
Liebe Studierende, ich möchte Sie daran erinnern, dass die morgige Vorlesung wegen des Feiertags (Ostermontag) ausfällt.
- begleitende Lehrperson: Milena Fedler
- begleitende Lehrperson: Franziska Maria Hentrich

Liebe Studierende, ich möchte Sie daran erinnern, dass die morgige Vorlesung wegen des Feiertags (Ostermontag) ausfällt.
Wie zeigen sich ästhetische Erfahrungen? Wie können sie überhaupt erkannt und sichtbar gemacht werden? Welche Rolle spielt das Kuratorische in Bildungs- und Erfahrungsprozessen? Welche Praktiken des Zeigens von Kunst können ästhetische Prozesse provozieren? Welches Material können wir als Forschungsgegenstand nutzen? Inwieweit beeinflussen unsere eigene Positionierung, Erfahrung sowie unsere eigene Kunst- und Vermittlungspraxis unsere Forschung?
Forschung im Feld der Kunstdidaktik bewegt sich an der Schnittstelle von Kunst, Vermittlung und Schule, sie bezieht sich zugleich auf Theorie und Praxis. Ästhetische Erfahrungen, die kunstdidaktischen Bildungsprozessen zugrunde liegen, entfalten sich im Wechselspiel zwischen Sichtbarkeit, Unsichtbarkeit und Sichtbarmachung. Nicht selten entzieht sich der Forschungsgegenstand ins Unverfügbare – oder schlägt sich in unvorhersehbaren Ereignissen nieder.
Das Seminar befasst sich mit den spezifischen Herausforderungen, Möglichkeiten, Zugängen und Methoden der Forschung im Feld der Kunstdidaktik. Die Teilnehmenden entwickeln eigene Forschungsinteressen und Forschungsfragen, die sich auf eigene Erfahrungen (aus Schule, Studium, künstlerischer Praxis, Ausstellungskontext etc.) beziehen und auf geplante Vorhaben (z.B. im Praxissemester) angewandt werden können. Im Rahmen des Seminars ist eine gemeinsame Exkursion in die Ausstellung „Visionäre Räume“ im Kaiser Wilhelm Museum in Krefeld geplant.

Zahlreiche Texte der 1920er und 1930er Jahre dokumentieren den schleichenden Verfall der Demokratie und die soziale Realität einer durch immense technologische Entwicklungsschübe und die Präsenz populärer massenkultureller Phänomene geprägten Zeit sowie die Herausforderung, den immer komplexer werdenden politischen und ökonomischen Zusammenhängen begegnen zu müssen. Viele Autorinnen und Autoren dieser Zeit kommentierten das Zeitgeschehen und die Krisenhaftigkeit der Zwischenkriegsjahre sowohl in Romanen, Erzählungen und lyrischen Texten, als auch in Reportagen und Feuilletons, etwa Erich Kästner, Vicki Baum, Joseph Roth, Egon Erwin Kisch und Gabriele Tergit. Ihre Arbeiten sind als Spiegel einer fragilen Umbruchzeit und ihrer gesellschaftlichen Prozesse rezipierbar, sie ästhetisieren die (Lebens-)Bedingungen einer sich im radikalen Wandel befindenden Welt, in der alles unsicher und neu (verhandelbar) zu sein scheint. Dazu gehören sich ändernde Geschlechterrollen, aber auch Generationenkonflikte sowie Konsequenzen des rasant wachsenden gesellschaftlichen Gefälles. Insofern sind die Autorinnen und Autoren dieser Jahre gleichermaßen Zeugen wie Chronisten einer Zeitenwende, die alte Gewissheiten, Überzeugungen und Orientierungen pulverisiert und in der kein stabiles Erfahrungswissen mehr existiert, auf das zurückgegriffen werden könnte. Im Seminar erarbeiten wir, auf welche Weise in ausgewählten Texten zentrale Diskurse der Zeit motivisch und auf narrative Weise aufgegriffen und traditionelle Erzählmuster variiert werden.
Das Seminar zum Berufsfeldpraktikum im Lehramt sonderpädagogische Förderung mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung (ESE) ist eine Begleitveranstaltung für Studierende bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung ihres außerschulischen Praktikums. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit den vielfältigen beruflichen Aufgaben und Herausforderungen im Bereich ESE sowie die Entwicklung zentraler professionsbezogener Kompetenzen. Die Studierenden lernen, zentrale außerschulische Handlungsfelder und Unterstützungsangebote für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen in der emotionalen und sozialen Entwicklung kennen und reflektieren dabei ihre eigene berufliche Rolle.
