
- verantwortliche Lehrperson: Marten Clausen
- verantwortliche Lehrperson: Dunja Prskalo



In historisch-systematischer Perspektive führt die Vorlesung in bildungs- und erziehungstheoretische Ansätze ein und stellt diese in ihren jeweiligen gesellschaftlichen Entstehungskontexten vor. Bezug genommen wird u.a. auf die Epoche der europäischen Aufklärung, die Reformpädagogik sowie die deutsche Bildungsgeschichte seit 1945. Der historische Durchgang zeigt, dass sich bestimmte Ideen benennen lassen, die die Pädagogik prägen, wie z.B. die Erziehungsbedürftigkeit oder die Bildsamkeit des Kindes. Zugleich wird deutlich, dass diese Annahmen stets Ausdruck zeit- und gesellschaftsgebundener Formen pädagogischen Denkens sind. Ziel der Vorlesung ist es, einen differenzierteren, problemorientierten Überblick über die Strömungen und Traditionen moderner Pädagogik zu geben.

Moodle-Kurs zum Seminar "Soziale Sicherung im Lebensverlauf" von Carolin Kroll im Sommersemester 2026, Kurszeiten: dienstags 12-14 Uhr c.t., Raum LK 062
Vorlesung Modul 13.2: Konzepte sozialraumorientierter Arbeit
Das Fachkonzept der Sozialraumorientierung wird in unterschiedlichen Bereichen sozialer Arbeit, der Stadtentwicklung sowie in den Bereichen Kultur, Bildung und Gesundheit als ein umfassendes Arbeitsprinzip verstanden. In dieser Vorlesung werden die theoretischen Grundlagen und die konzeptionellen Entwicklungen bei der Umsetzung dieses Fachkonzeptes vorgestellt. Ein Schwerpunkt wird gesetzt auf die Umsetzung dieses Arbeitsprinzips in den Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe, Bildungswesen, Sport und der Eingliederungshilfe. Darüber hinaus werden in einzelnen Sitzungen die Möglichkeiten der Umsetzung in den Bereichen Bildung und Kultur sowie - bezogen auf den Bereich Stadtentwicklung - das Instrument "Quartiermanagement" erarbeitet.
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