
- begleitende Lehrperson: Miriam Mulders
- verantwortliche Lehrperson: Maria Klar

Das Modul bietet vertiefte Kenntnisse zu Anwendungen der Gruppentheorie im Rahmen der Betrachtung molekularer Symmetrien auf chemische Fragestellungen.

Hier finden Sie ab dem Wintersemester alle wichtigen Informationen zum Kurs Bewegungsspiele (H-Modul).
Termine:
| Vorlesung: | Mo, 09:00 - 10:45 |
BA 050 | ab 20.10.2025 |
| Übung: | Mo, 11:00 - 11:45 | BA 050 | ab 20.10.2025 |
Für den Zugang zum Moodle-Kurs ist eine vorherige Anmeldung über das LSF notwendig.
Übersicht der Themen:
I. Halbleitergrundlagen (Prof. Schall-Giesecke)
II. Grundlagen für Bauelemente und Schaltungsentwurf (Prof. Schall-Giesecke)
III. spezielle Halbleitermaterialien und -prozesse (Prof. Weimann)

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„Die pädagogische Ausgangslage von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf im Bereich des emotionalen Erlebens und sozialen Handelns ist von vielfältigen komplexen Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Individuum, sozialem Umfeld und Persönlichkeitsentwicklung geprägt. Zudem können die Auswirkungen von Entwicklungsstörungen, Krankheiten und Behinderungen problemverstärkend wirken. Beeinträchtigungen im Erleben und sozialen Handeln stellen keine feststehenden und situationsunabhängigen Tatsachen dar, sondern unterliegen Entwicklungsprozessen, die durch veränderbare außerindividuelle Gegebenheiten beeinflusst werden können. Sie sind nicht auf unveränderliche Eigenschaften der Persönlichkeit zurückzuführen, sondern als Folge einer inneren Erlebens- und Erfahrungswelt anzusehen, die sich in Interaktionsprozessen im persönlichen, familiären, schulischen und gesellschaftlichen Umfeld herausbildet. Pädagogische Interventionen sind deshalb in erster Linie auf die Bereitstellung von Möglichkeiten zur Veränderung innerer Verhaltensmuster und zur individuellen Anpassung an äußere Rahmenbedingungen sowie auf den Erwerb und die Stärkung emotionaler und sozialer Fähigkeiten gerichtet“ (KMK 2000, S. 4f.).
In diesem Seminar erkunden wir pädagogisch-psychologische Handlungsfelder im FSP ESE sowohl theoretisch als auch praktisch. Wir erarbeiten uns Grundlagen schulischer und außerschulischer Handlungsfelder zur Bereitstellung von Möglichkeiten der Entwicklungs- und Bildungsbegleitung von Schüler:innen im FSP ESE und gehen hinaus ins Feld zur Untersuchung des Systems gestufter schulischer und außerschulischer Unterstützungsstrukturen.
Informationen zur Studienleistung in Form einer Felderkundung und zu relevanten Seminarunterlagen erfolgen am ersten Seminartag. Die Prüfungsleistung umfasst eine mündliche Prüfung, die Vorlesungsinhalte aus den „Grundlagen im FSP ESE“ mit beinhaltet! |

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„Die pädagogische Ausgangslage von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf im Bereich des emotionalen Erlebens und sozialen Handelns ist von vielfältigen komplexen Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Individuum, sozialem Umfeld und Persönlichkeitsentwicklung geprägt. Zudem können die Auswirkungen von Entwicklungsstörungen, Krankheiten und Behinderungen problemverstärkend wirken. Beeinträchtigungen im Erleben und sozialen Handeln stellen keine feststehenden und situationsunabhängigen Tatsachen dar, sondern unterliegen Entwicklungsprozessen, die durch veränderbare außerindividuelle Gegebenheiten beeinflusst werden können. Sie sind nicht auf unveränderliche Eigenschaften der Persönlichkeit zurückzuführen, sondern als Folge einer inneren Erlebens- und Erfahrungswelt anzusehen, die sich in Interaktionsprozessen im persönlichen, familiären, schulischen und gesellschaftlichen Umfeld herausbildet. Pädagogische Interventionen sind deshalb in erster Linie auf die Bereitstellung von Möglichkeiten zur Veränderung innerer Verhaltensmuster und zur individuellen Anpassung an äußere Rahmenbedingungen sowie auf den Erwerb und die Stärkung emotionaler und sozialer Fähigkeiten gerichtet“ (KMK 2000, S. 4f.).
