Neu: Lehr-Moodle der Universität Duisburg-Essen
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Die Übung behandelt die britisch-irische Geschichte im 20. Jahrhundert mit besonderem Fokus auf den Nordirlandkonflikt aus einer räumlichen Perspektive. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass politische Konflikte nicht allein durch Ereignisse und Akteure geprägt werden, sondern sich als langfristige Prozesse in historisch produzierten Räumen materialisieren, etwa in Grenzziehungen, urbanen Ordnungen oder Institutionen des Freiheitsentzugs. Diese Räume strukturieren Machtverhältnisse, beeinflussen Handlungsmöglichkeiten und prägen politische Deutungen und Narrative. Anhand unterschiedlicher Quellengattungen werden diese Konflikträume gemeinsam analysiert und diskutiert. Ziel der Übung ist es, grundlegende Kompetenzen der quellenbezogenen Arbeit zu vermitteln und Raum als historische Kategorie zur Analyse politischer Konflikte nutzbar zu machen.
- verantwortliche Lehrperson: Andrew Frederick Wittenbrink

Die Zukunftsfähigkeit des Geschichtsunterrichts scheint nicht gesichert. Zum einen ist eine Tendenz zu beobachten, das Fach Geschichte zunehmend in Fächerverbünde wie Gesellschaftslehre zu integrieren. Zum anderen bietet der konventionelle Geschichtsunterricht, der oft keine Antworten auf drängende Fragen der Gegenwart gibt, kaum überzeugende Handlungsorientierungen für eine offene Zukunft. Stattdessen bereitet er Schülerinnen und Schüler mit seiner Konzentration auf die Nationalgeschichte bis 1990 zumeist auf eine „vergangene Zukunft“ vor, was angesichts der multiplen Krisen der Gegenwart hilflos wirkt. Doch wie soll ein fachspezifischer Geschichtsunterricht für das 21. Jahrhundert aussehen? Dieser Frage wollen wir im Seminar anhand von konkreten Fragen (Welche Methoden? Welche Inhalte? Welche Ziele? Geschichte im Verbundfach unterrichten?) nachgehen.
Einführende Literatur:
- Charlotte Husemann u.a. (Hrsg.): Historisches Lernen im 21. Jahrhundert. Festschrift für Markus Bernhardt zum 65. Geburtstag, Frankfurt/M. 2024.
- Nadine Fink/Markus Furrer/Peter Gautschi (Hrsg.): Why History Education? Frankfurt/M. 2023
- Deile, Lars/van Norden, Jörg/Riedel, Peter (Hrsg.): Brennpunkte heutigen Geschichtsunterrichts. Joachim Rohlfes zum 90. Geburtstag, Frankfurt/M. 2021.
- verantwortliche Lehrperson: Markus Bernhardt
- verantwortliche Lehrperson: Helen Klostermann
Introduction to R for beginners. You will learn in a hands-on course the basics of R. No prior knowledge is needed, we will start from the beginning with:
- How to assign variables
- Learn which kinds of data structures exist in R
- How to read and write files (Excel-like tables)
- Conditions and Loops for basic programming
- Writing own functions
- Plotting
....
- verantwortliche Lehrperson: Daniela Beißer

Ziel dieses Tutoriums ist eine Einführung in den Gebrauch der freien Programmiersprache
und Open Source Software R zu geben und die quantitativen Inhalte der Vorlesung
„Wissenschaftstheorie und Einführung in die Methoden der Sozioökonomie“ praktisch
aufzuarbeiten. Das Tutorium orientiert sich dabei an der Struktur der Vorlesung, es ist jedoch
nicht als Wiederholung der Themen oder Vorlesungsfolien gedacht, sondern soll dabei
helfen, die in der Vorlesung theoretisch eingeführten Konzepte praktisch in R zu
implementieren.
Daher ist es erforderlich, dass Sie sich bereits vor dem Tutorium mit den Inhalten der
Vorlesung befasst haben. Nur so können diese im Tutorium effektiv in der Praxis umgesetzt
werden.
Das Tutorium folgt inhaltlich dem Skript von Prof. Claudius Gräbner-Radkowitsch (https://
graebnerc.github.io/RforSocioEcon/). Die TeilnehmerInnen erwerben in diesem Tutorium
praktische Grundkenntnisse in der freien Programmiersprache und Open Source Software R,
insbesondere in Datenaufbereitung, Visualisierung und der linearen Regressionsanalyse.
Ziel ist es, dass die TeilnehmerInnen zum Abschluss des Tutoriums von der Installation der
Software bis zur Durchführung von Regressionsanalysen selbstständig sämtliche Schritte
durchführen können, um auf die Erstellung von Hausarbeiten und auf wissenschaftliches
Arbeiten vorbereitet zu sein.
- begleitende Lehrperson: Jakob Kapeller
- verantwortliche Lehrperson: Bruno Christian Martin Brinkmeier