Das Seminar ist in eine vorbereitende und eine reflektierende Phase gegliedert. Im ersten Teil der Blockveranstaltung (vor dem Praktikum) werden außerschulische Institutionen und Arbeitsfelder im Kontext von Beeinträchtigungen in der emotionalen und sozialen Entwicklung genauer vorgestellt. Einrichtungen, in denen Sie Ihr außerschulisches Praktikum mit Bezug zur Diagnose und/oder Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen erbringen könnten, sind z.B. Frühförderstellen, integrative Kindergärten, Sozialpädiatrische Zentren (SPZ), Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Autismus-Therapie-Zentren/Praxen, Tageskliniken, heilpädagogische Tagesgruppen, Jugendarrestanstalten, Jugendstrafvollzug.
Ein zentrales Anliegen des Seminars ist die Vertiefung der Reflexionskompetenz (nach dem Praktikum): Die Studierenden setzen sich kritisch mit ihren Praktikumserfahrungen auseinander, erkennen persönliche Stärken und entwickeln Perspektiven für ihre weitere berufliche Entwicklung. Das Seminar bietet Raum für kollegialen Austausch, Fallbesprechungen und die systematische Einordnung der Praxiserfahrungen in den Kontext der sonderpädagogischen Professionalisierung.
Das Modul schließt mit einer schriftlichen Leistung im Umfang von 10 Seiten ab.
! Die Praktikumsstellen müssen selbstständig von den Studierenden organisiert werden! Erfahrungsgemäß sollten Sie einen großen zeitlichen Vorlauf für die Anfrage geeigneter Praktikumsstellen einplanen. Informationen zur Organisation und dem Ablauf des BFP finden sich auf den Infoseiten des ZLB: https://zlb.uni-due.de/berufsfeldpraktikum/
Dieses Seminar ist die Begleitveranstaltung zum Berufsfeldpraktikum (BFP) mit Ausrichtung auf den Förderschwerpunkt Sprache. Das BFP sollte im bzw. nach dem 5. Fachsemester in einer außerschulischen Einrichtung absolviert werden, die dem Berufsfeld Bildung zuzuordnen ist. Es kann aber auch schon vorgezogen werden.
Im ersten Teil der Blockveranstaltung (vor dem Praktikum) werden außerschulische Institutionen und Arbeitsfelder im Kontext von Sprach- und Kommunikationsbeeinträchtigungen genauer vorgestellt. Einrichtungen, in denen Sie Ihr außerschulisches Praktikum mit Bezug zur Diagnose und/oder Förderung der sprachlichen bzw. kommunikativen Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen erbringen könnten, sind z.B. logopädische Praxen/Zentren, Frühförderstellen, Sprachheilkindergärten, Sozialpädiatrische Zentren (SPZ), Rehabilitationskliniken für Kinder und Jugendliche mit Kommunikationsstörungen, Autismus-Therapie-Zentren/Praxen, neuropädiatrische Rehabilitationszentren, Phoniatrien, Pädaudiologien etc.
Im zweiten Teil der Veranstaltung (nach absolviertem Praktikum) werden die Erfahrungen aus dem außerschulischen Kontext reflektiert und Implikationen für die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams sowie die eigene professionelle Weiterentwicklung abgeleitet. Zur Vorbereitung auf die Tätigkeit im Berufsfeld werden Beratungsansätze sowie Kommunikationsmethoden erarbeitet. Aufgaben von Pädagog:innen sowie Teamstrukturen werden thematisiert.
Das Modul schließt mit einer schriftlichen Leistung von 10 Seiten ab.
! Die Praktikumsstellen müssen selbstständig von den Studierenden organisiert werden! Erfahrungsgemäß sollten Sie einen großen zeitlichen Vorlauf für die Anfrage geeigneter Praktikumsstellen einplanen. Informationen zur Organisation und dem Ablauf des BFP finden sich auf den Infoseiten des ZLB: https://zlb.uni-due.de/berufsfeldpraktikum/
Dieses Seminar ist die Begleitveranstaltung zum Berufsfeldpraktikum (BFP) mit Ausrichtung auf den Förderschwerpunkt Sprache. Das BFP sollte im bzw. nach dem 5. Fachsemester in einer außerschulischen Einrichtung absolviert werden, die dem Berufsfeld Bildung zuzuordnen ist. Es kann aber auch schon vorgezogen werden.