In diesem Seminar erkunden wir pädagogisch-psychologische Handlungsfelder im FSP ESE sowohl theoretisch als auch praktisch. Wir erarbeiten uns Grundlagen schulischer und außerschulischer Handlungsfelder zur Bereitstellung von Möglichkeiten der Entwicklungs- und Bildungsbegleitung von Schüler:innen im FSP ESE und gehen hinaus ins Feld zur Untersuchung des Systems gestufter schulischer und außerschulischer Unterstützungsstrukturen.
Informationen zur Studienleistung in Form einer Felderkundung und zu relevanten Seminarunterlagen erfolgen am ersten Seminartag. Die Prüfungsleistung umfasst eine mündliche Prüfung, die Vorlesungsinhalte aus den „Grundlagen im FSP ESE“ mit beinhaltet! |
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„Die pädagogische Ausgangslage von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf im Bereich des emotionalen Erlebens und sozialen Handelns ist von vielfältigen komplexen Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Individuum, sozialem Umfeld und Persönlichkeitsentwicklung geprägt. Zudem können die Auswirkungen von Entwicklungsstörungen, Krankheiten und Behinderungen problemverstärkend wirken. Beeinträchtigungen im Erleben und sozialen Handeln stellen keine feststehenden und situationsunabhängigen Tatsachen dar, sondern unterliegen Entwicklungsprozessen, die durch veränderbare außerindividuelle Gegebenheiten beeinflusst werden können. Sie sind nicht auf unveränderliche Eigenschaften der Persönlichkeit zurückzuführen, sondern als Folge einer inneren Erlebens- und Erfahrungswelt anzusehen, die sich in Interaktionsprozessen im persönlichen, familiären, schulischen und gesellschaftlichen Umfeld herausbildet. Pädagogische Interventionen sind deshalb in erster Linie auf die Bereitstellung von Möglichkeiten zur Veränderung innerer Verhaltensmuster und zur individuellen Anpassung an äußere Rahmenbedingungen sowie auf den Erwerb und die Stärkung emotionaler und sozialer Fähigkeiten gerichtet“ (KMK 2000, S. 4f.).
In diesem Seminar erkunden wir pädagogisch-psychologische Handlungsfelder im FSP ESE sowohl theoretisch als auch praktisch. Wir erarbeiten uns Grundlagen schulischer und außerschulischer Handlungsfelder zur Bereitstellung von Möglichkeiten der Entwicklungs- und Bildungsbegleitung von Schüler:innen im FSP ESE und gehen hinaus ins Feld zur Untersuchung des Systems gestufter schulischer und außerschulischer Unterstützungsstrukturen.
Informationen zur Studienleistung in Form einer Felderkundung und zu relevanten Seminarunterlagen erfolgen am ersten Seminartag. Die Prüfungsleistung umfasst eine mündliche Prüfung, die Vorlesungsinhalte aus den „Grundlagen im FSP ESE“ mit beinhaltet! |
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„Die pädagogische Ausgangslage von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf im Bereich des emotionalen Erlebens und sozialen Handelns ist von vielfältigen komplexen Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Individuum, sozialem Umfeld und Persönlichkeitsentwicklung geprägt. Zudem können die Auswirkungen von Entwicklungsstörungen, Krankheiten und Behinderungen problemverstärkend wirken. Beeinträchtigungen im Erleben und sozialen Handeln stellen keine feststehenden und situationsunabhängigen Tatsachen dar, sondern unterliegen Entwicklungsprozessen, die durch veränderbare außerindividuelle Gegebenheiten beeinflusst werden können. Sie sind nicht auf unveränderliche Eigenschaften der Persönlichkeit zurückzuführen, sondern als Folge einer inneren Erlebens- und Erfahrungswelt anzusehen, die sich in Interaktionsprozessen im persönlichen, familiären, schulischen und gesellschaftlichen Umfeld herausbildet. Pädagogische Interventionen sind deshalb in erster Linie auf die Bereitstellung von Möglichkeiten zur Veränderung innerer Verhaltensmuster und zur individuellen Anpassung an äußere Rahmenbedingungen sowie auf den Erwerb und die Stärkung emotionaler und sozialer Fähigkeiten gerichtet“ (KMK 2000, S. 4f.).
