
- verantwortliche Lehrperson: Claudia Weis


Das Computerpraktikum begleitet die Vorlesung "Klassische Mechanik für Energy Science" in Form von selbstgeschriebenen Python-Programmen zur Verdeutlichung der Vorlesungsinhalte.
Erster Termin: 10.04.

Das Laborpraktikum findet in Form einer Reihe von Experimenten statt, die die Studierenden wöchentlich durchführen. In diesem Moodle-Kurs werden die Aufgabenstellungen und Unterlagen zur Vorbereitung zur Verfügung gestellt. Die Abgabe der Ablauf- und Ergebnisberichte erfolgt ebenfalls über dieses Moodle. Der Einschreibeschlüssel wird in der Einführungsveranstaltung zum Studiengang am Dienstag, 08.04.2025, 12-14 Uhr in BC 013 bekanntgegeben. Nach Semesterbeginn kann der Schlüssel auch per Mail an Frau Dr. Claudia Weis erfragt werden.

Das Laborpraktikum findet in Form einer Reihe von Experimenten statt, die die Studierenden wöchentlich durchführen. In diesem Moodle-Kurs werden die Aufgabenstellungen und Unterlagen zur Vorbereitung zur Verfügung gestellt. Die Abgabe der Ablauf- und Ergebnisberichte erfolgt ebenfalls über dieses Moodle. Der Einschreibeschlüssel wird in der Einführungsveranstaltung zum Studiengang am Montag, 13.012025, 10-12 Uhr in BC 013 bekanntgegeben. Nach Semesterbeginn kann der Schlüssel auch per Mail an Frau Dr. Claudia Weis erfragt werden.
Die Vorlesung Cybersicherheit (Cybersecurity) bietet einen breiten Einstieg in das Thema der IT-Sicherheit. Es werden grundlegende Konzepte der Kryptographie behandelt, ohne die eine sichere Kommunikation im Internet oder die Integrität moderner Systeme nicht möglich ist. Neben den kryptographischen Grundlagen bietet die Vorlesung einen Überblick über die verschiedenen Bereiche der Cybersicherheit. Hierzu gehört die Netzwerksicherheit (Wireless Security, Websecurity) und Software Security (Malware, Exploits, Trusted Computing). Die Studierenden haben am Ende der Veranstaltung einen guten Überblick über die Themenbereiche moderner IT-Sicherheit, sie verstehen die grundlegenden Konzepte für den Aufbau sicherer Kommunikation und Integritätsprüfung von Software. Zudem sind Sie in der Lage ihr Wissen auf andere Themenbereiche zu übertragen. Dadurch können die Studierenden beurteilen, ob ein System im ausreichenden Maße von potentiellen Angreifern geschützt ist.
Das ist der Moodle-Raum für das DAAD-geförderte Projekt Deutsch-Ukrainische Hochschulpartnerschaften (2025-2029).
(Prof. Matthias Epple und Prof. Heike Roll)
Dieser Moodle-Kurs informiert über das Durchführen und die Vorteile eines Dankbarkeitstagebuchs im Alltag, um Stress zu reduzieren und Wohlbefinden zu fördern. In diesem Moodle-Kurs erhaltet ihr eine Vorlage für euer persönliches Dankbarkeitstagebuch. Das Tagebuch wird jeden Abend ca. 5 Minuten ausgefüllt.
Dies ist der Moodle-Kursraum zum Seminar »Das ›Ghetto‹ dekonstruieren. Bildung im marginalisierten Raum« für die Studiengänge der Sozialen Arbeit und der Erziehungswissenschaft.