Radio Propagation Channels (Radio Wave Propagation and Antennas) ist ein Pflichtfach für die Vertiefungsrichtung Digitale Kommunikationssysteme im 2-ten Semester. Es beinhaltet die Vermittlung von Inhalten zu den Themen
- Wellenausbreitung in der mobilen Kommunikation,
- Linear zeit-variante Systeme,
- Modulation,
- Diversitätsverfahren,
- Codierung,
- Zugriffsverfahren,
- Zellulare Systeme,
- Methoden zur Kapazitätssteigerung,
- Aktuelle Systeme.
- begleitende Lehrperson: Basem Mohammed Qasem Aqlan
- verantwortliche Lehrperson: Jan Balzer
- verantwortliche Lehrperson: Stefan Bieder
- verantwortliche Lehrperson: Rüdiger Buß
- verantwortliche Lehrperson: Vladyslav Cherniak
- verantwortliche Lehrperson: Andreas Czylwik
- verantwortliche Lehrperson: Lars Dr. Häring
- verantwortliche Lehrperson: Florian Exner
- verantwortliche Lehrperson: Alexander Frömming
- verantwortliche Lehrperson: Nahid Ghayour Najafabadi
- verantwortliche Lehrperson: Kevin Kolpatzeck
- verantwortliche Lehrperson: Tobias Kubiczek
- verantwortliche Lehrperson: Xuan Liu

Warum stehen abwertende Begriffe noch in Schulbüchern? Wie passieren rassistische Ausschlüsse in Schule und Jugendarbeit? Warum sprechen wir an der Universität nicht über den NSU, Hanau und den Nahostkonflikt? Wie können junge Menschen empowert werden, die Rassismus erfahren?
Rassismus ist eine gewaltsame soziale Ordnung. Pädagog*innen müssen sich kritisch mit Rassismus auseinandersetzen, wenn sie rassistische Verhältnisse, institutionellen Rassismus und Mikroaggressionen nicht unbemerkt reproduzieren wollen.
In diesem Kurs geht es um Rassismuskritik, um das Erkennen von Rassekonstruktionen und anderen rassismusrelevanten Wissensbeständen. Dieses Wissen ist Teil aller Menschen, die in rassistischen Verhältnissen aufwachsen. Wir werden Perspektiven rassismuskritischer Bildungsarbeit kennenlernen, anwenden und diskutieren.
- verantwortliche Lehrperson: Nicolle Pfaff
Städte sind Bühnen des modernen Lebens. Hier verdichten sich gesellschaftliche Entwicklungen, prallen Gegensätze aufeinander und werden Konflikte sichtbar. Doch städtische Räume existieren nicht einfach nur, sie werden von ihren Bewohnerinnen und Bewohnern permanent gestaltet, geformt und mit Sinn aufgeladen. In diesem Verständnis sind sie das Ergebnis fortlaufender Aushandlungs- und Aneignungsprozesse. Im Seminar fragen wir danach, wie Menschen sich städtische Räume aneignen. Diese Aneignung ist oft umkämpft und zeigt gesellschaftliche Widersprüche in besonderer Schärfe. Ziel des Seminars ist es, Einblicke in ausgewählte Ansätze der Stadt- und Raumsoziologie zu vermitteln. Anschließend werden verschiedene stadtbezogene Aspekte wie Gentrifizierung, die Überwachung städtischer Räume oder urbane Mobilität sowie ihre gesellschaftlichen Folgen in den Blick genommen.
- begleitende Lehrperson: Klara Pavic
- verantwortliche Lehrperson: Timo Leontaris