In diesem Seminar erkunden wir pädagogisch-psychologische Handlungsfelder im FSP ESE sowohl theoretisch als auch praktisch. Wir erarbeiten uns Grundlagen schulischer und außerschulischer Handlungsfelder zur Bereitstellung von Möglichkeiten der Entwicklungs- und Bildungsbegleitung von Schüler:innen im FSP ESE und gehen hinaus ins Feld zur Untersuchung des Systems gestufter schulischer und außerschulischer Unterstützungsstrukturen.
Informationen zur Studienleistung in Form einer Felderkundung und zu relevanten Seminarunterlagen erfolgen am ersten Seminartag. Die Prüfungsleistung umfasst eine mündliche Prüfung, die Vorlesungsinhalte aus den „Grundlagen im FSP ESE“ mit beinhaltet! |
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„Die pädagogische Ausgangslage von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf im Bereich des emotionalen Erlebens und sozialen Handelns ist von vielfältigen komplexen Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Individuum, sozialem Umfeld und Persönlichkeitsentwicklung geprägt. Zudem können die Auswirkungen von Entwicklungsstörungen, Krankheiten und Behinderungen problemverstärkend wirken. Beeinträchtigungen im Erleben und sozialen Handeln stellen keine feststehenden und situationsunabhängigen Tatsachen dar, sondern unterliegen Entwicklungsprozessen, die durch veränderbare außerindividuelle Gegebenheiten beeinflusst werden können. Sie sind nicht auf unveränderliche Eigenschaften der Persönlichkeit zurückzuführen, sondern als Folge einer inneren Erlebens- und Erfahrungswelt anzusehen, die sich in Interaktionsprozessen im persönlichen, familiären, schulischen und gesellschaftlichen Umfeld herausbildet. Pädagogische Interventionen sind deshalb in erster Linie auf die Bereitstellung von Möglichkeiten zur Veränderung innerer Verhaltensmuster und zur individuellen Anpassung an äußere Rahmenbedingungen sowie auf den Erwerb und die Stärkung emotionaler und sozialer Fähigkeiten gerichtet“ (KMK 2000, S. 4f.).
In diesem Seminar erkunden wir pädagogisch-psychologische Handlungsfelder im FSP ESE sowohl theoretisch als auch praktisch. Wir erarbeiten uns Grundlagen schulischer und außerschulischer Handlungsfelder zur Bereitstellung von Möglichkeiten der Entwicklungs- und Bildungsbegleitung von Schüler:innen im FSP ESE und gehen hinaus ins Feld zur Untersuchung des Systems gestufter schulischer und außerschulischer Unterstützungsstrukturen.
Informationen zur Studienleistung in Form einer Felderkundung und zu relevanten Seminarunterlagen erfolgen am ersten Seminartag. Die Prüfungsleistung umfasst eine mündliche Prüfung, die Vorlesungsinhalte aus den „Grundlagen im FSP ESE“ mit beinhaltet! |
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„Die pädagogische Ausgangslage von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf im Bereich des emotionalen Erlebens und sozialen Handelns ist von vielfältigen komplexen Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Individuum, sozialem Umfeld und Persönlichkeitsentwicklung geprägt. Zudem können die Auswirkungen von Entwicklungsstörungen, Krankheiten und Behinderungen problemverstärkend wirken. Beeinträchtigungen im Erleben und sozialen Handeln stellen keine feststehenden und situationsunabhängigen Tatsachen dar, sondern unterliegen Entwicklungsprozessen, die durch veränderbare außerindividuelle Gegebenheiten beeinflusst werden können. Sie sind nicht auf unveränderliche Eigenschaften der Persönlichkeit zurückzuführen, sondern als Folge einer inneren Erlebens- und Erfahrungswelt anzusehen, die sich in Interaktionsprozessen im persönlichen, familiären, schulischen und gesellschaftlichen Umfeld herausbildet. Pädagogische Interventionen sind deshalb in erster Linie auf die Bereitstellung von Möglichkeiten zur Veränderung innerer Verhaltensmuster und zur individuellen Anpassung an äußere Rahmenbedingungen sowie auf den Erwerb und die Stärkung emotionaler und sozialer Fähigkeiten gerichtet“ (KMK 2000, S. 4f.).