Im ersten Teil der Blockveranstaltung (vor dem Praktikum) werden außerschulische Institutionen und Arbeitsfelder im Kontext von Sprach- und Kommunikationsbeeinträchtigungen genauer vorgestellt. Einrichtungen, in denen Sie Ihr außerschulisches Praktikum mit Bezug zur Diagnose und/oder Förderung der sprachlichen bzw. kommunikativen Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen erbringen könnten, sind z.B. logopädische Praxen/Zentren, Frühförderstellen, Sprachheilkindergärten, Sozialpädiatrische Zentren (SPZ), Rehabilitationskliniken für Kinder und Jugendliche mit Kommunikationsstörungen, Autismus-Therapie-Zentren/Praxen, neuropädiatrische Rehabilitationszentren, Phoniatrien, Pädaudiologien etc.
Im zweiten Teil der Veranstaltung (nach absolviertem Praktikum) werden die Erfahrungen aus dem außerschulischen Kontext reflektiert und Implikationen für die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams sowie die eigene professionelle Weiterentwicklung abgeleitet. Zur Vorbereitung auf die Tätigkeit im Berufsfeld werden Beratungsansätze sowie Kommunikationsmethoden erarbeitet. Aufgaben von Pädagog:innen sowie Teamstrukturen werden thematisiert.
Das Modul schließt mit einer schriftlichen Leistung von 10 Seiten ab.
Die Bearbeitung von Nutzeranfragen und die Behebung von Störungen an den durch die Einrichtungen der Universität angebotenen Diensten stellen hohe Ansprüche an die Bereitstellung hilfreicher Informationen und die Zusammenarbeit der einzelnen Mitarbeiter/innen - in diesem Kurs erfahren Sie alles über das entspr. Dienstkonzept und wie dieses in unserem Ticketsystem Zammad abgebildet wurde.
Dieser Kurs ist als Plattform für das freiwillige Zusatzangebot im Rahmen des Bachelor Psychologie WiSe2025 gedacht. Ich werde hier Materialien und Ankündigungen teilen.
Der deutsche Sozialstaat steht seit jeher im Spannungsfeld gesellschaftlicher und politischer Debatten. Von den ersten Sozialversicherungen unter Bismarck bis zu den jüngsten Sozialreformen wurden Fragen der Prävention, Versorgung und sozialen Kontrolle immer wieder neu verhandelt. Das Seminar untersucht diese Entwicklungen insbesondere am Beispiel der Gesundheitsfürsorge. Gesundheit wurde im 19. Jahrhundert im Zuge von Industrialisierung und Urbanisierung zunehmend als wertvolle Ressource erkannt, die es zu fördern galt – kurativ wie präventiv. Dabei stand die Vorstellung eines leistungsfähigen „Volkskörpers“ im Mittelpunkt, die im 20. Jahrhundert, insbesondere im Nationalsozialismus, rassistisch überformt wurde. Das Seminar geht der Rolle des „Vorsorgestaates“ (François Ewald) nach und analysiert zentrale Reformen und historische Zäsuren von der Kaiserzeit über die Weimarer und NS-Zeit bis in die Gegenwart.

Mit seinem Wunsch „Ich möcht’ ein Clown sein“ stellt sich der aus Moers am Niederrhein stammende Kabarettist Hanns Dieter Hüsch (1925–2005) in eine lange Tradition des Narrentums. Vom philosophischen Clown Hanns Dieter Hüsch lässt sich eine direkte Linie zu mittelalterlichen Narrenfiguren ziehen. Wie die Narren in Sebastian Brants “Narrenschiff” (1494) hält Hüsch der Gesellschaft den Spiegel vor.
Hüsch bezeichnete sich explizit als “Hanswurst, der Narr, der dumme August” und knüpfte damit auch an die mittelalterliche Tradition der Hanswurst-Figur an, die seit dem 16. Jahrhundert als derb-komische Gestalt der deutschsprachigen Stegreifkomödie bekannt ist. Beide - mittelalterliche Narren und Hüsch - nutzen Humor und Ironie zur Zeit- und Moralkritik. Während Brants Narren durch Karikierung und Übertreibung menschliche Schwächen entlarven, seziert Hüsch den bundesrepublikanischen Alltag und nimmt allerlei Torheiten aufs Korn.
