
Lehr-Moodle der Universität Duisburg-Essen
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Love, confusion, a cruel duke, a fairy king and a fairy queen (yes, plus other weird supernatural beings), a magic love-juice, a spectacular transformation (man into ass), a play within a play, a lion who may not really be a lion, entertaining confusion, theatrical despair and lots of people getting married: A Midsummer Night´s Dream has it all. This course will give you an opportunity to engage in a close reading of this comedy. We shall consider historical and cultural contexts as well as questions relating to the staging of the play, both in Shakespeare’s time and today. We shall also look at cinematic and other adaptations and works of art inspired by this tragedy.
Please buy this edition and none other: William Shakespeare (ed.: Sukanta Chaudhuri), A Midsummer Night´s Dream. The Arden Shakespeare, Third Series. (Bloomsbury), ISBN 978—1-4081-3349-1. You will need this book from the first week of the seminar. Do not waste your money on other editions without substantial annotations as these would be useless for the purposes of this course.
Requirements: Thorough preparation for each session, active participation, including quite a bit of shouting, falling in and out of love, transformations plus doing any amount of wild, exciting and outrageous things. Depending on how we may or may not be able to get the pandemic under control, all of this may have to be done online – but we are going to have a go at it anyway. You will get a chance to turn into a fairy queen, an ass or a lion (which is not really a lion), and your Zoom window will be your stage. You also need to do anything that might be required according to your Modulhandbuch / Studienordnung. As always: think, enjoy (!), annotate, and look things up if necessary.
The seminar will probably be conducted entirely online and entirely in real time - it all depends on the conditions imposed by the pandemic which are not really predictable right now. In this case, we will meet via Zoom each week of the semester at the time of the seminar. You will receive further information concerning the Moodle room and the Zoom link for this course once you have registered. Please make sure to use and check your official university e-mail addresses at all times. Do not use any other addresses, and do not have e-mails sent to your university address forwarded to other addresses. Our experience in the last semester has shown that using non-university addresses / forwarding mails will lead to our messages bouncing back in very many cases.
Just in case your application is rejected by the LSF system: If you want to do this course because you are genuinely interested, you will be most welcome, no matter what LSF says. Please get in touch with claudia.hausmann@uni-due.de who will enrol you manually. The worst that might happen to you is that you cannot do a Leistungsnachweis if you lack the formal requirements.
- verantwortliche Lehrperson: Christian Feser
- verantwortliche Lehrperson: Claudia Hausmann
- verantwortliche Lehrperson: Christoph Heyl
- verantwortliche Lehrperson: Chandni Rampersad
Was wäre, wenn du alle Harry Potter-Bände gleichzeitig nach emotionalen Mustern durchsuchen könntest? Oder das antike Rom in 3D rekonstruieren und virtuell begehbar machen? Digital Humanities verbinden geisteswissenschaftliche Fragestellungen mit digitalen Technologien – und eröffnen Studierenden völlig neue Perspektiven und Berufsfelder. Dazu zählen etwa digitale Museumsarbeit, Kultur- und Wissenschaftskommunikation, datengetriebene Medienanalyse, digitale Editionen, Forschungsdatenmanagement oder UX-Design im Kulturbereich. Um sich sicher in den Digital Humanities (DH) bewegen zu können, braucht es grundlegende Kompetenzen: den Umgang mit digitalen Tools und Datenbanken sowie ein Basisverständnis für Datenstrukturen und Programmiersprachen.
Stell dir vor, du kannst daran mitwirken, wie diese Kompetenzen künftig erworben werden – nicht nur konsumieren, sondern selbst gestalten. In diesem Kurs entwickelst du gemeinsam mit anderen Studierenden Lernmaterialien für einen digitalen Einführungskurs in die Digital Humanities, der ab dem Sommersemester 2026 online geht. Du brauchst dafür weder Vorkenntnisse noch ein geisteswissenschaftliches Studium – nur deine Perspektive als Studi, Neugier und Lust am kreativen Gestalten.