In diesem Seminar erkunden wir pädagogisch-psychologische Handlungsfelder im FSP ESE sowohl theoretisch als auch praktisch. Wir erarbeiten uns Grundlagen schulischer und außerschulischer Handlungsfelder zur Bereitstellung von Möglichkeiten der Entwicklungs- und Bildungsbegleitung von Schüler:innen im FSP ESE und gehen hinaus ins Feld zur Untersuchung des Systems gestufter schulischer und außerschulischer Unterstützungsstrukturen.
Informationen zur Studienleistung in Form einer Felderkundung und zu relevanten Seminarunterlagen erfolgen am ersten Seminartag. Die Prüfungsleistung umfasst eine mündliche Prüfung, die Vorlesungsinhalte aus den „Grundlagen im FSP ESE“ mit beinhaltet! |
Gedenkstätten haben eine Vielzahl von Aufgaben, dazu zählen Erinnerung und Bildung. Aber, so die Frage, die wir in diesem Seminar mit Blick auf verschiedene Gedenkstätten beleuchten wollen, wie sieht es mit interkultureller Praxis und Geschichte aus? Welche Rolle spielen „travelling memories“, wie sie die Memory Studies seit einigen Jahren betonen?
Auf einer Exkursion nach Nürnberg und auf den Obersalzberg mit dem neuen Dokumentationszentrum wollen wir vor Ort der Frage nach einer interkulturellen Praxis und Geschichte in der Gedenkstättenarbeit nachgehen.
HINWEIS: NUR FÜR MASTERSTUDIERENDE
„Hi, it’s me, Wikipedia, and I am ready for your apology“ titelte ein Online-Satiremagazin und richtete sich explizit an die Universitätsakademiker, die im Angesicht der Herausforderung von KI-Einsatz in der universitären Lehre auf einmal die Online-Enzyklopädie Wikipedia zu schätzen wissen, da diese von Menschen verfasst worden sei, aber jahrzehntelang als Schreckgespenst in der Lehre galt. Um ähnliche kulturkritische Rückzugsgefechte diesmal nicht führen zu müssen, nimmt sich das Seminar der Frage an, wie die neuen Möglichkeiten der KI im Geschichtsstudium produktiv und im Sinne der Geschichte als Wissenschaft genutzt werden können – und wie vielleicht auch nicht.
Nachdem wir uns zunächst über die theoretisch-methodologischen Grundlagen historischen Arbeitens verständigt haben, werden wir uns einen kurzen theoretischen Überblick über die State-of-the-Art generativer KI-Modelle verschaffen. Im weiteren Verlauf des Seminars werden wir ganz praktisch untersuchen, wie solche Modelle bei der Recherche und Auswertung von Literatur und Quellen und Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten behilflich oder hinderlich sein können.
Ziel des Seminars ist es, einen Reader für das Historische Institut zu entwerfen, der als Grundlage für den Einsatz von KI in der universitären Lehre dienen soll.
Bitte beachten Sie, dass eine regelmäßige Teilnahme und Beteiligung am Seminar zwingende Voraussetzung ist – wir erarbeiten uns gemeinsam diese Bereiche, es wird kein Seminar werden, in dem Sie einfach passiv die Inhalte konsumieren. Es darüber hinaus empfehlenswert, das Seminar mit einem vollwertigen Laptop, aber insbesondere nicht alleine mit dem Smartphone, zu besuchen. Geräte können ggf. beim ZIM entliehen werden.