Raum- und Gedächtnistheorien weisen vielfältige Überschneidungen auf. Konzipierte bereits die antike Mnemotechnik das Erinnern als ein Durchschreiten von Räumen, so werden die Überlappungen zwischen den beiden Theorien vor allem in Pierre Noras Konzept der „Erinnerungsorte“ sinnfällig. Anhand dieses Konzepts beschreibt Nora, wie sich die kollektive Erinnerung an symbolisch aufgeladene Orte wie Denkmäler oder Schlachtfelder bindet. Auch in Marc Augés Konzept der Nicht-Orte, das sich komplementär zu dem der Erinnerorte verhält, ist diese theoretische Verschränkung zumindest ex negativo angelegt, da Nicht-Orte gerade durch die Abwesenheit von Geschichte und Erinnerung gekennzeichnet sind.
In dem Seminar werden wir uns mit den skizzierten Konzepten der Raumtheorie ebenso beschäftigen wie mit den ihnen verbundenen Theorien des kollektiven und kulturellen Gedächtnisses (Maurice Halbwachs, Aleida und Jan Assmann). Die Anwendbarkeit und Grenzen dieser Theorien werden wir vor allem an Texten der deutschsprachigen Literatur (u.a. von Heinrich Heine und W.G. Sebald) erproben, aber auch anhand anderer Medien (Film, Comic) sowie Formen des kollektiven Gedächtnisses (Denkmäler, Archive, Museen).
- begleitende Lehrperson: Alexandra Linneweber
- verantwortliche Lehrperson: Florian Trabert

- verantwortliche Lehrperson: Benedict Schöning
- verantwortliche Lehrperson: Clemens Wustmans