Der Kurs kombiniert Selbstlernphasen, kompakte Qualifizierungen zur Vorbereitung auf die Materialerstellung sowie einen Hackathon, in dem du erste Ideen entwickelst – kreativ, interdisziplinär und praxisnah.
In kleinen Teams wirst du über das Semester hinweg Skizzen, Texte, Quizze oder Tutorials erstellen. Du bekommst dafür 3 ECTS, begleitete Anleitung und Feedback – und die Chance, aktiv an einem Kurs mitzuwirken. Also: Gestalte mit uns Lernmaterialien, die du selbst gerne genutzt hättest!
- begleitende Lehrperson: Julia Liebscher
- verantwortliche Lehrperson: Kira Desiree Ehlis
- verantwortliche Lehrperson: Kim Leslie Krüger
- verantwortliche Lehrperson: Jessica Stegemann
Gegenwärtig ist viel von einem grundlegenden Wandel der (Vorstellungen von der) Liebe in der westlichen Welt die Rede. Schon die Anbahnung der Liebesbeziehungen verändert ihr Gesicht: Immer häufiger findet sie in den sozialen Medien statt. Ist die Beziehung einmal konstituiert, kann sie „offen“ oder „treuebasiert“, zusammen-lebend oder getrennt-lebend, unverheiratet oder verheiratet geführt werden. Der eine geht von lebenslangem Zusammensein aus, die andere von einer Lebensabschnittspartnerschaft. Was in der Beziehung stattfinden soll, wird ebenso unterschiedlich gesehen: Identitätsfindung und -stabilisierung durch vollständiges Verstehen des Partners, oder nur wechselseitige Unterstützung bei der Bewältigung des praktischen Lebens zwischen Sorgen und Vergnügungen? Und: Soll Nachwuchs gezeugt und/oder aufgezogen werden?
Weitere Faktoren verkomplizieren die Situation. Angesichts der hohen Anforderungen an die berufliche Mobilität können aus Lebensgemeinschaften schnell Pendlerbeziehungen werden – und umgekehrt. Vermehrte Migration sorgt dafür, dass Partnerschaftsmodelle aus anderen Kulturen als zusätzliche Optionen im Raum stehen; ihre Verknüpfung mit westlichen Modellen kann zu interessanten Hybridformen führen. Mit gleichgeschlechtlichen Partnerschaften verbindet sich ebenfalls häufig die Erwartung, sie stellten Alternativen zu den gängigen Liebessemantiken bereit. Wie wirkt sich Transsexualität aus? Gibt es neue Regeln für die Liebe im Alter? Wie verändert sich generell die ‚Aufgabenverteilung‘ im Zusammenspiel von Liebe und Freundschaft? Derweil inszenieren die Medien permanent Liebesgeschichten, die als Leitbilder und/ oder als diskussionswürdige Angebote auf die Gesellschaft zurückwirken.
Im Ergebnis lässt sich eine extreme Pluralisierung der ‚lebbaren‘ Modelle für Liebe und Partnerschaft konstatieren. Dem Einzelnen vermittelt sich der Eindruck, er könne aus einem ganzen ‚Pool‘ von Angeboten auswählen. Festlegungen, die aus Milieuzugehörigkeiten, familiären Zwängen etc. hervorgehen, schwächen sich immer weiter ab. Im Grunde muss das Beziehungsmodell nur von den beteiligten Partnern ausgehandelt werden.
Diese ‚neue Unübersichtlichkeit‘ fordert die wissenschaftliche Analyse heraus. Welche Folgen hat das hohe Maß an Wählbarkeit für Individuum und Gesellschaft? Wie genau sind die Modelle beschaffen, die auf dem Markt zirkulieren? Wo sind tatsächlich Innovationen zu beobachten, wo entsteht Neues durch die Rekombination von Bekanntem, wo lässt sich das vermeintlich Neue gänzlich auf Altes zurückführen? Um solche Fragen beantworten zu können, ist die genaue Kenntnis der historischen Entwicklung der Liebessemantik nötig. Die aktuellen Konzepte werden unzutreffend beurteilt, wenn der Analyse die historischeTiefenschärfe fehlt. Deshalb sollen ‚Tiefenbohrungen‘ bis zu Empfindsamkeit und Romantik, ja bis ins Barockzeitalter erfolgen.