Das qualitative Interview zählt fraglos zu den „beliebtesten“ qualitativen Methoden. Dabei ist festzuhalten, dass es „DAS“ qualitative Interview nicht gibt, sondern eine Vielzahl offener oder (teil-)strukturierter Verfahren. Im Fokus stehen dabei in der Regel die Wissensvorräte, die (Selbst-)Deutungen, die spezifischen subjektiven Perspektiven oder die lebensgeschichtlichen Erfahrungen der befragten Personen. In dem Seminar werden wir uns vor allem auf die Methode des „biographischen Interviews“ fokussieren, die eng mit dem „narrativen Interview“ verbunden ist (Schütze 1983). Das Seminar zielt darauf, für die methodischen Besonderheiten des biographisch-narrativen Interviews, für die Gesprächsführung, -partner*innen und -situationen, sowie für die Rolle der Forscher*innen als Interviewer*innen praktisch und reflektierend zu sensibilisieren. Die Interviewsituation ist eine komplexe, „alltagsferne“ Gesprächsform, in der sich mindestens zwei Gesprächsteilnehmer geplant begegnen, einander in vielschichtiger Weise wahrnehmen und – im Regelfall aufbereitet in einem Frage-Antwort-Format - miteinander kommunizieren. Das biographisch-narrative Interview kennzeichnet sich hingegen durch eine strukturelle Offenheit für die Relevanzen der Befragten. Ein tiefergehendes Verständnis für die praktischen Anforderungen narrativer Interviews sowie die Bedeutung, Musterhaftigkeit und kommunikative Konstruiertheit von Biographien soll durch die fallbasierte Anwendung der Methode erfolgen.
Literatur
Rosenthal, G. (2022). Biographieforschung. In: Baur, N., Blasius, J. (eds) Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung. Springer VS, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-37985-8_40
Helfferich, C., (2011). Die Qualität qualitativer Daten. 4. Auflage. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Schütze, F. (1983). Biographieforschung und narratives Interview. Neue Praxis, 13(3), 283-293. https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0168-ssoar-53147

Bennemann: Einführungsseminar Neueste Zeit: Das Bundesverfassungsgericht in der frühen Bundesrepublik
2-Fach-Bachelor
BA Lehramt HRSGe
BA Lehramt HRSGe mit sonderpäd. Förderung
BA Lehramt GyGe
Im Einführungsseminar wird am Beispiel des Bundesverfassungsgerichts in der frühen Bundesrepublik in die grundlegenden Arbeitsweisen der Geschichtswissenschaft eingeführt.
Literatur:
Rainer Möhler: Die bundesdeutsche Zeitgeschichtsforschung und das Bundesverfassungsgericht, in: Robert Chr. Van Ooyen, Martin H.W. Möllers (Hg.): Handbuch Bundesverfassungsgericht im politischen System, Wiesbaden 2025, S. 85–114, https://link.springer.com/10.1007/978-3-658-37528-7_4, gesehen am 9.4.2025.
Ulrich Herbert: Was nützt eine Historisierung des Bundesverfassungsgerichts? Die Perspektive der Zeitgeschichte, in: Florian Meinel (Hg.): Verfassungsgerichtsbarkeit in der Bonner Republik, Tübingen 2019, S. 15–25.

Kommunikation ist ein zentrales Instrument für die Aushandlung von Kultur, für den Aufbau und die Pflege von zwischenmenschlichen Beziehungen und des gesellschaftlichen Miteinanders. Um Einstellungen, Wünsche und Emotionen zu teilen und sich über die sie betreffende Welt zu verständigen, bleiben Kommunikation und Sprache jedoch immer artifizielle Werkzeuge der interpersonalen Vermittlung von Individualität und Innerlichkeit. Da das Gegenüber immer nur aus einer Außensicht zugänglich und deutbar ist, liegt eine zentrale Anforderung für gelingende Kommunikation darin, eine Vorstellung vom Gegenüber, von der/dem Anderen zu entwickeln und die Gestaltung des eigenen sprachlichen Handelns in Kommunikation an dessen antizipierten Wünschen, Interessen, Zielen und Wertesystemen auszurichten. Die Befähigung zur sozialen Perspektivenübernahme und zur Empathie, die Bereitschaft zur Berücksichtigung der Bedürfnisse des Gegenübers und der respektvolle Umgang mit dessen mündlichen, schriftlichen und nonverbalen Äußerungen sind damit eine wichtige Basiskompetenz für jedwede Form der Kommunikation.
Im Seminar soll es um die kommunikative Herstellung von Verständnis und Verstehen gehen. Diese wird in ihrer Funktionsweise zunächst am Beispiel der (mündlichen und schriftlichen) Alltagskommunikation und in Bezug auf das sprachliche Handeln mit Texten betrachtet. Davon ausgehend beschäftigen wir uns mit fiktionaler Kommunikation als Teil von literarischen Texten, Filmen und anderen Medien. Dabei wird der Blick u.a. darauf gerichtet, wie partnerorientiertes kommunikatives Handeln in ausgewählten Werken – inhaltlich und formal, thematisch und motivisch – dargestellt wird und dabei auch die Differenzerfahrung zwischen Selbst- und Fremdbild abbildet. Der Fokus liegt auf Individualbeziehungen, also auf dem Verhalten und dem Verhältnis zwischen Personen in der Alltagskommunikation bzw. fiktiven Figuren in der Literatur und anderen medialen Formaten. Diese finden einerseits in bestimmten Kommunikationsstilen und Sprachwahlen einen Ausdruck, z. B. zwischen Freunden und Liebenden, zwischen Unbekannten und Ent-Fremdeten, als auch in Formen asymmetrischer und gestörter Kommunikation, und lassen sich in Bezug auf unterschiedliche Beziehungskonstellationen und weitere Faktoren interpersonaler Kommunikation beleuchten.
Die Sucht nach Liebe ist der Fundamentalismus der Moderne. "Die Romantik
hat gesiegt, die Therapeuten kassieren", so brachte das
Soziologenehepaar Ulrich und Elisabeth Beck-Gernsheim die
Liebesbesessenheit unserer Zeit auf den Punkt. Die Suche nach der Liebe,
nach dem richtigen Partner, nach der Stabilität und Dauerhaftigkeit der
einmal gewonnenen Beziehung scheint die Gesellschaft zu beherrschen.
Das Sprechen über die Liebe nimmt kein Ende, nicht im Film, nicht in der
Talkshow, nicht im Feuilleton.
Die Vorgeschichte dieses Wahns ist
literarisch und diese gilt es zu rekonstruieren. Aber damit nicht
genug: Auch aktuelle literarische Reflexion zu diesem Gefühl
interessieren uns. Im Seminar werden wir uns mit 800 Jahren
Literaturgeschichte der Liebe beschäftigen. Wir beginnen mit der mittelalterlichen Minne, der frühen Neuzeit und der
Aufklärung, wenden uns dann der Romantik zu, begegnen der Neuen Sachlichkeit und enden
mit der Gegenwartsliteratur. Dabei geraten ebenso kanonische als auch
vergessene Texte in den Blick.