„Ready for Digital Medicine“ - UseCase Schlaf- und Telemedizin
„Herr Doktor, mein Smartphone sagt ich bin krank!“ Die Digitalisierung in der Medizin bietet viele Chancen, stellt diese jedoch auch vor einige Herausforderungen.
Mit Blick auf Ihre zukünftige ärztliche Tätigkeit soll unser Format „Ready for Digital Medicine“ sie anhand des UseCase Schlaf- und Telemedizin auf die zunehmende Digitalisierung in der Medizin, den Umgang mit medizinischen APPs, Devices und telemedizinischen Plattformen, sowie der kritischen Auseinandersetzung und Bewertung dieser vorbereiten.
Eine vorherige und/oder parallele Einarbeitung in DikoMed wird sehr empfohlen, denn während Ihnen das Projekt „DikoMed - Digitalisierung im Kontext des Medizinstudiums“ einen umfangreichen und fundierten Überblick über Themenbereiche wie Künstliche Intelligenz, Mobile Health-Anwendungen, Robotik und Co. verschafft, möchten wir Ihnen digitale Kompetenzen in der Praxis am UseCase der Schlaf- und Telemedizin vermitteln. Konkrete Verlinkungen zu DikoMed Kursen finden Sie im Moodle-Kurs.
Durch unseren Formatmix, bestehend aus Online-, Präsenzveranstaltungen und Selbstlernphasen habt Ihr größtmögliche Flexibilität euch in das Thema einzuarbeiten.
Das longitudinale Format soll Sie über drei Semester hinweg begleiten und beginnt mit einem online Kick-Off-Meeting. Hier werden wir Euch zunächst die wesentlichen Inhalte und den zu bearbeitenden Fall des jeweiligen Semesters vorstellen.
Nach einer großzügigen Selbstlernphase von mindestens einem Monat werden wir uns am Ende des jeweiligen Semesters zum Zusammentrag der Erkenntnisse, Gruppenarbeit und abschließender Diskussion treffen.
Unser Format soll Sie über drei Semester hinweg begleiten und ist vornehmlich für das sechste, siebte und neunte Semester vorgesehen, jedoch offen für alle Interessierten aus niedrigeren oder höheren Semestern sowie für Doktorandinnen und Doktoranden. Eine chronologische Teilnahme wird empfohlen, ist jedoch nicht zwingend notwendig, so dass wir auch Quereinsteiger bei uns begrüßen.
- verantwortliche Lehrperson: Marcel Braun
- verantwortliche Lehrperson: Sarah Dietz-Terjung
- verantwortliche Lehrperson: Torsten Eggert
- verantwortliche Lehrperson: Medizinische Fakultät
- verantwortliche Lehrperson: Stephanie Herbstreit
- verantwortliche Lehrperson: Daniela Mäker
- verantwortliche Lehrperson: Kathrin Wesolowski
- verantwortliche Lehrperson: Dirk Westhölter
- verantwortliche Lehrperson: Dirk Westhölter
- verantwortliche Lehrperson: Alina Wildenauer
- Redaktion: Ina Bielenberg
- Redaktion: Simon Kunert
- Redaktion: Lisa Rosen
- Redaktion: Carolin Rotter
- Redaktion: Michael Schemmann
- Redaktion: Sophia Schulze-Hillert
- Redaktion: Bardo Heger
Einschreibschlüssel für moodle und weitere Informationen zur Lehre erhalten Sie ab dem 01.04.2025 durch Senden einer e-mail von Ihrem e-mail Konto bei der Universität Duisburg-Essen (uni-due.de) an nppt(at)uni-due.de mit dem Betreff: NPPTLehreSS2025
- verantwortliche Lehrperson: Fatih Özcan
- verantwortliche Lehrperson: Frank Schmidt
- verantwortliche Lehrperson: Manuela Schroers
- verantwortliche Lehrperson: Markus Wist
It is common for philosophers to distinguish between motivating reasons and normative reasons. An agent’s motivating reasons are the reasons for which they perform actions. On a broader usage, ‘motivating reasons’ can also refer to the reasons for which an agent believes, feels, and intends. Normative reasons are facts that count in favour of certain responses. For example, the fact that taking regular exercise is healthy is a reason to take regular exercise. This course will examine recent work on motivating reasons and normative reasons, and in particular the relation between them. Questions to be discussed may include: How is it possible for agents to act for good reasons? Are normative reasons somehow reducible to motivating reasons? Is a fact a normative reason for an agent to φ only if it is possible for that agent to φ for that reason? If so, what implications does this constraint have for how normative reasons and motivating reasons are best understood?
Suggested Reading:
Howard, N. R., and Schroeder, M. (2024). The Fundamentals of Reasons. Oxford: Oxford University Press.
- verantwortliche Lehrperson: Samuel Mason
Start date: 13 October 2025 at 10 am
Room: V15R - V15 R03 H82
formerly known as: "Neuere Entwicklungen der Ökonometrie"
aka "Econometrics I" in the RGS PhD Curriculum
aka "Econometrics for the MSc Econometrics" (Module ME2)
Key for the moodle room is: "recent2526"
For further questions, please contact ignacio.moreira-lara@vwl.uni-due.de.
- begleitende Lehrperson: Timo Puschmann
- begleitende Lehrperson: Nhi Phuong Ta
- verantwortliche Lehrperson: Jens Klenke
- verantwortliche Lehrperson: Ignacio Moreira-Lara
- verantwortliche Lehrperson: Jan Hendryk Prüser
Vorlesung Rechnerarchitektur (Sommersemester 2025)
Die Vorlesung findet für die Zielgruppe Bachelor Angewandte Informatik (Campus Duisburg), ISE-Computer Engineering ab dem 3./4. Fachsemester und Master EIT (Ersatz für Advanced Computer Architecture) statt
Vorlesung:
Do. 10-12, LX 1203, Beginn: Do. 10.04.2025
Dozent: Dr. Werner Otten
Übung:
Di. 8:30 - 10:00, LF 035, Gruppe 2 (Beginn 29.04.2025)
Do. 8:30 - 10:00, LB 134, Gruppe 1 (Beginn 24.04.2025)
Inhalt:
Ausgehend vom grundsätzlichen Aufbau von Prozessoren und Rechnern werden die klassische Architektur der von-Neumann-Rechner eingeführt, Mikrocomputer und Mikroprozessorsysteme bis zum heutigen PC vorgestellt, sowie moderne Höchsleistungsrechner behandelt.
Inhalte im Einzelnen:
- Datenpräsentation, Speicher- und Registermodelle, Adressierungsarten, Stacks
- Befehlstypen und -Formate, Programmflusssteuerung (Jumps, Calls)
- Interrupts und DMA
- Ausgewählte Bussysteme wie USB oder PCI
- Mikroarchitektur und Mikroprogrammierung
- RISC Prozessoren und Architekturen, Pipelining, Vergleich CISC- und RISC-Konzepte
- Parallele Rechnerarchitekturen, Mehrkern- und Mehrprozessorarchitekturen
- Vektorrechner, Clustercomputing und Gridcomputing, Höchstleistungsrechner
Der Moodle Schlüssel wir in der ersten Vorlesung bekannt gegeben!
- verantwortliche Lehrperson: Werner Otten

Rechnerintegrierte Produktentwicklung
Prof. Dr.-Ing. Arun Nagarajah
Das Passwort zur Einschreibung in den Moodle-Kurs erhalten Sie in der ersten Vorlesung am Mittwoch, den 15.10.2025, von 14:30 - 16:00 Uhr in LX 1205.
- verantwortliche Lehrperson: Adrian Dörnbach
- verantwortliche Lehrperson: Stefan Esser
- verantwortliche Lehrperson: Yixin Huang
- verantwortliche Lehrperson: Christine Kocks
- verantwortliche Lehrperson: Johannes Kubacki
- verantwortliche Lehrperson: Janosch Luttmer
- verantwortliche Lehrperson: Arun Nagarajah
- verantwortliche Lehrperson: Sebastian Sonntag