Wir werden im Seminar die literaturwissenschaftliche Forschung zur Liebe zur Kenntnis nehmen und uns gemeinsam auf die Teilnahme an der Tagung „Liebeserfindungen, Liebesempfindungen. Semantiken der Liebe zwischen Kontinuität und Wandel – vom Barock bis zur Gegenwart“ am 21. und 22. September vorbereiten. Gleichzeitig erhalten Sie Einblick in diese besondere Form der Wissenschaftskommunikation, auch indem Sie erfahren, wie eine solche Konferenz organisiert wird. Zudem wird es ein Nachwuchspanel geben, bei dem einige Studierende der UDE ihre aktuellen Forschungsarbeiten (BA- oder MA-Arbeiten) vorstellen können.
Das Seminar richtet sich auch in besonderem Maße, aber nicht vornehmlich – Quereinsteiger erwünscht –, an Studierende, die in einem der letzten Semester ein Liebessemantik-Seminar bei mir besucht haben.
- verantwortliche Lehrperson: Elke Reinhardt-Becker
Seit einigen Jahren sind Romane von japanischen Autor*innen wie Haruki Murakami, Banana Yoshimoto oder Yoko Ogawa nicht von den Bestsellerlisten wegzudenken. Japan hypt - zumindest auf dem Literaturmarkt. Aber die Exotik des fernen Ostens begeistert deutsche Leser*innen nicht erst in jüngster Zeit. Nachdem Japan über Jahrhunderte für die übrige Welt nicht erreichbar war, konzentrierte sich nach der Öffnung des Landes 1854 das Interesse vieler Autoren, Wissenschaftler und Reisenden auf das ‚unbekannte‘ Land. Dies hat sich vielfältig in der deutschsprachigen Literatur niedergeschlagen: Es entstanden Reiseberichte, Romane, Gedichte und sogar Dramen, in denen die Figuren und die Leser dem kulturell Fremden begegnen. Das Andere wird zum Vorbild oder Schreckbild, die eigene Kultur wird - im positiven oder negativen Sinne - japanisiert, die japanische Kultur 'verwestlicht'. Wichtige Verschiebungen im Japanbild bringen die politischen Wechsel vom Kaiserreich über die Weimarer Demokratie zum NS-Staat bis zur Bundesrepublik mit sich.
Im Seminar wird es im Schwerpunkt um Texte des frühen 20. Jahunderts und der unmittelbaren Gegenwartsliteratur gehen. Neben theoretischen Aufsätzen zum Exotismus, zur Fremdheit und Interkulturalität werden vornehmlich Romane und Reiseberichte gelesen.
Teil des Seminars ist der Poet in Residence: In diesem Semester besucht uns Christoph Peters, gebürtig vom Niederrhein, der sich seit fast 40 Jahren mit Japan beschäftigt und immer wieder japanische Motive, Handlungsorte und Figuren in seinen Romanen aufgreift. Zudem hat er 2021 den Reiseessay Tage in Tokio veröffentlicht. Peters ist vom 9. bis 12. Dezember an der UDE, Sie besuchen mindestens zwei seiner Poetik-Vorlesungen bzw. seiner Lesungen (Mo-Do 16-18 Uhr). Ggf. besteht für einzelne Teilnehmer*innen nach Rücksprache die Möglichkeit, an seiner Schreibwerkstatt teilzunehmen.
Folgende Primärliteratur ist die Grundlage des Seminars und muss intensiv durchgearbeitet werden:
- Lafcadio Hearn: Mein erster Tag in Japan (gegen 1890)
- Kathrin Röggla, Oliver Grajewski: tokio, rückwärtstagebuch (2009)
- Christoph Peters: Tage in Tokio (2021)
- Max Dauthendey: Den Abendschnee am Hirayama sehen (1911)
- Andreas Séché: Namiko und das Flüstern (2011)
- Christoph Peters: Mitsukos Restaurant (2009)
- Lucy Fricke: Takeshis Haut (2014)
Der Buchauszug von Hearn und die Novelle von Dauthendey sowie die verbindliche Forschungs- und Sekundärliteratur werden Ihnen in Form von PDFs zur Verfügung gestellt.