Das Miniatur-Museum Individuelle Präsentationsräume mit Objektcollagen, Wunderboxen und Miniatur-Galerien
Ausgehend von Marcel Duchamps «La Boîte-en-valise» (dt. Die Kiste im Koffer) (1936–1941) werden künstlerische und kuratorische Konzepte im Kleinformat vorgestellt und gemeinsam untersucht: Welche Übersetzungs-Möglichkeiten eröffnen sich in der künstlerischen Miniatur-Darstellung? Welche Freiheit bietet die Maßstabsverschiebung? Ist es eine dreidimensionale Erinnerungs-Skizze, ein Schrein oder die Replik eines großformatigen Vorbildes? Und wie klein ist klein? Eine blaue Milchkiste – befestigt an einem Baumstamm gegenüber einer renommierten Galerie – war der Präsentationsraum der «Nasubi Gallery», eine Geste des Künstlers Tsuyoshi Ozawa, mit der er gegen das etablierte kostenpflichtige Galerien-Miet-System in Tokyo protestierte. Aufstrebende Künstler:innen wurden von Ozawa eingeladen, den winzig kleinen Raum, bald bekannt als „kleinste Galerie der Welt“, mit orts- und vor allem größenspezifischen Werken zu bespielen. Das partizipatorische Projekt «New Nasubi Gallery» (1997) mit Miniaturkunstwerken aus aller Welt, wurde 2025 auch auf der 13. Berlin Biennale präsentiert. Die Kuratorinnen sehen in den Ambitionen Verbindungen zu Duchamps mobilem Museum. Ebenfalls in Koffern und an wechselnden Orten zeigte Yin Xiuzhen mit «Portable Cities» (2003) Stadtsilhouetten aus Altkleidern. In einer textilen Miniatur-Serie von «Retablos» – volkstümlichen Andachtsaltären – präsentiert Gabriel Alarcón koloniale Machtsymbole aus einer zeitgenössischen Perspektive. Auch Xu Zhens Vitrine zur transkulturellen Gestensammlung könnte eine inspirierende Rolle spielen, ebenso die Körperfragmente in den «Technological Reliquary» von Paul Thek, Anna Oppermanns «Constructions» oder Joseph Cornells Objektcollagen. Im Anschluss an beispielhafte künstlerische Positionen und thematische Stegreifübungen werden Sie einzeln oder zu zweit Entwürfe zu eigenen Ausstellungen entwickeln und individuelle Miniatur-Museen umsetzen. Das Material ist freigestellt. Sowohl Assemblagen als auch Kombinationen von Zeichnungen, Texten, Fotografien oder sogar Projektionen können sich aus Ihren Entwürfen ergeben.
Moodle an der UDE ist ein Service des ZIM