Auf Druck der Exilregierungen kam es nach dem Zweiten Weltkrieg zu Prozessen gegen deutsche Kriegsverbrecher. Die insgesamt 13 Nürnberger Prozesse bildeten die Grundlage für ein Kriegsvölkerrecht und ein Völkerstrafrecht, das heute einen Baustein eines umfassenden Prozesses bildet, der als Transitional Justice bezeichnet wird. Für die Vorbereitung und die Durchführung der Prozesse in Nürnberg gab es noch keine Standards, vielmehr mussten sich die Alliierten erst darüber verständigen. Im Seminar werden wir einzelne dieser Verfahren, die beteiligten Akteure (Richter, Zeugen, Angeklagte und Medien) beleuchten. Eine Exkursion nach Nürnberg in das „Memorium Nürnberger Prozesse“ und auf den Obersalzberg gibt Einblicke in den Ort, Formen der Erinnerung und den Umgang mit Kriegsverbrechen.
Zu dem Seminar wird gemeinsam mit der Geschichtsdidaktik eine Exkursion nach Nürnberg und auf den Obersalzberg angeboten.
Universitäten der Frühen Neuzeit haben keinen guten Ruf. Sie sind verrufen wegen vermeintlicher Erstarrung, wegen der Dominanz einzelner Familien bei der Besetzung der Professuren, wegen überholter Inhalte und Methoden. Erst das 18. Jahrhundert gilt mitder Gründung von Reformuniversitäten wie Halle und Göttingen als Phase des Aufbruchs. Das Seminar will diese Meistererzählung kritisch prüfen. Dazu werden die verschiedenen Aspekte der Universitätsgeschichte behandelt, von der institutionellen Situation über die Organisationstruktur und den Personen an den Universitäten bis hin zu den Unterrichtstechniken und den Inhalten. Am Beispiel einzelner Hochschulen, etwa derjenigen von Leiden und Duisburg, wird sich zeigen, dass die Universitätsgeschichte der Frühen Neuzeit viel reichhaltiger und dynamischer ist als häufig angenommen.

In diesem Hauptseminar untersuchen wir literarische Auseinandersetzung mit dem Holocaust in den spanischen und lateinamerikanischen Literaturen. Wir analysieren, wie Autor:innen aus Spanien und Lateinamerika die Erinnerung an den Holocaust gestalten, welche ästhetischen und ethischen Herausforderungen dabei auftreten und wie sich Erinnerung und Gedächtnis über kulturelle und geographische Grenzen hinweg entfalten. Die behandelten Texte und historischen Zusammenhänge sind auch im Hinblick auf Lehramtsstudierende ausgewählt, in Vorbereitung auf künftige Aufgaben in der schulischen Antisemitismusprävention und -kritik. Dabei wird Antisemitismusintervention als Demokratieförderung und eine Antwort auf Angriffe auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung vermittelt. Wir diskutieren Mittel und Wege, wie die Erinnerung an den Holocaust durch aktiven Umgang mit Literatur auch dann noch gesichert werden kann, wenn die Generation der Zeitzeug:innen nicht mehr da sein wird. Das Hauptseminar wird mit einem germanistischen Hauptseminar von Prof. Dr. Alexandra Pontzen kooperieren. In diesem Moodle-Kurs finden Sie den Verlaufsplan des Seminars und sämtliche Textauszüge und weiterführende Literatur. Die sorgfältige Vor- und Nachbereitung des Hauptseminars mit Hilfe dieses Materials begünstigt die erfolgreiche Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung. Bitte beachten Sie: ab dem 28. Oktober sind Sie gehalten, wöchentlich jeden Dienstag bis 12:00 Uhr eine kurze schriftliche Zusammenfassung des Lernmaterials auf diesen Moodle-Seite hochzuladen.