Die Teilnahme am Kurs setzt ausdrücklich die Bereitschaft zur umfangreichen Lektüre und regelmäßigen aktiven Teilnahme voraus.
- begleitende Lehrperson: Cem Ferhat Eroglu

Erotik, Ehre und Etikettenschwindel (Lit III) – WiSe 24/25
Zur Konstruktionen und Dekonstruktion bürgerlicher Geschlechterrollenbilder von der Décadence bis zur neuen Sachlichkeit.
Literaturhistorische Seminare
Moodle (https://moodle.uni-due.de/): Treue, Trieb und Trauma - Zugangsschlüssel: TrTrTr2023
Seminarbeschreibung
Gleichheit und Differenz als Frage nach Gleichwertigkeit bzw. einem genuin "Weiblichen" und einem genuin „Männlichen“ insbesondere im Kontext bürgerlicher Moralkonstruktion des 19. Jahrhunderts werden in diesem Seminar anhand ausgewählter Texte diskutiert – nicht zuletzt unter Berücksichtigung männlicher und weiblicher Autorschaft.
Konstruierte defizitäre Weiblichkeit versus toxisch-wilhelminische Männlichkeit: Dies sind die beiden Geschlechterpole, zwischen denen wir uns bewegen werden.
Neben den literarischen Werken betrachten wir auch philosophisch abgründige Texte jener Zeit (wie z.B. Otto Weinigers „Geschlecht und Charakter“ (1903)), in denen Misogynie und Körperfeindlichkeit auch wissenschaftlich zu untermauern versucht wurde.
Das 19. Jahrhundert war geprägt vom aufstrebenden Bürgertum, einer neuen Mittel- und Oberschicht, die zwar einen starken wirtschaftlichen Aufstieg erlebte, jedoch von politischer Mitsprache weitgehend ausgeschlossen war. Im Zuge dieses Dilemmas, einem umfassenden Ängste-Portfolio und dem damit verbundenen sozialen Definitionsstreben begann sich im 19. Jahrhunderts ein rigider bürgerlicher Moralcodex auszuformen, der insbesondere die strikte Zuweisung polarer Geschlechterrollen auf die strukturellen gesellschaftlichen Bereiche privater Raum (für die Frauen) und öffentlicher Raum (für die Männer) zur Folge hatte.
- verantwortliche Lehrperson: Roger Stein
In diesem Kursraum finden Sie
- die aktuellen Materialien des Grundkurses Linguistik und
- aktuelle Informationen zu den Klausuren im Modul Linguistik I.
- verantwortliche Lehrperson: Derya Gür-Seker
- verantwortliche Lehrperson: Patricia Schiewald
- verantwortliche Lehrperson: Yvonne Schlootz
- verantwortliche Lehrperson: Bernhard Schröder


Moodlekurs zum semesterbegleitenden Seminar "Linguistische Gesprächsanalyse im Deutschunterricht der Grundschule" im SoSe 2025 bei Fr. Dr. Fladung
- verantwortliche Lehrperson: Ilka Fladung

- begleitende Lehrperson: Nina Maria Klug
- begleitende Lehrperson: Hendrik Schmalenberg
- verantwortliche Lehrperson: Markus Grzella


Moodlekurs zum semesterbegleitenden Seminar "Linguistische Gesprächsanalyse im Deutschunterricht der Grundschule" im WiSe 2025/2026 bei Frau Fladung oder bei Herrn Grzella.
