
Regieren eine Rolle? Welchen Stellenwert spielt globales Regieren vor dem
Hintergrund derzeitiger Renationalisierungstendenzen? Thematisch nehmen wir
verschiedene Bereiche in den Blick, in denen „Schattenseiten“ der
Globalisierung sichtbar werden – etwa in der globalen Sorge- und
Reproduktionsarbeit, im Rohstoffabbau durch multinationale Konzerne im Globalen
Süden, oder im global wachsenden Phänomen des Antifeminismus. Im letzten Teil
des Seminars besprechen wir feministische Antworten auf globale Probleme, in
Form von transnationalen feministischen Bewegungen sowie feministischer Außen-
und Entwicklungspolitik.
Bedeuten Zollkrieg, Abkehr von internationalen Organisationen und erstarkender Nationalismus das Ende der Globalisierung? Nach Jahrzehnten der stärkeren Integration der Weltwirtschaft entfachten nicht nur die Wiederwahl von Trump sondern auch die Corona Pandemie und ihre Folgen für internationale Wertschöpfungsketten eine Diskussion über die Grenzen der Globalisierung. Das Seminar gibt einen sozioökonomischen Überblick über die Kernelemente der Globalisierung: Ausbreitung des Kapitalismus, Freihandel, internationale Wertschöpfungsketten, Finanzialisierung, internationale Organisationen und Migration. Dabei stellt das Seminar immer wieder den Erwartungen und Hoffnungen der Globalisierung ihre realen Auswirkungen gegenüber. Studierende sollen in die Lage versetzt werden, positive und negative Aspekte von Globalisierung diskutieren zu können, sowie aktuelle politische Ereignisse, wie Trump’s Zollpolitik, Aufrüstung und neue Blockbildung einzuordnen.
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Milton´s Paradise Lost is more than can be managed in one semester, so this seminar is a follow-up to my Paradise Lost seminar in the Winter Semester. However, NEWCOMERS ARE VERY WELCOME. It is absolutely possible to do this seminar without having done the Paradise Lost seminar in the Winter Semester. To read Milton´s Paradise Lost is to embark on an extraordinary adventure. You will meet a truly wonderful cast of characters including Adam, Eve, God, Satan (who might perhaps even be the true hero of this text), a whole crowd of bizarre devils, Death, Sin and large numbers of well-meaning but sometimes not terribly intelligent angels. Be prepared to think about a wide range of issues: How can a successful and popular angel end up with a new career as a senior devil? Are angels vegetarians? What are this text’s implications in terms of politics and gender roles? Is our planet the centre of the universe, and does it matter? Why does Milton’s poem still fascinate readers, why can it be enjoyed by both deeply religious people of all persuasions and by sceptics and atheists? How and why did evil come into the world? How can devils stand hell’s hellish heat? What are the typical conventions of epic poetry, and how does Milton play with them? Is there sex in heaven? Please buy one the following editions (and none other): John Milton (ed. Alastair Fowler), Paradise Lost. Longman Annotated English Poets (recommended!) or John Milton (ed. Gordon Teskey), Paradise Lost. Norton Critical Editions.Useful background knowledge on key cultural and literary contexts of Milton´s time can be found here: Christoph Heyl, Kleine Englische Literaturgeschichte. J.B. Metzler. ISBN-13: 978-3476045096. Requirements: thorough preparation for each session, active participation, and, if applicable, written work/exam according to your particular Studienordnung. Just in case your application is rejected by the LSF system: If you want to do this course because you are genuinely interested, you will be most welcome, no matter what LSF says. Please get in touch with claudia.hausmann@uni-due.de who will enrol you manually. The worst that might happen to you is that you cannot do a Leistungsnachweis if you lack the formal requirements. |
Moodle an der UDE ist ein Service des ZIM