Literatur: •Edna Aizenberg, On the Edge of the Holocaust: The Shoah in Latin American Literature and Culture, Waltham 2016; •Antonio Gómez López-Quiñones / Susanne Zepp, “The Holocaust in Spanish Memory: Historical Perceptions and Cultural Discourse”, Berlin 2010

Das Seminar, das zugleich am Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin als strafrechtliches Seminar konzipiert ist, wird sich aus rechtswissenschaftlicher wie literaturwissenschaftlicher Perspektive mit dem „Verschwindenlassen von Personen“ als einem zentralen Straftatbestand der „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ des Völkerstrafrechts befassen. Das Seminar wird für die Studierenden der UDE zunächst wöchentlich ab dem 16. Oktober mittwochs von 12 – 14 h stattfinden. In acht Sitzungen in Präsenz (also bis einschließlich dem 4. Dezember 2024) werden die Studierenden mit dem Gegenstand und den Referatsthemen vertraut gemacht. Das Hauptseminar wird dann in Form eines digitalen Blockseminars am 16. und 17. Januar 2025 den Fokus auf die Diskussion studentischer Präsentationen legen, die in der Zeit zwischen den Einführungssitzungen und dem Blockseminar erarbeitet und bis zum 9. Januar 2025 eingereicht werden. Unter dem Ausdruck „Verschwindenlassen“ wird die Festnahme, Haft, Entführung oder jede andere Form von Freiheitsentzug durch Staatsagenten oder durch eine Person oder Personengruppe verstanden, die mit der Erlaubnis, Unterstützung oder billigenden Inkaufnahme des Staates handelt. Hinzu kommt die Weigerung, den Freiheitsentzug zu bestätigen oder von einer Verheimlichung des Schicksals oder des Aufenthaltsortes der verschwundenen Person, was der betroffenen Person jeden rechtlichen Schutz entzieht. Wir werden dabei die Entstehungsgeschichte und Einzelheiten der UN-Konvention gegen das Verschwindenlassen ebenso diskutieren wie die Französische Doktrin und die Straftaten des „Schmutzigen Krieges“.
Im Mittelpunkt dieses Hauptseminars steht das Werk von Max Aub (1903-1972), der durch seinen sechsteiligen Romanzyklus El laberinto mágico als der große Chronist des Spanischen Bürgerkriegs gilt. Doch sein Schaffen, das in großen Teilen im Exil in Mexiko entstanden ist, umfasst neben Romanen auch dramatische und journalistische Texte, Erzählungen und Essays. Das Seminar schlägt vor, das Werk Aubs als Erkenntnisinstanz für die historischen Konstellationen des 20. Jahrhunderts zu verstehen. So werden im Seminar auch Fragen von Gedächtnisbildung und das Verhältnis von fiktionalem Text und historischem Kontext diskutiert werden. Thematischer Schwerpunkt sind Texte über den Spanischen Bürgerkrieg, Franco-Spanien und das republikanische Exil in Mexiko. Noch vor Semesterbeginn wird ein digitaler Kurs zum Hauptseminar auf der Plattform moodle eingerichtet. Dort werden der Verlaufsplan des Hauptseminars angezeigt und sämtliche Textauszüge und weiterführende Literatur zur Verfügung gestellt. Die sorgfältige Vor- und Nachbereitung der Seminarsitzungen mit Hilfe dieses Materials gehört zu den Erwartungen an die Seminarteilnehmenden.
Literatur: • Albrecht Buschmann, Die Kulturen des Max Aub, in: die horen 210 (2003), 5-12.

Achtung: Nur für Master Geschichtspraxis Interkulturell, 1. und 3. Semester!
Wo leben Eliten – und warum dort? Wie gestaltet sich ihr Verhältnis zur Stadt? Und wie lässt sich soziale Ungleichheit in Karten, Adressen oder Stadtvierteln fassen? In diesem Seminar untersuchen wir das Verhältnis von Stadt, Reichtum und sozialer Ungleichheit aus historischer Perspektive. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich wirtschaftliche Eliten im urbanen Raum bewegt, welche Orte sie aufgewertet oder besetzt haben – und wie sich diese Prozesse über Zeiträume hinweg beobachten lassen.