- begleitende Lehrperson: Markus Grzella
- begleitende Lehrperson: Hendrik Schmalenberg
- verantwortliche Lehrperson: Ilka Fladung

- begleitende Lehrperson: Ilka Fladung
- begleitende Lehrperson: Markus Grzella
- verantwortliche Lehrperson: Hendrik Schmalenberg

Kommentar:
Das Seminar untersucht Praktiken der interaktionalen Bearbeitung und individuellen Verarbeitung von Erfahrungen mit Sterben und Tod, Trauer, Verlust und Sterbebegleitung. Betrachtet und untersucht werden Texte, Gespräche und Formen digitaler Kommunikation, in denen Menschen Sterbe- und Todeserfahrungen verarbeiten und mit anderen über Sterblichkeit, Verlust und Trauer reflektieren – zum Beispiel textuelle Beschreibungen des Sterbens (etwa aus dem Bereich der Palliativmedizin, Sterbebegleitung und Hospizarbeit), Ratgeberliteratur zur Trauerbewältigung, Nachrufe und Traueranzeigen, Gespräche mit Sterbenden und im Rahmen der Trauerarbeit, Diskurse in Online-Foren sowie mediale Formate des Sprechens über den Tod (Dokumentationen, Reportagen, Gesprächsrunden, Call-in-Sendungen zum Thema).
Anhand ausgewählter Beispiele werden aus der Perspektive der Linguistischen Pragmatik sprachliche und kommunikative Praktiken der Konzeptualisierung des ,Unwiederbringlichen', ,Unwiderruflichen' und ‚Unaussprechlichen‘, auch im Zusammenhang mit Vorstellungen über den Sinn des Lebens im Angesicht der Sterblichkeit, herausgearbeitet und hinsichtlich ihrer Verortung in kulturellen Traditionen der gesellschaftlichen Be- und Verarbeitung von Sterben, Tod, Trauer und Verlust diskutiert.
Um die Reflexion darüber, was die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Sterben/Tod/Trauer/Verlust „mit uns macht“, auch auf einer kulturbezogenen Ebene zu konkretisieren und weiterzudenken, ist im Rahmen des Seminars eine gemeinsame Exkursion zum Museum für Sepulchralkultur in Kassel geplant (https://www.sepulkralmuseum.de/), die zu einem Sondertermin stattfindet.
Sensibler Umgang mit dem Thema Sterben/Tod im Seminarkontext:
Als Lehrenden ist uns bewusst, dass der Umgang mit den vorgesehenen Materialien von den Teilnehmer:innen vor dem Hintergrund persönlicher Erfahrungen mit dem Thema als belastend empfunden werden könnte. Aus diesem Grund möchten wir zu Beginn des Seminars unter Einbezug der Teilnehmenden eine ethische Leitlinie zum Umgang mit solchen Effekten entwickeln, die Präventions- und Interventionsstrategien umfasst, und deren Wirksamkeit an mehreren Punkten des Seminarverlaufs gemeinsam mit Ihnen evaluieren und reflektieren. Die Leitlinie wird im Ablauf der Seminarsitzungen verankert. Damit möchten wir unserer Verantwortlichkeit als Hochschullehrende nachkommen, bei der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit einem sensiblen (Tabu-)Thema eine sichere Arbeits- und Lernumgebung zu gewährleisten.
Die im Seminar gesammelten Erfahrungen mit der Leitlinie sowie deren seminarbegleitende Evaluation und Weiterentwicklung können über den Seminarkontext hinaus als Orientierung dienen, wenn Sie selbst – als Lehrkräfte im Unterricht oder als Akteur:innen in anderen Berufsfeldern – Tabuthemen vermitteln oder bearbeiten.
- begleitende Lehrperson: Maiken Bonnes
- begleitende Lehrperson: Lena Kiara Gojevic
- begleitende Lehrperson: Nina Maria Klug
- verantwortliche Lehrperson: Michael Beißwenger
Die Studierenden erlangen grundlegende Kenntnisse über die Bedeutung von Lipiden im Stoffwechsel, Aufgaben bei Signalübertragung und Dysregulation bei Erkrankungen. Im Verlauf der Veranstaltung wird die Nomenklatur von Lipiden, deren Vorkommen und chemische Aspekte der verschiedenen Lipidklassen sowie Lipidstoffwechsel diskutiert. Diese chemischen und biochemischen Aspekte werden durch analytischen Verfahren ergänzt die typischerweise für die Untersuchung der Lipide verwendet werden. Die Studierenden erwerben dabei die Kompetenz über die wichtigsten analytischen Methoden im Feld der Lipidomics und biochemischen Grundlagen der analysierten Stoffwechselwege.