Interessant ist auch die Parallele zwischen der religiös-moralischen Dimension der mittelalterlichen Narrenliteratur und Hüschs Rolle als säkularer Prediger, der regelmäßig bei Kirchentagen auftrat. Hüsch knüpft an die volkstümliche, oft derbe Sprache der mittelalterlichen Narrenliteratur an und bedient sich wie seine Vorgänger einer Sprachfärbung, die dem Volk aufs Maul schaut.
Das Seminar wird literaturwissenschaftliche Kontinuitäten aufzeigen und fragen, wie sich die Funktionen des Narren als Gesellschaftskritiker und Moralprediger über die Jahrhunderte gewandelt haben. Dabei werden Texte von Sebastian Brant bis hin zu Hüschs “Ich sing für die Verrückten” verglichen. Das medienwissenschaftliche Seminar wird zeigen, wie mittelalterliche Literaturtraditionen in der zeitgenössischen Kultur fortwirken.
Einführende Literatur:
Brant, Sebastian: Das Narrenschiff. Nach der Erstausgabe (Basel 1494} mit den Zusätzen der Ausgaben von 1495 und 1499 sowie den Holzschnitten der deutschen Originalausgaben, hrsg. v. Manfred Lemmer (4., erweiterte Auflage). Tübingen 2004.
Welke, Michael: Der Kabarettist als literarischer Orator. Produktions- und rezeptionsästhetische Strategien im Werk des literarischen Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch. Essen 2010.
Die Übung betrachtet im historischen Zusammenhang und anhand verschiedener Quellengattungen die „Organisation Gehlen“ und ihren Namensgeber sowie das Bundesamt für Verfassungsschutz unter dessen ersten Leiter Otto John. Themen sind deren persönliche, strukturelle und ideologische Rivalität wie auch die unterschiedlichen, jeweils gravierenden Vorwürfe gegen beide Akteure. In diesem Zusammenhang soll auch die weitgehend fiktive TV-Serie „Bonn – Alte Freunde, neue Feinde“ thematisiert und diskutiert werden, ob und wann diese Art von Vermittlung historischer Inhalte Sinn macht
Mit dem Übergang von der Hochschule in die Schule tauchen viele Fragen auf und kann bisher sicher Geglaubtes plötzlich ins Wanken geraten: Wie kann ich als Lehrperson überhaupt etwas davon mitbekommen, was Schüler:innen interessiert und antreibt? Wie kann ich mit der Ambiguität umgehen, als Lehrperson einerseits plan- und absichtsvoll handeln und bewerten zu müssen und gleichzeitig flexibel und offen für die Unvorhersehbarkeit des Unterrichtsgeschehens und die Unverfügbarkeit der Schülerinnen zu sein? Wie lassen sich ästhetische Bildungsprozesse initiieren und begleiten? Wie kann ich mir Spielräume – im Sinne von Zonen mit einer fluiden und experimentellen Ordnung – im institutionellen Kontext Schule bzw. im Kunstunterricht erobern? Und zu welchen Unterrichtsthemen kann eine kritische Lektüre des Lehrplans führen? Welche Erwartungen und Wünsche als angehende Lehrperson flankieren den Übergang von der Hochschule in die Schule und schreiben sich mitunter unbewusst in Prozesse der Unterrichtsplanung, der Lehrpraxis und der Reflexion ein? Und welche Bedeutung kommt der (kunst-)pädagogischen Theorie für die Gestaltung der Praxis zu?
Dieses Seminar dient der Vorbereitung auf das Praxissemester. Die aktuellen Herausforderung im Praxisfeld Schule werden theoriegestützt in den Blick genommen, um daran das eigene Lehrverständnis reflektieren und praxisnahe und zugleich experimentelle Perspektiven für den zukünftigen Kunstunterricht entwickeln zu können.
Das Studienprojekt, das im Praxissemester im Modus einer ›kunstpraxisbasierten Forschung‹ durchgeführt werden soll, wird im Vorbereitungsseminar in seinen Grundzügen schon konzipiert.
Moodle an der UDE ist ein Service des ZIM