Das Besondere: Studierende erhalten nicht nur theoretische Grundlagen, sondern auch einen Einblick in die Praxis historischer Forschung. Sie begleiten ein laufendes Forschungsprojekt, arbeiten mit ausgewählten Quellen (z. B. Stadtplänen, Adressbüchern, Medienberichten) und lernen, wie Forschungsfragen entwickelt, Quellen erhoben und erste Auswertungen vorgenommen werden. Eigene Interessen und Schwerpunkte – etwa zur Stadtgeschichte, Eliteforschung oder Raumsoziologie – sind ausdrücklich erwünscht.
Das Seminar findet in Kooperation mit einem soziologischen Proseminar an der TU Berlin (Leitung: Isabell Stamm) statt. Ein gemeinsamer Austausch und eine interdisziplinäre Zusammenarbeit ist im Verlauf des Semesters geplant – etwa zu Erkenntnissen, Methoden oder konkreten Fallbeispielen. Das Seminar richtet sich an alle, die Forschung nicht nur nachvollziehen, sondern auch selbst mitgestalten möchten – im kleinen Maßstab, aber mit echtem Erkenntnisgewinn.
Literatur:
Anthony Miro Born; Lars Meier, Auf der Suche nach Grünwald und Grunewald: Zu einer Soziologie der Räume des Reichtums, in: Berliner Journal für Soziologie, 34(2023), Heft 3, 287-300.
M. Pincon-Charlot: Social power and power over space. How the bourgeoisie reproduces itself in the city. In: International Journal of Urban and Regional Research, 42 (2018) Heft 1, S. 115-125
Mikael Holmqvist; Ilan Wiesel, Elite Communities and Polarization in Neoliberal Society: Consecration in Australia’s and Sweden’s Wealthy Neighbourhoods, in: Critical Sociology 49 (2023), Nr. 4-5, S. 767–82
Kursbild: CC BY-NC-SA / Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte/Michael Lüder

Seminar wird in der Frühen Neuzeit und Neuzeit angeboten!
Straßen verbinden – und sie trennen. Sie ordnen Raum, lenken Bewegung, schaffen Zugang und markieren Ausschluss. Dieses Seminar widmet sich der Geschichte von Verkehrsinfrastrukturen vom 17. bis zum 20. Jahrhundert und fragt danach, wie Wege, Straßen und Plätze nicht nur gebaut, sondern auch reguliert, kontrolliert und gedeutet wurden. Im Zentrum stehen Prozesse der Mobilitätssteuerung und -erziehung: Wie wurde Verkehrssicherheit zu einem politischen Anliegen? Wann und wie entwickelte sich ein Bewusstsein für Verkehrsgefahren? Welche Rolle spielten Unfälle, Regelbrüche oder Staus in öffentlichen Debatten? Und wie veränderten sich Konzepte von Ordnung und Chaos mit neuen Verkehrsmitteln – von der Kutsche über die Eisenbahn bis zum Automobil?Neben technischen und infrastrukturellen Entwicklungen (Wege- und Straßenbau, Verkehrsplanung, Signale, Beleuchtung) interessiert uns auch die symbolische und soziale Dimension: Wer durfte sich wie im öffentlichen Raum bewegen? Wer wurde ausgebremst, diszipliniert oder bevorzugt?
Die Quellen reichen von Polizeiakten und Bauplänen über Unterrichtsmaterialien und Unfallstatistiken bis hin zu Bild- und Propagandamaterial. Das Seminar eignet sich besonders für Masterstudierende mit Interesse an Sozial- und Kulturgeschichte, Technikgeschichte, Raum- und Körpergeschichte.
Literatur:
Maxwell G. Lay, Die Geschichte der Straße. Vom Trampelpfad zur Autobahn, Frankfurt am Main 1994.
Claudia Lieb, Crash. Der Unfall der Moderne, Göttingen 2020.
Hans-Liuger Diener; Hand Schiedt (Hg.), Die moderne Straße. Planung, Bau und Verkehr vom 18. Bis zum 20. Jahrhundert, Frankfurt am Main 2010
Kursbild: Bundesarchiv Bild 102-00892, Berlin, Verkehrsturm auf dem Potsdamer Platz / Georg Pahl abgerufen durch Wikimedia Commons
Moodle an der UDE ist ein Service des ZIM