- verantwortliche Lehrperson: Sven Achim Heiles


Mit der Literarischen Schreibwerkstatt möchten wir Studierenden der Germanistik die Gelegenheit bieten, eigene Erfahrungen mit Formen des kreativen, literarischen Schreibens und mit den Potenzialen einer darauf bezogenen Sprach- und Schreibreflexion zu sammeln. Ausgehend von verschiedenen Schreibimpulsen werden u.a. Kurzgeschichten, Lyrik und andere Formen literarischer Texte verfasst. Dabei betrachten wir die in der Schreibwerkstatt entstehenden Produkte als Entwürfe, die davon gewinnen, sie mit anderen Schreibenden zu diskutieren und dabei die Autor:innen- und die Leser:innenperspektive zueinander in Beziehung zu setzen.
Ausgewählte Ergebnisse der Schreibwerkstatt werden zu Semesterende im Rahmen einer hochschulöffentlichen Lesung einem interessierten Publikum vorgestellt und in einem gedruckten Band zusammengefasst
- begleitende Lehrperson: Michael Beißwenger
- begleitende Lehrperson: Laura Breitfeld
- verantwortliche Lehrperson: Liane Schüller
Bu ders öğrencileri hem edebiyat, sinema, fotoğraf gibi farklı mecralarda üretilmiş yapıtları analiz ederken kullanabilecekleri yöntemlerle tanıştırmayı hem de onlara medya sisteminin tarihsel ve estetik dönüşümünü kavramalarını sağlayacak teorik araçlar sunmayı amaçlıyor. Birbirinden farklı ama etkileşim içindeki mecralardan türeyen yapı ve işleyişin bir medya sistemi oluşturduğunu söyleyebiliriz. Örneğin, belli bir tarihsel dönemde belirli bir medya diğerlerine göre üstünlük ya da öncelik kazanır (farklı dönemlerde gazete, sinema, ya da televizyon), teknolojik gelişmeye paralel olarak yeni mecralar türer (günümüzün dijital medyası, video oyunları, ya da akıllı telefon ve aplikasyonlar), daha önce dominant olan bir mecra üstünlüğünü kaybeder (basılı gazete ve sinema), ve nihayet dominant mecraların spesifik ideolojik ve politik etkileri olduğu gibi spesifik ekonomik koşulları da vardır.
Bu iki ana ilginin kesişiminde derste işlenecek bazı konu başlıkları ve yazar ya da düşünürler şunlardır: yapısalcı göstergebilim ve göstergebilimsel analiz, Türkiye’de doksanlar sonu sinemasından örnekler, sanat ve edebiyatta kitle kültürü ve modernizm sorunu, Adorno ve Horkheimer, Oğuz Atay, Didem Madak, spesifik mecralar olarak roman, resim, fotoğraf, televizyon ve video üzerine teorik okumalar (Benedict Anderson, John Berger, M. Maurice-Ponty), modern ve post-modern medya teorisi (Guy Debord, Jean Baudrillard, Adam Greenfield).
- verantwortliche Lehrperson: Bülent Eken
Der Lyrikunterricht an deutschen Schulen habe sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt, die Gattung „den Nimbus des Schwierigen, Ungeliebten und Esoterischen“ verloren, konstatierte Hermann Korte im Jahre 2002. Zurückzuführen sei dies vor allem auf die Verschiebung der Unterrichtsmethoden von rein textanalytischen hin zu medienintegrativen sowie handlungs- und produktionsorientierten Verfahren.
Im Seminar werden wir am Beispiel der romantischen Lyrik herkömmliche und ‚moderne’ Methoden ‚ausprobieren’, sie auf ihre Tragfähigkeit hin befragen, um im Anschluss exemplarisch die didaktische Diskussion zur Lyrik im Unterricht nachzuzeichnen. Auch eine fachwissenschaftliche Annäherung an den Unterrichtsgegegstand findet statt. Erste eigene Stundenentwürfe werden entwickelt, vorgestellt und analysiert.
- verantwortliche Lehrperson: Elke Reinhardt-Becker